Regionalliga-Spiel muss abgesagt werden

Das für Sonntag geplante Regionalliga-Spiel des VfB Auerbach gegen den FC Viktoria Berlin musste am Freitagabend abgesagt werden. Nach einer Begutachtung des Platzes durch ein Team der technischen Leitung des Vereins stand fest, dass bis Sonntag der Rasen in der Arena zur Vogtlandweide nicht mehr spielfähig zu bringen ist. “Der Platz ist kaum bis Sonntag zu räumen und selbst dann würden keine regulären Bedingungen für ein Fußballspiel herrschen”, erklärte VfB-Manager Volkhardt Kramer.

Der VfB teilte die Entscheidung dem Nordostdeutschen Fußball-Verband (NOFV) und auch den Gästen aus Berlin mit. “Wir standen bereits vorher ständig in Kontakt mit den Berlinern”, sagte Kramer. “Wir waren uns aber einig, kein Spiel erzwingen zu wollen.”

Die Schneefälle der letzten Tagen hatten dazu geführt, dass auf dem Rasen in der Auerbacher Arena eine geschlossene Schneedecke liegt. Die tagsüber höheren Temperaturen und der Temperatursturz über Nacht sorgt dafür, dass der Schnee verharscht. “Die Wettervorhersagen für die nächsten Tag und die Tatsache, dass es sich um schweren Schnee handelt, haben zu der Entscheidung beigetragen”, ergänzte Kramer. Und selbst wenn der Schnee bis Sonntag tauen würde, würde der Platz unter Wasser stehen – und damit genauso wenig bespielbar.

Für den VfB ist es die erste Spielabsage des Jahres. Angesichts des vergleichsweise kalten vogtländischen Winters ist das überraschend. “Bislang hatten wir Glück”, sagt Kramer. “Aber wir sind eben im Februar – und zu dieser Jahreszeit sind solche Bedingungen wie derzeit normal.”

Wann das Spiel nachgeholt wird, steht noch nicht fest. Bislang ist auch noch kein Testspiel der Regionalliga-Mannschaft geplant.

Teilnehmerfeld für den Cordial-Cup steht

Der VfB Auerbach freut sich bereits jetzt auf den 11. April. Dann findet zum zweiten Mal der Cordial-Cup in Auerbach statt – mit dem VfB Auerbach ​​​als Mitveranstalter. Mittlerweile steht auch fest: Das Teilnehmerfeld ist komplett. Alle Startplätze sind ausgebucht. Damit nehmen neben dem VfB am U11-Turnier teil: FK Teplice, FC Thüringen-Jena, SG Traktor Lauterbach, SG Olympia Leipzig, SV Merkur 06 Oelsnitz​, SV Grün Weiß Tanna​​​, Lusaner SC​, ​Junior Chomutov, ​FSV Zwickau​, VfB Annaberg 09, KSV Baunatal​ U10, ​SC Syrau​, ​SV Einheit Kamenz, ​Chemnitzer FC, ​BFC Dynamo​, ​1.FC Schweinfurt 05​, ​VfB Fortuna Chemnitz, ​1.FC Wacker Plauen​, ​BSC Freiberg. „Uns erwartet damit wieder ein sehr interessantes Teilnehmerfeld“, sagt VfB-Vorstandsmitglied Michael Stöhr-Gäbler. Die Spannung bleibt aber bis April noch hoch, denn vor dem Turnier steht noch die Auslosung der Gruppen an. Am 5. März, 18.15 Uhr, werden die Gruppen in der Auerbacher Schloss-Arena ausgelost.

Erstes Spiel, erster Sieg – VfB holt ersten Heimsieg des Jahres

VfB Auerbach – FC Energie Cottbus 3:2 (1:1)

VfB Auerbach hat am Samstagnachmittag die große Sensation geschafft. Die Vogtländer besiegten vor 1180 Zuschauern in der Arena zur Vogtlandweide den früheren Bundesligisten FC Energie Cottbus. Damit hat der VfB beide Spiele in dieser Saison gegen den Favoriten gewonnen. Auch in Auerbach war wieder der ehemalige Cottbuser Marc-Philipp Zimmermann der entscheidende Mann. In einer rasanten Regionalliga-Begegnung kam der VfB optimal ins Spiel: Zimmermann traf nach 40 Sekunden zur Heimführung. Ein optimaler Start. „Natürlich hilft dir so ein Start“, sagte VfB-Coach Sven Köhler. „Das ist gut fürs Selbstvertrauen.“ Auerbach hielt die Gäste weitgehend vom Tor fern, konterte gefährlich, aber zu unpräzise. Der Ausgleich fiel dennoch: Fe. Brüggemann traf mit einer Direktabnahme zum 1:1 (39.). Cottbus erwischte nach der Pause den besseren Start. Rangelov traf mit einem abgefälschten Schuss zur Gäste-Führung (58.). Die Partie drohte zu kippen, doch Auerbach kam sofort zurück. Amer Kadric glich im direkten Gegenzug aus. Und es kam sogar noch besser: Nachdem der VfB schon zuvor einige gute Konterchancen ausgelassen hatte, wurde Zimmermann im Strafraum gefoult. Marcel Schlosser behielt die Nerven und erzielte den entscheidenden Treffer zum 3:2-Sieg. „Natürlich fühlt sich so ein Sieg immer gut an“, sagte Köhler.

Statistik

Tore: 1:0 Zimmermann (1.), 1:1 Fe. Brügmann (39.), 1:2 Rangelov (59.), 2:2 Kadric (60.), 3:2 Schlosser (86./Foulelfmeter).

VfB Auerbach: St. Schmidt – Löser, M. Sieber, Jeck, Morosow – Wurr – Kadric (90. Träger), Schlicht (59. Stock), Schlosser – Genausch (81. Horschig), Zimmermann. – Trainer: Köhler.

FC Energie Cottbus: Stahl – Fl. Brügmann (88. Yildirim), Müller, Koch/V, Borgmann – Eisenhuth (72. Pelivan), Erlbeck/V – Broschinski, Rangelov, Taz (66. Gladrow) – Fe. Brügmann. – Trainer: Abt.

Schiedsrichter: Bartnitzki (Erfurt).

Zuschauer 1.180.

VfB kommt zu spät besser ins Spiel

1.FC Lokomotive Leipzig – VfB Auerbach 3:1 (2:0)

Der VfB Auerbach hat in seinem zweiten Regionalliga-Spiel im Jahr 2020 die erste Niederlage einstecken müssen. Nach dem 2:1-Erfolg bei Hertha BSC II war für die Vogtländer beim 1.FC Lokomotive Leipzig nichts zu holen. In Leipzig verschlief das Team von Trainer Sven Köhler die erste Hälfte komplett. Vor 2580 Zuschauern sorgten Schinke (19.) und Pfeffer (22.) mit einem Doppelschlag schnell für klare Verhältnisse zugunsten der Gastgeber. Von Auerbach war bis dahin nicht viel zu sehen. Das änderte sich erst nach der Pause. Der eingewechselte Stock (53.) brachte den VfB wieder zurück ins Spiel. Doch bis auf das 1:2 gelang den Vogtländern nicht mehr genug, um dem Favoriten doch noch ein Bein zu stellen. Als dann Auerbach alles auf eine Karte setzte, nutzte Ziane (86.) eine Unaufmerksamkeit in der VfB-Defensive zum 3:1-Endstand. Ein gerechtes Ergebnis.

Unentschieden macht Mut für kommende Aufgaben

Der VfB Auerbach hat am Dienstagabend Kraft für die bevorstehenden Aufgaben getankt. Gegen den Drittligisten Chemnitzer FC gelang dem VfB ein 2:2-(0:0)-Unentschieden – wobei die Vogtländer sogar dem Sieg näher waren als die Gäste aus Chemnitz. In der neu umbenannten „Arena zur Vogtlandweide“ in Auerbach sahen knapp 300 Fans ein verteiltes Spiel – und zunächst eine torlose erste Hälfte, in der Auerbach durch Auerbachs Oliver Genausch mit einem Lattenknaller (12.) die beste Chance hatte.

Nach der Pause wurde das Spiel flotter und auch torreich: Osterhelweg brachte die Gäste schnell in Führung (51.), doch dann schlug die beste Phase der Gastgeber, in der nicht nur zwei Auerbacher Treffer (Schlosser/59. und Zimmermann/71.) fielen, sondern die Heimelf auch etliche gute Chancen hatte. Das Tor machte aber Chemnitz: Osterhelweg traf vom Elfmeterpunkt zum letztlich etwas schmeichelhaften 2:2-Endstand (79.) für die Gäste.

Aufgrund der höheren Anzahl an Torchancen hätte sich der VfB durchaus den Sieg verdient gehabt. Aber auch so macht die Leistung Mut für die schwere Aufgabe in der Regionalliga am Sonntag beim 1.FC Lokomotive Leipzig. Anstoß im Bruno-Plache-Stadion ist 13.30 Uhr.

Aus dem VfB-Stadion wird die Arena zur Vogtlandweide

Der VfB Auerbach setzt bei der Bezeichnung seines Stadions auf eine „vogtländische Lösung“. Am Dienstag löste der VfB unmittelbar vor Spielbeginn gegen den Chemnitzer FC das Rätsel auf, wie der neue Stadionname nun lauten würde. Von nun an heißt das Stadion „Arena zur Vogtlandweide“.

„Wir wollten mit dem Stadionnamen einem jahrelangen Hauptsponsor Vogtlandmilch für die Treue danken“, sagt VfB-Manager Volkhardt Kramer. Denn genau das ist etwas Auerbach-typisches: jahrelange, konstante und treue Kooperation mit Partnern. Mit dem Begriff Vogtlandweide weist der VfB aber nicht nur auf die Marke der Vogtlandmilch hin, sondern auch auf das Vereinsprofil im beschaulichen Vogtland. „Uns war wichtig, dass das Vogtland im Namen steckt“, sagt Kramer. „Und außerdem ist Auerbach mit seinen umliegenden Gemeinden ländlich geprägt.“ Saftiges Grün der Weiden, auf denen Landwirtschaft betrieben wird, ist Teil der vogtländischen Identität – und damit auch der Auerbacher.

„Die Leute im Umfeld werden die Umbenennung verstehen“, ist sich Kramer sicher. Und irgendwie ist es ein weiterer Baustein für den VfB, der nicht nur „Kühe, Schweine, Auerbach“ auf dem Nacken der Trikots stehen hat, sondern auch einen gleichnamigen Vereinssong der vogtländischen Band Simultan. Und dieser Song wird nun eben in der „Arena zur Vogtlandweide“ gespielt.

CFC-Spiel findet statt – im Stadion mit neuem Namen

Grünes Licht trotz wehender Flagge: Der VfB Auerbach hat am Montag in Gesprächen mit dem Chemnitzer FC nochmals festgelegt, dass das für Dienstag, 18 Uhr, geplante Testspiel auch definitiv im VfB-Stadion stattfinden wird. Auch das Sturmtief „Sabine“ stoppt den Planung nicht. „Am Dienstag soll sich der Sturm abschwächen, sodass wir unbedingt im Stadion spielen möchten“, sagte VfB-Manager Volkhardt Kramer. Somit steht dem Test zwischen Regionalliga und 3. Liga nichts mehr im Wege.

Gespannt sein dürfen die Fans über etwas anderes: Der VfB Auerbach vergibt den Namen für das VfB-Stadion neu. Der neue Name wird offiziell vor dem Spiel gegen CFC bekanntgegeben. Hingegen verzögert sich aufgrund der Sturms die Fertigstellung der Anzeigetafel. „Wenn alles steht und dann feiern wir zu nächstfolgenden Heimspiel die Einweihung des neuen Erscheinungsbilds des Stadions“, sagte Kramer.

Spiel verloren, Erkenntnisse gewonnen

VfB Auerbach – FK Teplice U23 0:3 (0:2)

Vielleicht war es ganz gut, dass dann doch das Spiel gegen Rot-Weiß Erfurt abgesagt wurde. Denn hätte der VfB mit demselben Ergebnis in der Regionalliga abgeschlossen wie im Testspiel gegen den FK Teplice U23, dann wäre der Ärger groß gewesen. Gegen das Team aus Tschechien unterlagen die Vogtländer klar mit 0:3 (0:2). Ein Spiel, das dem Team durchaus eine Lehre sein wird. Denn ganz klar: So viele Fehler wie gegen das tschechische Team, das mit einem jungen Kader und drei Spielern aus der ersten Mannschaft antrat, darf sich der VfB in den Pflichtspielen nicht leisten. Sowohl offensiv, als auch vor allem defensiv. „Unsere Fehler wurden konsequent bestraft“, sagte VfB-Coach Sven Köhler. „Wir müssen generell unsere Fehler minimieren“, mahnte er – auch in Hinblick auf den „heißen Februar“ mit zwei Spielen gegen Spitzenteams (Lok Leipzig und Cottbus).

In diesen Spielen will der VfB wieder an die Leistungen bei Hertha BSC II (2:1-Sieg) anknüpfen. Gegen Teplice begann der VfB zwar gut, geriet nach zwei vergebenen Torchancen aber in Rückstand. Auch in der Folge leistete sich der VfB Unaufmerksamkeiten in der Defensive – und Teplice nutzte sie aus. Nach der Pause wechselte Sven Köhler durch. Er wollte die Belastung der Spieler gering halten, weil am Dienstag, 18 Uhr, bereits das nächste Testspiel ansteht. Dann kommt der Chemnitzer FC ins VfB-Stadion. „Ich hoffe, dass wir im Stadion spielen können“, sagte Köhler.

Angesichts der Ausgangslage gegen den Drittligisten scheint das Spiel auch für die beiden nächsten Regionalliga-Gegner interessant zu sein. Werden sie den VfB beobachten? Köhler bleibt gelassen. „Dann sehen sie eben unsere gesamte Mannschaft“, sagt er und meint damit, dass er denselben Plan wie gegen Teplice verfolgen wird. Er wird alle Spieler zum Einsatz kommen lassen. Damit will er die Belastung dosieren. Ist sie mit zwei Testspielen zu hoch vor dem Auswärtsspiel in Leipzig? „Nein“, betont Köhler. „Wir hätten auch das Punktspiel gegen Erfurt mit hoher Belastung gehabt. Und der Rhythmus Samstag – Dienstag – Sonntag ist kein Problem.“

Vor fremden Augen aus Leipzig oder Cottbus hat er ohnehin keine Angst. „Sie kennen ja sowieso schon unsere Spielweise.“ Außerdem wird er grundsätzlich: „Der Fußball ist so gläsern geworden. Da spielt das keine Rolle. Es ist vielmehr abhängig von der Tagesform am Spieltag.“

 

Statistik:

Tore: 0:1/0:2 Supa (7./37.), 0:3 Cerneho (67.).

Auerbach: St. Schmidt – Baude, Tarczal, Jeck, Morosow – Kameraj – Löser, Kadric, Mar. Schlosser, Schlicht – Genausch. – Eingewechselt: Max. Schlosser, Wurr, Sauer, Träger, Herold, Luderer, Maschke, M. Sieber, Stock, Zimmermann, Horschig.

Schiedsrichter: Ziegler (Straßberg).

Zuschauer: 100.

 

Foto: FK Teplice

Chemnitz spielt in Auerbach – und hilft gegen Einnahmen-Ausfall

Der VfB Auerbach freut sich auf einen weiteres attraktives Spiel in Auerbach: Am Dienstag tritt Drittligist Chemnitzer FC, 18 Uhr, zu einem Testspiel in Auerbach an. Das Spiel steht auch in Zeichen der Absage der Auerbacher Regionalliga-Partie gegen Erfurt am Samstag, die beim VfB zu Einnahmeausfällen in Höhe von 10.000 Euro führen. „Neben der sportlichen Seite nehmen wir auch gern die freundschaftliche Geste des Chemnitzer FC an“, sagte VfB-Manager Volkhardt Kramer, der gern der CFC-Anfrage zugesagt hat. Somit kommt auf das Team von Trainer Sven Köhler nach dem Testspiel gegen den FK Teplice U23 am Samstag, 12.15 Uhr, ein weiteres Spiel zu. „Der Trainer hat auch gleich zugestimmt“, berichtet Kramer. „Auch uns passen zwei Spiele gut in den Plan, denn so haben wir auch die Möglichkeit, den neuen Spielern mehr Spielpraxis zu geben.“ Aus gutem Grund: Denn am Sonntag, 16. Februar, tritt der VfB beim Regionalliga-Spitzenteam 1.FC Lokomotive Leipzig an.

Damit ist das CFC-Spiel der Härtetest. Genug Selbstbewusstsein haben die Auerbacher bereits durch den 2:1-Sieg bei Hertha BSC II. „Ich war über die hohe Qualität unseres Spiels erfreut überrascht“, sagte Kramer. Die Mannschaft habe taktisch sehr geschickt agiert, den Berlinern kaum Raum zu Chancen gelassen. „Ich stand neben vielen Heimfans. Auch die haben sich lobend über den VfB-Auftritt geäußert.“ Aus der VfB-Elf könne Kramer keinen Spieler herausheben. Ob Daniel Tarczal als Abwehrorganisator, der in Zweikämpfen unbezwungene Albert Löser, dem starken Einstand von Albijan Kameraj, Alexander Morosow und Amer Kadric als bissigen Flügelspieler oder Paul Horschig in der ungewohnten Rolle als zweiter Stürmer – alle hätten eine hervorragende Leistung gezeigt. Dass dann auch noch die beiden neuen Spieler – Oliver Genausch und Michael Schlicht – als Einwechsler das Spiel gedreht haben, sei das i-Tüpfelchen gewesen. Genauschs Wille zum Tor und Schlichts technischer Leckerbissen führten zum erfolgreichen VfB-Start ins Jahr 2020.

Nun kommt mit Chemnitz ein Gegner, gegen den die Auerbacher ihre System weiterentwickeln können. Gespielt wird im VfB-Stadion – nach aktuellem Stand. „Sollte das Wetter nicht mitspielen, könnten wir auch auf den Diesterwegsportplatz ausweichen“, sagt Kramer, der auf viele Zuschauer hofft, um so die finanzielle Lücke durch die Erfurt-Absageetwas zu schließen. Daher denkt der VfB auch darüber nach, dieselben Eintrittspreise zu veranschlagen wie in der Regionalliga. „Jeder Euro hilft uns an diesem Abend, das Loch zu stopfen. Jeder, der ins Stadion kommt, hilft dem Verein. Wir bitten daher um Verständnis für die Preise“, sagt Kramer, der allerdings eine Anpassung der Preise nicht völlig ausschließt. „Vielleicht machen wir ein paar Abstriche zugunsten der Zuschauer.“

Sieg bei Hertha BSC II – Fantastischer Start ins neue Jahr

Hertha BSC II – VfB Auerbach 1:2 (0:0)

Der VfB Auerbach ist mit einer Überraschung in das Punktspieljahr 2020 gestartet. Beim Favoriten Hertha BSC II siegten die Auerbacher am Sonntagnachmittag vor 293 Zuschauern in Berlin mit 2:1. Dabei mussten die Vogtländer sogar einen Rückstand hinnehmen, als Bretschneider die Bundesliga-Reserve mit 1:0 in Führung brachte (68.). Doch schon zur Pause hatte Berlins Bundesliga-Coach Jürgen Klinsmann gewusst: „Auerbach hält gut mit.“ Die Feststellung des früheren Bundestrainers sollte sich – zum Leidwesen seiner Herthaner – bewahrheiten. Auerbach drehte in der Schlussphase nochmals auf und konnte sich auf die beiden Neuzugänge verlassen: Erst glich Oliver Genausch mit einem Abstauber (83.), drei Minuten später traf Michael Schlicht mit einem herrlichen Schlenzer.

Statistik

Tore: 1:0 Bretschneider (68.), 1:1 Genausch (83.), 1:2 Schlicht (86.).

Hertha BSC II: Smarsch – Ernesto, Baak, Fuchs, Bretschneider (82. Williams) – Storm/V – Dardai, Cubukcu, Gayret (75. Pfeiffer) – Ngankam/V, Kiprit.

VfB Auerbach: St. Schmidt – Morosow, Jeck, Baude, Löser – Wurr/V, Tarczal – Kadric (90.+1 Herold), Horschig (82. Schlicht), Kameraj (72. Genausch) – Zimmermann/V.

Zuschauer: 293.

Schiedsrichter: Rauschenberg (Wenigenlupnitz)