Stellungnahme des VfB Auerbach zur Entscheidung des NOFV-Sportgerichts

Das Sportstrafverfahren gegen Hertha BSC am Samstagnachmittag endete mit dem Urteil, dass die B-Junioren des VfB Auerbach die Punkte für das Spiel im vergangenen Jahr zugesprochen bekommen. Der VfB Auerbach war – als Nicht-Verfahrensbeteiligter – mit seinen Zeugen geladen. Die Auerbacher Zeugen sind ihrer Pflicht nachgekommen und nahmen Stellung zu den Vorkommnissen im U17-Regionalliga-Spiel.

Vom Vorstand des VfB Auerbach war der Vorsitzende, Knut Beyse, selbst Rechtsanwalt, beim Verfahren anwesend. „Das Gericht hat eingeräumt, dass der Sachverhalt nicht ohne weiteres aufklärbar ist, gleichwohl sieht das Gericht den Rassismus-Vorwurf der Berliner als erwiesen an“, zitierte er aus dem Verfahren.

Das Verfahren vom Samstag hat für zwei Spieler des VfB Auerbach und den Verein weitere Verfahren zur Folge. „Wir sind sehr konsterniert und unglücklich darüber“, sagt Beyse – vor allem, dass der Eindruck entstanden ist, dass das Gericht offenbar bereits über unsere Spieler geurteilt hat ohne dass diese Verfahrensbeteiligte waren.

Des Weiteren hat der VfB Auerbach mit Verwunderung wahrgenommen, dass die auch von Berliner Seite bestätigten erheblichen Beleidigungen einiger Berliner Spieler vom Sportgericht gänzlich unbeachtet gelassen, gar als nicht-diskriminierend eingestuft wurden.

Völlig unverständlich ist auch, dass das Sportgericht auf die Aussagen der beiden unparteiischen Schiedsrichterassistenten verzichtet hat. Beide, übrigens selber Juristen, waren bei der Verhandlung anwesend, wurden aber ohne selber aussagen zu können, wieder nach Hause geschickt.

Sowohl der Schiedsrichter als auch seine Assistenten hatten in ihren schriftlichen Stellungnahmen den Hertha-Vorwurf der rassistischen Beleidigung wie auch fehlende Zivilcourage eindeutig zurückgewiesen. Warum den Unparteiischen weniger Glaubwürdigkeit geschenkt wird, als ihnen in dieser Rolle eigentlich zusteht, trägt dazu erheblich bei, dass die Einleitung der weiteren Verfahren und die Aussagen des Gerichts beim VfB Auerbach so nicht hinnehmbar sind.

Regionalliga-Kader ändert sich im Winter

Den VfB Auerbach verlassen in der Winterpause zwei Spieler: Sebastian Schmidt und Maximilian Rosenkranz konzentrieren sich künftig auf ihren beruflichen Werdegang, bekommen Fußball und Beruf in der aktuellen Form nicht mehr unter einen Hut und haben sich deshalb entschlossen, den Fußball-Regionalligisten zu verlassen. „Ich hätte beide gern behalten“, sagt VfB-Coach Sven Köhler, „aber der Beruf geht vor, sodass ich die Entscheidung verstehen kann.“ Ersatzkeeper Rosenkranz wechselt zum FC Concordia Schneeberg, wohin Schmidt geht, ist noch offen. Beide kamen schon in der Vorrunde aufgrund ihrer beruflichen Belastung nicht über die Reservistenrolle hinaus.

Die Lücke schließt der VfB Auerbach mit einem Neuzugang: Albijan Kameraj hat bei den Vogtländer einen Vertrag unterschrieben. Der ehemalige Auer hatte bis zum Sommer beim VFC Plauen in der Oberliga gespielt, war danach ohne Verein. „Im Herbst hat er sich bei uns gemeldet und seitdem im Mannschaftstraining fit gehalten“, sagt VfB-Manager Volkhardt Kramer. Nun war für den 24-jährigen defensiven Mittelfeldspieler der Platz im Kader frei und damit die Chance auf den Sprung in die Regionalliga. Diesen sollen ebenfalls zwei Youngster schaffen: Yannic Voigt und Moritz Seidel trainieren bereits mit dem Viertliga-Team mit. Noch wartet der VfB allerdings auf eine Spielberechtigung für die A-Jugendlichen, die jüngst in die U19-Sachsenauswahl berufen worden. „Wir halten sie beide für große Talente und wollen ihnen die Chance geben, in der Regionalliga erste Erfahrungen zu sammeln“, sagte Kramer. Da beide noch 17-Jahre alt sind und der VfB kein Nachwuchsleistungszentrum ist, muss der Sächsische Fußball-Verband eine Spielgenehmigung erteilen.

 

Foto: Joachim Thoß

Stellungnahme des VfB Auerbach zum Spielabbruch bei den B-Junioren

Der VfB Auerbach hat mit großem Bedauern den Schritt der U16 von Hertha BSC wahrgenommen, das Regionalliga-Spiel vorzeitig zu beenden. Der VfB Auerbach verwehrt sich gegen den erhobenen Rassismus-Vorwurf. Der VfB Auerbach stellt fest, dass weder der Schiedsrichter, noch die Schiedsrichter-Assistenten eine rassistische Äußerung wahrgenommen haben. Dies hat das Schiedsrichter-Gespann dem VfB Auerbach im Anschluss an das Spiel bestätigt. Auch ist der von Hertha BSC erweckte Eindruck falsch, es habe sich um ein Spiel gehandelt, das in irgendeiner Form von rassistischen Aussagen geprägt gewesen sein soll.

Fest steht, dass es sich um ein heißes Spiel gehandelt hat. Während des Spiels mussten die Auerbacher Spieler über das erträgliche Maß hinaus beleidigende Äußerungen ihrer Gegenspieler ertragen mussten. „Wir haben über das gesamte Spiel übelste Pöbeleien und fortwährende Beleidigungen der Berliner Spieler gegenüber unseren Spielern mit Bedauern und Unverständnis feststellen müssen. Auch innerhalb der Berliner Mannschaft kritisierten sich die Spieler in einer ungewöhnlich harten Art“, sagt VfB-Manager Volkhardt Kramer, der selbst das Spiel vom Spielfeldrand verfolgt hat. „Es hat sich um ein Spiel mit hoher Intensität seitens der Berliner gegenüber unseren Spieler und dem Schiedsrichter gehandelt.“

Zum Verlassen des Spielfelds der Berliner Spieler führte ein Freistoß für Berlin vor dem Auerbacher Strafraum. Innerhalb der Mauer kam es zu einer Rangelei, im Nachgang zu einer Rudelbildung.

Der VfB Auerbach geht nun in aller Gründlichkeit intern allen Vorwürfen nach. Sollten sich die Anschuldigungen als berechtigt herausstellen, wird der Verein die entsprechenden Konsequenzen ziehen. Allerdings bittet der VfB Auerbach in diesem Zusammenhang Hertha BSC darum, der Frage nachzugehen, ob sich alle Spieler und Funktionäre der U16 entsprechend des Kodex der sportlichen Fairness verhalten haben. Details zum Spiel wird der VfB Auerbach dem zuständigen Sportgericht in einer Stellungnahme in den nächsten Tagen mitteilen.

Auch weist der VfB Auerbach darauf hin, von Vorverurteilungen abzusehen. Das U17-Team des VfB Auerbach hat sich in den bisherigen Spielen trotz einer sportlich schwierigen Lage stets fair verhalten und ist in keinem Spiel auch nur ansatzweise durch irgendwelche ähnlich gelagerten Vorfälle aufgefallen. Neben VfB-Manager Volkhardt Kramer äußerte sich auch Vorstandsmitglied Michael Stöhr-Gäbler zu den Vorfällen: „Ich kann die Meinung und die Äußerungen von Manager Volkhardt Kramer nur bestätigen. Nach ersten Recherchen kann in keinster Weise auch nur ansatzweise von einem rassistischen Verhalten gesprochen werden. Noch vor zwei Wochen waren wir nach dem Hinspiel bei Hertha BSC zum Bundesliga-Spiel Hertha BSC gegen Borussia Dortmund eingeladen. Damals herrschte eine friedliche Atmosphäre zwischen beiden Mannschaften. Es wäre zu wünschen gewesen, wenn sich das auch am Samstag fortgesetzt hätte.“

Der VfB Auerbach, alle seine Spieler, Funktionäre und Mitglieder verurteilen Rassismus.

Ab 13. Dezember erhältlich: die neue VfB-Hymne

Der Schlachtruf ist deftig: “Kühe-Schweine-Auerbach”, mit diesen Worten wurden die Spieler immer wieder von den Stadion-Tribünen lautstark begrüßt. Nun machte sich das Team um VfB-Manager diese Worte zu eigen und ließ eine professionell produzierte Hymne samt Video produzieren. “Zunächst wollten wir die drei Worte auf unsere Trikots drucken. Doch dies wurde uns untersagt. Nun machen wir das eben via Schlachtgesang”, berichtet Kramer.

Der VfB-Manager war es auch, der zunächst einen passenden Liedtext schrieb. Unterstützung bekam der rührige Fußball-Mann dabei von Sebastian Fischer, dem Chef der weit übers Vogtland hinaus bekannten “Simultan”-Band aus Beerheide. “Mein leider verstorbener Vater Günther komponierte bereits vor 20 Jahren für den VfB Auerbach eine Hymne, später folgte noch ein Aufsteiger- und Meisterlied. Für mich war es nun eine große Ehre, den neuen Auerbacher Schlachtgesang einzuspielen. Alle drei Lieder kommen nun auf eine CD”, so Sebastian Fischer.

Damit “Kühe-Schweine-Auerbach” auch bei konservativen Fußballfans funktioniert, nennen die Auerbacher den neuen Song ihr “Heimatlied”. Entsprechend beginnt die Vereinshymne auch ziemlich bodenständig mit den ersten Zeilen von “Mein Vogtland ist so wunderschön”, gesungen von den Grünbacher Folkloristen. “Das VfB-Lied ist zwar nicht ganz unsere Richtung, aber wir wollten auch einmal etwas Neues ausprobieren”, so Erika Reuter, die Leiterin der Folkloristen.

Nach den kurzen, beschaulichen Klängen des bekannten Volksliedes, kracht der Simultan-Sound buchstäblich in den Song. Die VfB-Jungs stimmen aus vollen Kehlen und mit höchsten Körpereinsatz in den Schlachtgesang ein. “Das Lied wird in kürzester Zeit Kultstatus besitzen”, ist sich VfB-Manager Volkhard Kramer sicher und kündigt an, bereits mit dem MDR-Fernsehen eine Ausstrahlung des Songs zu verhandeln.

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VfB macht die Neun-Punkte-Woche perfekt

FC Oberlausitz – VfB Auerbach 0:2 (0:2)

Die Worte passten. Als die VfB-Spieler am Sonntagnachmittag den Platz in Neugersdorf wieder betraten, hielt Marcel Schlosser noch eine schnelle Ansprache. „Das lassen wir uns nicht mehr nehmen“, sagte der VfB-Kapitän. Recht hatte er. Das lässt sich der VfB Auerbach im April 2019 natürlich nicht mehr nehmen. Was er meinte: Eine 2:0-Führung beim FC Oberlausitz. Was im übertragenen Sinne auch noch gemeint war: den Klassenerhalt. Denn mit dem dritten Sieg in Serie gelang dem VfB in der Regionalliga sogar der Sprung auf einen einstelligen Tabellenplatz.

Platz neun – das war vor acht Tagen kaum denkbar. Erinnern wir uns zurück: Die bittere 2:3-Heimpleite gegen Rathenow und die Niederlagen gegen Chemnitz, Nordhausen und Leipzig hatten Spuren hinterlassen. Dem VfB drohte der Abstieg. Missmut machte sich bei den Fans breit. Doch der VfB Auerbach wäre nicht der VfB Auerbach, wenn der Verein nicht letztlich doch einen Weg gefunden hätte, alle negative Stimmung abzulegen. Der VfB ist Abstiegskampf, der VfB Auerbach gibt nicht so schnell auf. Diese Mentalität zeigte das Regionalliga-Team gleich dreimal innerhalb von diesen fantastischen acht Tagen. Der 2:0-Sieg gegen Hertha BSC II als Brustlöser, der fulminante 5:2-Erfolg gegen Rot-Weiß Erfurt als Euphoriebeschleuniger und nun ein 2:0-Arbeitssieg beim FC Oberlausitz zum Durchatmen. So schnell – zumindest nicht in den nächsten acht Tagen – fällt der VfB nicht mehr in die Gefahrenzone der Liga zurück. Angesichts dieser phänomenalen Entwicklung jubelte selbst der stets besonnene VfB-Coach Sven Köhler: „Ich freue mich riesig für die Mannschaft, dass sie den Sieg gegen Erfurt veredelt hat“, sagte er im Anschluss an die kräfteraubende Begegnung in der Oberlausitz.

Glücklicherweise haben die Vogtländer nun bis zum Gründonnerstag Zeit, wieder neue Kräfte zu sammeln. Denn noch ist der Klassenerhalt nicht sicher – trotz aller Euphorie. Was aber auch bei einem nüchternen Blick auf das Spiel in Neugersdorf klar wird: In der Mannschaft steckt Potenzial, wenn alle Spieler mindestens 100 Prozent ihres Leistungsvermögens abrufen. „Wir haben heute bewiesen, wie gut wir sein können“, sagte Marcin Sieber. „Leider haben wir dieses Potenzial nicht in jedem Spiel in dieser Saison abgerufen.“ Dann wäre wohl die Woche der Wahrheit, mit den neun Punkten in achten Tagen, nicht nötig geworden. Der VfB hätte schon mehr Punkte auf dem Konto. Doch sei‘s drum.

Beim FC Oberlausitz kam noch etwas Weiteres hinzu, dass zeigt, wie viel Spaß die Vogtländer derzeit auf dem grünen Rasen haben: zwei traumhaft schöne Tore. Nummer eins erzielte Marcel Schlosser. Diesmal war es nicht er, der das Tor für Vaclav Heger vorbereitete – wie noch am Mittwoch -, sondern im umgekehrter Reihenfolge. Eine lange Flanke von Heger klärten die Neugersdorfer direkt vor die Füße des Mittelfeldmotors. Sein feines Füßchen, der verdeckte Schuss und das Überraschungsmoment bescherte dem VfB mit diesem 22-Meter-Flachschuss-Hammer die 1:0-Führung (15.).

Noch mehr nötig? Na klar, dachte sich Marc-Philipp Zimmermann, der bereits zuvor eine dicke Chance liegen ließ. Doch er wartete auf den richtigen Zeitpunkt für das 2:0 und auf die ganz besondere Situation. Dreißig Meter vor dem FCO-Strafraum kam er an den Ball, ging ein paar Meter mehr oder minder ungestört – und sah, dass der Heim-Keeper zu weit vor seinem Kasten stand. Einfach mal ausprobieren – und schon lag der Ball mit einem feinen Heber im Netz. Ein Traumtor!

„Uns war klar, dass nach der Pause Neugersdorf nochmals Druck machen würde“, sagte Sven Köhler. Es kam so – aber auch die passende Antwort des VfB, der nach Marcin Siebers Verletzung wechseln und umstellen musste. Aber die Defensive stand. Sie ließ kaum Chancen zu. Die Belohnung: der Sieg und damit die nächsten drei Punkte. „Wir mussten bis zum Schluss zittern, auch weil wir unsere Konter nicht gut genug ausgespielt haben“, sagte Sven Köhler.

Das muss womöglich schon am Donnerstag besser werden. Dann kommt mit dem ZFC Meuselwitz ein unangenehmer Gegner ins VfB-Stadion. Die Thüringer haben nur zwei Punkte weniger als der VfB auf dem Konto – und dürften somit der nächste harte Brocken werden. Doch genug Selbstbewusstsein haben die Auerbacher mittlerweile gesammelt. Es kann also gern so weitergehen!

 

Statistik

Tore: 0:1 Schlosser (15.), 0:2 Zimmermann (35.).

Neugersdorf: Konecny – von Brezinski, Wolf/V, Vanek (22. Träger), Rosa – Petrick, Sisler/V – Knechtel (65. Perez Bravo), M. Schmidt, Moravec (46. Marek) – Djumo.

Auerbach: St. Schmidt – Heger, Müller, Sieber/V (46. Herold), Lietz – Kadric, Tarczal, Schlosser, Seb. Schmidt – Stock (70. Ctvrtnicek/V), Zimmermann/V (84. Wild).

Schiedsrichter: Wartmann (Großvargula).

Zuschauer: 189.

Liveticker: VfB mit viel Selbstvertrauen zum Kellerduell

FC Oberlausitz – VfB Auerbach 0:2 (0:2)

Abpfiff!

Aus! Der VfB fährt den dritten Sieg in Serie ein!

(90.)

Zwei Minuten Nachspiel

(86.)

Neugersdorf drückt.

(83.)

Danny Wild kommt für Marc-Philipp Zimmermann.

(79.)

Konter Kadric wird eine Ecke

(78.)

Freistoß Sisler aber Kopfball geht drüber

(75.)

Die Schlussphase ist eingeläutet! Vor 169 Zuschauern will der VfB die drei Punkte.

(69.)

Jetzt wird es von Neugersdorf ruppig!

(66.)

Djumo schießt vorbei.

(65.)

Bravo kommt beim FCP für Knechtel. Neugersdorf setzt jetzt voll auf Offensive

(57.)

Flanke Kadric, aber Zimmermann steht schlecht

(54.)

Der VfB muss nun Ruhe bewahren.

(53.)

Neugersdorf drängt. Nach Ecke liegt der Ball im Tor, aber vorher Foul an Schmidt.

(50.)

Kampfbetontes Spiel jetzt.

(46.)

Weiter geht es!

Zur Pause

Marcel Schlosser gibt beim Weg auf den Platz die Richtung vor. Er sagt: „Das lassen wir uns nicht mehr nehmen!“ Genau!

Zur Pause

Es wird beim VfB einen Wechsel geben! Marcin Sieber hat sich in der Aktion, in der er Gelb sah, am Oberschenkel verletzt. Für ihn kommt André Herold und der VfB stellt um.

(45./Pause)

Pause in Neugersdorf! Das sieht gut aus, weil der VfB effektiv agiert. Eine verdiente Führung! Wäre der Lattenkracker noch reingegangen, wäre die Partie schon entschieden. Daher: Weiter aufmerksam bleiben. Das sieht gut aus.

(44.)

Wow! Meine Herren! Marcel Schlosser volley aus 20 Metern ans Lattenkreuz.

(41.)

Schuss von Moravec, aber zu schwach. Felix Lietz klärt im letzten Moment vor Djumo.

(40.)

Neugersdorf spielt unbeeindruckt nach vorn. Andererseits: Jetzt müssen sie auch!

(35.)

Jaaaaaaaa! Besser kann es nicht laufen. Optimaler Zeitpunkt für das 2:0. Marc-Philipp Zimmermann überlupft den Torwart, Vorarbeit von Marcel Schlosser. Ganz, ganz wichtig!

(34.)

Jetzt ist es ein schnelles, offenes Spiel.

(32.)

Der VfB wehrt sich! Gelb für Marcin Sieber.

(30.)

Jetzt spielt Neugersdorf. Der VfB muss für Entlastung sorgen, sonst fällt hier bald der Ausgleich.

(29.)

Vier Ecken für Neugersdorf hintereinander. Allesamt nicht ungefährlich.

(24.)

Auerbach lässt jetzt Neugersdorf zu sehr ins Spiel kommen. Sehr gefährlich! Ob das mal gut geht…

(23.)

Wechsel bei Neugersdorf: Träger kommt für Vanek.

(22.)

Jetzt drückte Neugersdorf seit zwei Minuten auf den Ausgleich. Die VfB-Abwehr steht.

(18.)

Marc-Philipp Zimmermann wird von Amer Kadric steil geschickt, schießt den Torwart aber an. Nachschuss von Marcel Schlosser wird gehalten.

(17.)

Auerbach jetzt im Spiel, stört Neugersdorf früh.

(15.)

Tooooooooor VfB! Marcel Schlosser macht‘s! Einwurf Vaclav Heger – wer sonst – auf Amer Kadric, der wieder zurück zu Heger legt. Seine Flanke nimmt Schlosser mit rechts direkt ab und trifft aus 20 Meter.

(8.)

Beide Teams kämpfen um die Vorherrschaft im Mittelfeld.

(3.)

Erste Warnung vom FCO: Djumo auf Knechtel, aber Schmidt ist schneller aus dem Tor.

(1.)

Anstoß Neugersdorf. Es geht los!

Vor dem Spiel

Nach der sensationell lautstarken Unterstützung gegen Erfurt sind diesmal auch einige Fans mit in Neugersdorf. Wir drücken alle zusammen die Daumen.

Vor dem Spiel

Das ist die VfB-Startformation: St. Schmidt – Heger, Müller, Sieber, Lietz – Kadric, Tarczal, Schlosser, Seb. Schmidt – Stock, Zimmermann. Viel Erfolg, Jungs!

Vor dem Spiel

Natürlich gibt es für VfB-Trainer Sven Köhler kaum Anlass, die Startformation zu ändern. Er setzt auf dieselbe Startelfe wie am Mittwoch gegen Erfurt.

Vor dem Spiel

Auf der Hinfahrt dachten die Auerbach schon: Es ist schon wieder Winter. Es schneite. Doch in Neugersdorf herrschen relativ angenehme sechs Grad. Der Rasen ist nass, aber dennoch relativ hart. „Es sind Platzverhältnisse wie in Auerbach“, sagt Vaclav Heger. Ob ihm heute wieder ein Tor gelingt?

Vor dem Spiel

Die Ergebnisse vom Samstag sprechen für Auerbach. Neugersdorf muss gewinnen. Vor zwei Wochen gab es noch die Befürchtung, es könnte hier ein kleines Endspiel um den Klassenerhalt geben. Der VfB hat sich mit den Siegen gegen Hertha BSC II und Erfurt aber Luft verschafft – und Selbstvertrauen gesammelt.

Vor dem Spiel

Willkommen zum Liveticker aus Neugersdorf. Der VfB will im dritten Spiel innerhalb von acht Tagen den dritten Sieg.

VfB testet in Zwickau, Testspieler spielt mit

Die Regionalligamannschaft des VfB Auerbach tritt am Mittwoch, Anstoß 17.30 Uhr, in Zwickau im Westsachsenstadion gegen den FSV Zwickau an.

Am Samstag spielt die Mannschaft 13 Uhr in Groitzsch – auf dem Kunstrasen – gegen die Oberligamannschaft von Internationale Leipzig. Mit dabei sein wird auch Björn Trinks. Björn Trinks ist 20 Jahre alt und aktuell Spieler seines Heimatvereins Meeraner SV. Er spielte in der Jugend für den CFC, im B-Jugendalter auch zwei Jahre für Schalke 04. Björn Trinks ist Mittelfeldspieler, dessen Spezialstrecke die Außenbahn ist.

U11: Hervorragender zweiter Platz in Freiberg

Die E-Jugend des VfB Auerbach hat am Sonntag beim Silberstadtpokal in Freiberg einen nie erwarteten zweiten Platz in einem stark besetzten überregionalen Hallenfußballturnier erreicht. Gespielt wurde das Turnier in der Altersklasse U11 (Jahrgang 2008). Ein Blick auf die Vorrundengruppe ließ schon auf das Niveau des Turniers deuten. Mit dem FC Erzgebirge Aue, VfL Pirna-Copitz, dem 1.FC Lok Leipzig und der Dresdner SC war diese die schwerere der beiden Vorrundengruppen. Doch mit Siegen über FC Erzgebirge Aue (2:0) und Pirna-Copitz (1:0) sowie dem Glück des Tüchtigen im Spiel gegen Lok Leipzig (1:1) war der Gruppensieg zum Greifen nahe. Doch der letzte Gruppengegner, der Dresdner SC, erwies sich als sehr kampfstark. Selbst der zweimalige Rückstand konnte am Ende in einen 4:3-Sieg umgewandelt werden. Damit war der Gruppensieg perfekt und das Finale erreicht. Ein sehr guter Teamgeist, hohes Tempo und ein unbändiger Siegeswille zeichnete das Team aus der Göltzschtalstadt aus.

In dem letzten Spiel des Turniers, dem Finale, war keine besondere Motivation nötig, denn der Gegen hieß Dynamo Dresden. Den Spielern um Kapitän Conner Flechsig (er wurde in die Turnierauswahl gewählt) gelang zur Hälfte des Spiels der 1:1-Ausgleich. Die technisch sehr gut ausgebildeten Dynamos fürchteten um den Sieg und übertrieben in der Folge die Härte. Das folgende 2:1 konnten die jungen VfB Spieler leider nicht mehr ausgleichen. So blieb am Ende ein nie für möglich gehaltenen zweiter Platz und zeigt, dass die kontinuierliche Nachwuchsarbeit gute Früchte trägt. “Ich freue mich umso mehr über diesen Erfolg, denn damit hat die Mannschaft den sehr guten dritten Platz beim eigenen Hallenturnier im Dezember bestätigt”, sagte VfB-Coach Jörg Möckel. Das Team hofft auch in den nächsten Hallenturnieren gute Fußball zu spielen und weitere Erfolge einzufahren.

Ab Sommer: Sven Köhler trainiert VfB-Regionalliga

Wie angekündigt, möchte der VfB Auerbach zur Neubesetzung der Trainerstelle für die neue Saison informieren. Ab 1. Juli wird Sven Köhler die Verantwortung als Trainer der ersten Mannschaft übernehmen. Beide Seiten freuen sich auf die bevorstehende Zusammenarbeit, die für die nächsten zwei Jahre vereinbart wurde und hoffen natürlich gemeinsam auf einen erfolgreichen Abschluss der Regionalliga-Saison 2017/18.

Gleichzeitig möchte sich der Verein auch an dieser Stelle noch einmal bei Michael Hiemisch für die Zusammenarbeit in den letzten dreieinhalb Spieljahren bedanken und wünscht ihm natürlich auch eine erfolgreiche Fortsetzung seiner Trainerkarriere.

VfB und Michael Hiemisch gehen im Sommer getrennte Wege

Der VfB Auerbach und Trainer Michael Hiemisch haben sich darauf verständigt, den zwischen ihnen geschlossenen und am 30.06.18 auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. Die Verständigung zu diesem Thema erfolgte mit beiderseitig hohem Respekt für gemeinsam erbrachte Leistungen in den zurückliegenden dreieinhalb Jahren. Der Verein bedankt sich bei Michael Hiemisch und wünscht ihm eine erfolgreiche Fortsetzung seiner Trainerkarriere. Gemeinsam wollen Verein und Trainer das aktuelle Ziel – Klassenerhalt Regionalliga – erreichen. Zur Neubesetzung der Stelle wird der VfB zeitnah informieren.