VfB II schenkt Wacker zehn Stück ein

VfB Auerbach II – 1.FC Wacker Plauen 10:0 (3:0)

Der VfB Auerbach II hat in der Vogtlandliga den höchsten Saisonsieg gefeiert. Gegen Wacker Plauen machten es die Auerbacher zweistellig. Nachdem es schon zur Pause 3:0 stand – und das völlig zurecht -, drehte der VfB nach dem Seitenwechsel auf und legte sieben weitere Treffer nach. Ein Erfolg, der in dieser Höhe auch verdient ausfiel.

 

Statistik

Tore: 1:0 Tuschinski (15.), 2:0 Miertschink (18.), 3:0 Persigehl (32.), 4:0 Kühn (48.), 5:0 Tuschinski (49.), 6:0 Miertschink (51.), 7:0 Flechsig (68.), 8:0/9:0 Leßmann (69./72.), 10:0 Hilpmann (80.).

Auerbach: Rosenkranz – Krug, Kühn, Tuschinski (63. Hilpmann), Trinks, Miertschink (66. Leßmann), Sandner, Persigehl, Löser, Schmelzer (56. Flechsig), Möckel.

Schiedsrichter: Meyer (Zwickau).

Zuschauer: 43.

Zwei VfB-Spiele, ein Ziel

Auf den VfB Auerbach wartet der Super-Samstag. Die Auerbacher Männerteams spielen gleich im Doppelpack: Den Beginn macht die dritte Mannschaft in der Kreisliga. Auf dem Diesterwegsportplatz spielen die VfB-Oldies gegen den TSV Trieb. Dabei handelt es sich um ein Duell zweier Tabellennachbarn: Auerbach ist Siebter (30:40 Tore/23 Punkte), der TSV ist Achter (28:27/20). Der Blick auf die Tordifferenz verrät, weshalb der VfB III nicht weiter vorn in der Tabelle steht: die vielen Gegentreffer. Das will das Team nun besser machen und die drei Punkte in Auerbach behalten. Die angespannte personelle Lage entspannte sich beim VfB-Team am Samstag nur kurzfristig etwas, sodass das Team von Trainer René Bley mit einer gewissen Zuversicht ins Spiel geht.

Ebenfalls drei Zähler visiert die zweite Mannschaft in der Vogtlandliga an. Im direkten Anschluss ans Spiel der Dritten empfängt der VfB II den 1.FC Wacker Plauen (15 Uhr/Diesterwegsportplatz). „Es wird ein schweres Spiel“, sagt VfB-Coach Kevin Hampf. Denn dem VfB könnte es durchaus schnell passieren, den Gegner zu unterschätzen. Wacker (13./18:43/8) liegt zwei Plätze hinter dem VfB (10./28:18/17) – und ist damit Vorletzter. Die Plauener stecken also mitten im Abstiegskampf. „Wir bekommen in dieser Liga nichts geschenkt“, warnt Hampf sein Team. Das dürfte personell wieder anders aufgestellt sein als in der Vorwoche beim 1:1 gegen Irfersgrün. Wieder mit dabei ist Hans Christian Miertschink, der am Freitag in der Regionalliga nicht zum Einsatz kam. „Ich hoffe, dass ich diesmal mit Glück im Abschluss habe“, sagt der Offensivspieler.

Sein Coach legt aber eine andere Prämisse: „Wenn wir zwei Tore schießen, aber drei Gegentore bekommen, dann hilft das uns auch nichts.“ Daher soll zunächst die Defensive gut stehen. „Vorn haben wir dann immer die Qualität, ein Tor zu schießen“, sagt Hampf. Sein Plan klingt daher einfach: „Wir müssen zuerst aggressiv sein, in die Zweikämpfe gehen, einfache Pässe spielen und die Null halten.“

VfB II fehlen in der Schlussphase die Alternativen

VfB Auerbach II – BSV Irfersgrün 1:1 (1:0)

 

Der VfB Auerbach II hat gegen Irfersgrün knapp einen Sieg verpasst. Die Regionalliga-Reserve führte lange Zeit gegen die Gäste. „Wir waren über lange Strecken die bessere und spielbestimmende Mannschaft“, sagte VfB-Trainer Kevin Hampf. Irfergrün war vor allem bei Standards gefährlich, während der VfB aus dem Spiel heraus zu zahlreichen Torchancen kam.

Und so führten die Auerbacher auch zur Pause mit 1:0. Zu diesem Zeitpunkt war die Führung mehr als nur verdient. Die erste Hälfte ging klar an den VfB, während die Gäste erst nach der Pause besser ins Spiel kamen. Der Ausgleich fiel dennoch vom Elfmeterpunkt. „In dieser Elfmeterszene haben wir uns nicht glücklich angestellt“, sagte Hampf. Danach konnte keine der beiden Teams noch den Siegtreffer erzielen. Beim VfB fehlten schon allein die Alternativen. „Aufgrund unserer personellen Situation ist es schwer, neue Kräfte in so einer Phase ins Spiel zu bringen“, so der VfB-Coach.

„Wir sind natürlich ins Spiel gegangen, um es zu gewinnen, daher ärgern wir uns auch über das Unentschieden“, ergänzte Hampf. „Aber es war dennoch ein ordentliches Spiel von uns. Wir haben aber auch noch Dinge, die wir verbessern müssen. Das werden wir bis zur nächsten Woche tun.“ Dann trifft der VfB am Samstag, 15 Uhr, auf Wacker Plauen.

 

Statistik

Tore: 1:0 Schmelzer (30.), 1:1 Wallussek (63.).

Auerbach: Pansa – Roßbach, Krug, Hilpmann, Miertschink, Kühn, Sandner, Leßmann, Schmelzer, Rasuli, Möckel.

Schiedsrichter: Wohlrab (Rothenkirchen).

Zuschauer: 35.

VfB II setzt auf den Zusammenhalt

In der Vogtlandliga will die zweite Mannschaft des VfB (10. Platz/27:17 Tore/16 Punkte) eine kleine Serie starten: Am Sonntag, 15 Uhr, trifft das Team von Trainer Kevin Hampf auf den BSV Irfersgrün (8./27:24/22). Die Partie ist insofern etwas Besonderes, da die Gäste zuletzt Schlagzeilen machten, als sie vor einer Woche ihr Spiel absagen mussten – wegen Spielermangels. „Davon dürfen wir uns nicht ablenken lassen“, sagt Kevin Hampf.

Sein Team will sich voll und ganz auf sich konzentrieren – und mit einem weiteren Heimsieg den Schritt ins gesicherte Mittelfeld machen. Das Rezept zum Erfolg ist klar: Eine Wiederholung der Leistung aus der Vorwoche. Da gewann der VfB II mit 3:0 gegen Wernesgrün. „Wir müssen unser Spiel durchziehen, also hinten sicher stehen, dem Gegner keine Chance geben und vorn unsere Chancen konsequent nutzen.“

Personal hat Hampf allerdings einige Sorgen – so fehlen mit Persigehl und Flechsig zwei wichtige Spieler. „Personell sind wir jede Woche eine Wundertüte“, sagt Hampf. „Aber wir werden elf Mann auf den Platz bekommen, die beweisen, dass sie in die Liga gehören. Wir werden eine schlagkräftige Truppe sein – das haben wir schon in den letzten Wochen bewiesen.“ Gespielt wird am Sonntag, 15 Uhr, auf dem Kunstrasen des Diesterwegsportplatzes.

Aber nicht nur die zweite Mannschaft ist am Sonntag gefordert, sondern auch die dritte. Und die VfB-Oldies (6./28:25/23) bekommen es gleich mit einer echten Herausforderung zu tun. Sie treten, 15 Uhr, beim SV Wildenau (2./52:22/33) an. Die Wildenauer liefern sich mit dem VfB Schöneck ein Duell um die Kreisliga-Tabellenspitze und damit den direkten Aufstieg in die Vogtlandklasse. Damit ist klar: Der VfB geht als Außenseiter in die Partie. Allerdings hat der VfB III nichts zu verlieren – im Gegensatz zu den Gastgebern, die um jeden Punkt kämpfen. Aufpassen muss der VfB vor allem auf die beiden ehemaligen Auerbacher Sebastian Reinhardt und Daniel Treibl, die beide bereits jeweils elf Tore erzielt haben. Das Hinspiel gewann Wildenau mit 1:0.

VfB II ist auf der Suche nach der Balance

Zum Duell der gefühlten Tabellennachbarn kommt es in der Vogtlandliga am Samstag, 15 Uhr, auf dem Diesterwegsportplatz, wenn der VfB Auerbach II den SV Wernesgrün empfängt. Zwar liegen beide Teams in der Real-Tabelle drei Plätze auseinander, in der Wertung ohne den Abzug der Punkte wegen Schiedsrichtermangels wären beide aber beinahe gleichauf.

Doch nun ist der VfB II zurückgefallen – und möchte unbedingt die Aufholjagd an diesem Wochenende beginnen. Zumal dies zum Start in die Punktspielrunde des Jahres 2019 in Unterlosa misslang (1:4-Niederlage). „Wir haben das Spiel ausgewertet“, sagt Trainer Kevin Hampf. „Jetzt will ich eine Reaktion sehen.“

Doch neben den externen Problemen – also dem Punktabzug – bekommt der VfB nun auch noch intern einige Sorgenfalten vor der Partie hinzu: Es drohen zahlreiche personelle Ausfälle – aufgrund von Erkrankungen und Verletzungen. „Das ist besonders schade, weil wir in der gesamten Vorbereitung immer alle fit hatten und jetzt, wenn es um Punkte geht, fallen uns die Spieler reihenweise aus“, sagt Hampf.

Dennoch: Eine Ausrede sei dies nicht. „Alle, die auflaufen werden, haben die Ambitionen, in der Vogtlandliga zu spielen und ich weiß auch, dass sie es können“, so der VfB-Coach weiter. Seine Mahnung gilt daher eher dem Auftreten. Hampf muss sich fast schon wiederholen. „Wir müssen die Balance zwischen Schönspielerei und dem Fußball-Arbeiten finden“, sagt er. „Die harte Arbeit ist die Basis.“ Und gegen einen sicherlich hart arbeitenden Gegner wie Wernesgrün ist das umso wichtiger.

Zu kompliziert, zu viele Fehler – VfB II fehlt die Leichtigkeit

SG Unterlosa – VfB Auerbach II 4:1 (3:1)

So hatten es sich die Auerbacher nicht vorgestellt. Zum Start in die Vogtlandliga-Frühjahresserie hatte sich die zweite Mannschaft des VfB viel vorgenommen. Noch vor dem Spiel bei der SG Unterlosa war Co-Trainer Ricardo Förster zuversichtlich. Das Team habe sich gut auf das Spiel vorbereitet, sei bereit für den Start. Das war es auch – allerdings nicht über 90 Minuten.

Auch Ricardo Förster hatte im Gespräch bereits betont, dass das Auswärtsspiel keine leichte Aufgabe sei. „Wir haben uns schon immer in Unterlosa schwer getan“, sagte er. Und so kam es auch. Allerdings noch nicht in der Anfangsphase. Auerbach kam gut ins Spiel und ging auch in Führung. „Wir haben genauso angefangen, wie wir in der guten Vorbereitung aufgetreten sind“, sagte VfB-Coach Kevin Hampf. Schon nach fünf Minuten brachte Markus Möckel die Gelb-Schwarzen in Führung. Ein Auftakt nach Maß. Doch das Maßband verloren die Auerbach mit jeder weiteren Spielminute. „Wir haben die Einfachheit des Fußballs vergessen“, sagte Kevin Hampf zu der Phase nach dem Führungstreffer.

Unterlosa schlug eiskalt zurück: Dolle drehte innerhalb von knapp über zehn Minuten die Partie mit einem Doppelpack (12./25.). Als dann auch noch Kölbel den dritten SGU-Treffer nachlegte, war absehbar, dass an diesem Tag doch wieder nicht viel für den VfB in Unterlosa zu holen sei. „Wir haben uns zu viele Fehler geleistet“, sagte Hampf. Sein Team verlor sich an der Schönheit des eigenen Spiels. Sehr zum Ärger des Coaches. „Fußball muss nicht immer schön aussehen, sondern auch effektiv sein.“ Und Unterlosa bestrafte beispielhaft effektiv die Auerbacher. Kurz vor dem Schlusspfiff legte Ademi noch das 4:1 nach. Ein Ergebnis, das vielleicht etwas zu hoch ausfiel, aber keinesfalls eine unverdiente Niederlage war.

„Wir müssen weiter an uns arbeiten“, betonte Hampf. „Dafür müssen wir einen größeren Siegeswillen aufbauen; nicht nur schönen Fußball spielen, sondern auch mal einen ekligen und effektiven.“ Die Chance dazu besteht am Samstag, 15 Uhr, gegen den SV Wernesgrün. Gespielt wird auf dem Kunstrasenplatz an der Diesterweg-Schule.

 

Statistik

Tore: 0:1 Möckel (5.), 1:1/2:1 Dolle (12./25.), 3:1 Kölbel (32.), 4:1 Ademi (90.).

Auerbach: Pansa – Roßbach, Krug, Hilpmann (62. Flechsig), Tuschinski, Sandner, Leßmann, Schmelzer, Rasuli, Möckel.

Schiedsrichter: Fritzsch (Weischlitz).

Zuschauer: 41.

VfB II sieht sich gut für den Punktspielstart gerüstet

Endlich geht es los! Auch in der Vogtlandliga geht es an diesem Wochenende mit den Punktspielen wieder los. Die zweite Saisonhälfte beginnt – und sie beginnt mit dem gewohnten Verwirrspiel: Der VfB II stürzte aufgrund des Punktabzugs (9 Punkte) durch den Schiedsrichter-Unterbestand vom ersten Drittel der Tabelle in die Abstiegszone zurück. Plötzlich ist der VfB nur noch Tabellendrittletzter.

Damit wird zum wiederholten Male die gute Auerbacher Nachwuchsarbeit bestraft. Eine Nachwuchsarbeit, die sich im Übrigen mit den finanziell von Verbandsseite besser ausgestatteten Nachwuchsleistungszentren messen lassen kann. Aber sei‘s drum. Der VfB wird auch so seinen Weg weitergehen. Leidtragend ist das ambitionierte Team der zweiten Mannschaft. „Wir haben uns trotzdem viel vorgenommen“, sagt Ricardo Förster vor dem Start in die Rückserie gegen die SG Unterlosa an diesem Samstag, 15 Uhr.

Um die Aufholjagd in der Vogtlandliga schon mit dem ersten Spiel zu beginnen, hat die Zweite am zurückliegenden Wochenende ein Trainingslage absolviert. „Die Tage waren sehr gut – nicht nur sportlich“, sagt Co-Trainer Förster. Neben zwei Trainingseinheiten am Tag rückte die Mannschaft auch neben dem Platz noch enger zusammen. „Für den Teamspirit war das Trainingslager sehr gut“, sagt Förster. Die wichtigste Erkenntnis neben dem Platz: Bei einer Karaoke-Runde fanden die Spieler heraus, dass die Mehrheit wohl eher ihr Talent auf dem Fußballplatz hat als in einer Karriere als Musiker.

Richtig Musik war dafür im letzten Testspiel auf dem Platz: Gegen Motor Thurm, mit dem früheren VfB-Torwarttrainer Thoralf Schreiter, gelang ein 4:2-Erfolg. „Der Sieg war am Ende verdient“, sagt Ricardo Förster. „In der ersten Halbzeit waren wir noch etwas schläfrig, nach der Pause haben wir gemerkt, dass wir konditionell besser sind. Es war ein guter Abschlusstest.“

Das ist auch nötig, denn der VfB II hat am ersten Spieltag nach der Winterpause gleich eine hohe Hürde zu meistern. Die Auerbacher treten in Unterlosa an. „In Unterlosa haben wir uns immer schwer getan“, sagt Förster. „Die SGU ist ein schwer zu bespielender Gegner.“ Dennoch peilt das Trainerteam mit Chefcoach Kevin Hampf einen Sieg an. „Wir haben viel dafür in der Vorbereitung getan, um mit drei Punkten in die Saison zu starten“, sagt Förster. „Wir haben uns in den letzten Tagen noch den Feinschliff geholt, jetzt sind wir für Unterlosa gerüstet.“ Personell ist der VfB II zwar eng besetzt, aber das schmälert die Hoffnungen nicht. „Das ist keine Ausrede“, sagt Förster.

Ricardo Förster: „Alle haben brutal gut mitgezogen“

Ricardo, die zweite Mannschaft steht bald vor dem Start in die Vogtlandliga. Wie steht es um die Mannschaft im Moment?

Wir stecken mitten in der Vorbereitung. Seit vier Wochen ist die Mannschaft im Training. Unsere Erkenntnis ist: Alle haben brutal gut mitgezogen, viel gemacht und sind an ihre Grenzen gegangen. Als Team haben wir die anstrengenden Wochen gut überstanden: Es gab kaum Verletzung und daher nur wenig Ausfälle.

 

Wie liefen die Testspiele?

Das erste Spiel gegen Witterda haben wir als Einstieg genutzt und auch gleich mit 4:0 gewonnen. Es war ein solider Test gegen einen guten Gegner, die uns viel abverlangt haben. Wir haben das Spiel aber nicht überbewertet. Der Reichenbacher FC war dann ein brutaler Gratmesser. Was wir in diesem Spiel gezeigt haben, ist genau das, was wir uns vorstellen: Wir haben Reichenbach anfangs total überrannt. Die Tore sind folgerichtig gefallen – und wir haben sie auch noch schön herausgespielt. Jeder Spieler war heiß auf das Spiel. Das war schön anzuschauen.

 

Und ihr habt mit 6:2 gewonnen! Das Ergebnis klingt gut!

Dass der Gegner nach dem Spiel von unserer Leistung beeindruckt war, hat uns natürlich gefreut. Zwei Gegentore gegen einen höherklassigen Gegner zu fangen, ist okay. Aber sechs Tore musst du erst einmal schießen. Wenn wir so weitermachen, dann sind wir auf einem guten Weg, unsere Ziele zu erreichen. Hoffnung macht uns außerdem, dass gegen Reichenbach schon die A-Junioren dabei waren, die nächstes Jahr in den Männerbereich kommen. Und sie haben sich hervorragend eingefügt: Es war so, als ob sie schon jahrelang zur Mannschaft gehören. Auch dieses gute Klima ist uns natürlich wichtig.

 

Das lässt für die neue Saison hoffen, oder?

Es wird auf jeden Fall ein richtig guter Konkurrenzkampf. Wir freuen uns darauf.

 

Nach dem starken Auftritt gegen Reichenbach folgte ein Test gegen Neumark. Endstand war 4:4. Ein Rückschlag?

Wie es eben so oft der Fall ist, haben wir nach einem ganz starken Spiel gegen Neumark, gegen die wir uns schon in der Sommervorbereitung schwer getan haben, nicht anknüpfen können. Neumark ist ein starker Gegner, der uns alles abverlangt hat und uns unsere Schwächen aufgezeigt haben. Das Spiel hat gezeigt, dass kein Spiel ein Selbstläufer wird. Vielleicht war die Leistung aber auch dem geschuldet, dass sich die Spieler aufgrund der anstrengenden Vorbereitung in einem kleinen Loch befinden. Aber trotzdem dürfen wir niemals 4:4 spielen.

 

Wie geht es nun weiter?

Wir haben noch zwei Wochen Zeit bis Start in Unterlosa. Wir gehen jetzt in die heiße Phase, ins scharfe Training. Am Sonntag, 10 Uhr, spielen wir gegen Motor Thurm. Das wird ein guter abschließender Test. Wir werden uns natürlich ein Bild davon machen, wen wir im ersten Punktspiel des Jahres aufstellen. Für das Team wird das Trainingslager auch noch mal ein Höhepunkt der Vorbereitung.

Kevin Hampf: „Keinen Fifa-Fußball mehr“

Mit einem enttäuschenden achten – und damit auch letzten – Platz ist der VfB Auerbach II von der Endrunde um den Pokal der „Freien Presse“ aus Plauen zurückgekehrt. Die Auerbacher beendeten das Spiel ohne Punkt und Sieg. „Was heißt schon enttäuschend“, sagte Trainer Kevin Hampf nach dem Turnier, das der VfB zur Krönung auch noch im Sieben-Meter-Schießen um Platz 7 gegen Concordia Plauen mit 2:4 verlor. „Ich habe schon vorher gesagt, dass du bei der Endrunde gegen alle Mannschaften gewinnen, aber eben auch verlieren kannst.“

Beim VfB war Letzteres der Fall. Das ist für Hampf insofern ärgerlich, dass die Auerbacher Spieler eigentlich optimal vorbereitet in das prestigeträchtige Turnier gegangen sind. „Wir hatten am Freitag ein optimales Abschlusstraining“, sagt der Coach. „Wir haben uns auf alle Eventualitäten eingestellt, waren also auf alles eingestellt. Wir haben alle taktischen Varianten durchgesprochen.“ Allerdings war es letztlich nur für das Papier. „Alle waren sehr euphorisch, aber im Spiel haben wir alles vergessen.“

Schlüssel zum Misserfolg war womöglich das erste Turnierspiel: Im Göltzschtalderby gegen den 1.FC Rodewisch unterlag der VfB mit 0:2. Damit war das junge Team bereits unter Druck. Eine Situation, mit der das Team nicht so richtig umgehen konnte. Zwar bemühte sich der VfB, im Duell der Sieglosen – gegen Unterlosa -, verlor aber knapp mit 2:3. Da im letzten Gruppenspiel der spätere Turniersieger SC Syrau der Gegner hieß und die anderen Gruppenspiele nicht zugunsten des VfB ausfielen, war ein Ausscheiden bereits sicher. Gegen Syrau hagelte es eine 1:5-Niederlage. Der bittere Schluss der Gruppenphase, der nur noch vom Glücksspiel, dem Sieben-Meter-Schießen, getoppt wurde.

Doch an was lag es? „Viele der jungen Spieler haben erstmals vor einer solchen Kulisse gespielt“, sagt Trainer Hampf. Womöglich waren sie damit überfordert, riefen nicht ihre Leistung ab. „Daraus müssen wir nun lernen“, sagt Hampf. Der Hallenpokal ist nicht die Meisterschaft. Dennoch warnt Hampf: „Wir müssen weniger Fifa-Fußball, sondern Arbeiterfußball spielen. Nur so punkten wir auch in der Rückrunde.“

Kevin Hampf kennt das Erfolgsrezept für den „Freie Presse“-Pokal

Winterpause heißt: Hallenfußball. Ob Futsal oder nach traditionellen Regeln – der Reiz der Halle macht es aus, dass auch mal der vermeintlich Kleinere den Größeren schlagen kann. Auch das erwartet die zweite Mannschaft des VfB, wenn am Samstag in der Plauener Halle an der Wieprechtstraße das Rennen um den Pokal der „Freien Presse“ eröffnet wird. Beginn des Turniers ist 13 Uhr.

Und zwar geht es gleich mit einem vorläufigen Höhepunkt – zumindest aus Göltzschtalsicht los: Im Derby stehen sich der VfB II und der 1.FC Rodewisch auf dem Parkett gegenüber. Die weiteren Gegner in der Auerbacher Gruppe sind SG Unterlosa und der SC Syrau. Damit ist es eine reine Vogtlandliga. In der anderen Gruppe sieht es anders aus: Dort spielen der ESV Lok Plauen, Merkur Oelsnitz, SG Jößnitz und Concordia Plauen.

Doch einen Favoriten gibt es nicht – das sagt zumindest VfB-Trainer Kevin Hampf. „Alle Mannschaften, die in Endrunde sind, haben das Ziel zu gewinnen.“ Damit auch der VfB: „Wir haben uns ordentlich darauf vorbereitet, aber jedes Team hat gute Kicker in ihren Reihen – egal in welcher Klasse sie spielen.“ Ein enges Rennen ist daher denkbar. „Es wird ein Stück schwere Arbeit“, sagt Hampf. „Es wird die Mannschaft gewinnen, die es am meisten will und am meisten dafür investiert.“

Der VfB setzt im Turnier auf das bewährte Team – und die Unterstützung viele VfB-Fans auf den Zuschauerrängen.