Auf das Torfestival folgt der Rückschlag 

FC Werda – VfB Auerbach II 4:2 (2:1)

Die Achterbahnfahrt der zweiten Mannschaft in der Vogtlandliga geht weiter. Die Auerbacher unterlagen eine Woche nach dem 10:0-Erfolg gegen Wacker Plauen beim FC Werda mit 2:4. Bei den erfahrenen Werdaern bekamen die Auerbacher ihre Grenzen aufgezeigt. „Werda hat einige erfahrene Spieler in ihren Reihen, die haben uns gezeigt, wie es geht“, sagte VfB-Coach Kevin Hampf.

Wie zum Beispiel beim 0:1, als die Gastgeber einen Freistoß schnell ausführten – und damit den VfB auf dem falschen Bein erwischten. „Daraus müssen wir lernen“, sagte Hampf. Immerhin steckte sein Team selbst nach dem 0:2 nicht auf und spielte weiter nach vorn. Die Belohnung war der Anschlusstreffer nach einem Konter. „Da haben wir gesehen, wie es geht, wenn wir einfach spielen“, so Hampf, der allerdings einen Kritikpunkt hatte: „Mir kam es so vor, als ob wir zu ängstlich gespielt haben. Wir haben das Risiko gescheut.“

Das wäre nötig gewesen, um den Rückstand noch aufzuholen. Doch nach der Pause kam es noch schlimmer: Werda zog mit einem Doppelpack von Kalan davon. „Drei der vier Gegentore sind aus Standards entstanden. Daran müssen wir arbeiten“, sagte der VfB-Trainer. Für so etwas wie ein gutes Gefühl sorgte Brandon Sandner, dessen Tor lehrbuchmäßig für den Stil des VfB II war. Aus der eigenen Hälfte heraus spielte er den Ball nach vorn und blieb im Tempo – und traf zum 2:4. „Das war eindrucksvoll“, sagte Hampf, der die Niederlage einordnen kann. „Uns war klar, dass Werda keine Laufkundschaft ist. Wir müssen aus solchen Spielen lernen. Insofern war die Partie für unsere Zukunft lehrreich.“

Daran kann der VfB in den nächsten Tagen arbeiten – und gestärkt ins Göltzschtalderby am 13. April gehen. Dann trifft der VfB II auf den 1.FC Rodewisch.

 

Statistik

Tore: 1:0/2:0 Rittrich (19./28.), 2:1 Kühn (45.), 3:1/4:1 Kalan (50./52.), 4:2 Sandner (69.).

Auerbach: Pansa – Krug, Kühn, Tuschinski (63. J. Luderer), D. Luderer (78. Popp), Flechsig (34. Hilpmann), Sandner, Leßmann, Persigehl, Schmelzer, Möckel.

Schiedsrichter: Balczuweit (Reichenbach).

Zuschauer: 100.