Am Ende wird es noch einmal eng

VfB Lengenfeld – VfB Auerbach II 2:4 (0:1)

Die zweite Mannschaft hat in der Vogtlandliga den zweiten Sieg in Serie gelandet. Beim VfB Lengenfeld war der Erfolg nie wirklich in Gefahr. Dank der drei Punkte festigt die Zweite ihren einstelligen Tabellenplatz und hält den Anschluss an Platz 6.

Dabei war in Lengenfeld von Anfang an klar, wie sich das Spiel entwickeln würde. Lengenfeld stand tief, der VfB II hatte mehr vom Spiel, musste aber auf die Nadelstiche der Gastgeber aufpassen. Vor allem über Standards war Lengenfeld gefährlich. Nach Markus Möckels Führungstreffer wurde Lengenfeld mutiger, sodass sich ein ausgeglichenes Spiel entwickelte. Doch die Elf von Trainer Kevin Hampf stand defensiv sicher und brachte die Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel drehten die Auerbacher auf: Der Spielertrainer Kevin Hampf selbst, Tommy Tuschinski mit einem Schuss von der Strafraumkante nochmals Kevin Hampf sorgten für eine komfortable 4:0-Führung nach einer Stunde. Doch der Vorsprung ließ die Auerbacher nachlässig werden. Lengenfeld kam noch einmal auf 2:4 heran und hätte eine Minute vor Schluss sogar auf 3:4 verkürzen können. Doch ein verschossener Elfmeter bewahrte die Gäste vor einer heißen Schlussphase.

Am drittletzten Spieltag der Saison trifft der VfB Auerbach II am Samstag, 15 Uhr, auf den Spitzenreiter FC Fortuna Plauen. Gespielt wird auf dem Diesterwegsportplatz.

Statistik

Tore: 0:1 Möckel (24.), 0:2 Hampf (47.), 0:3 Tuschinski (61.), 0:4 Hampf (65.), 1:4 Weiß (72.), 2:4 Amin (83.).

Auerbach: Pansa – Möckel, Krug, Hilpmann, Tuschinski (78. Schrader), Luderer, Flechsig (57. Menzel), Leßmann (57. P. Leucht), Persigehl, Hampf, Rasuli.

Schiedsrichter: Strobel.

Zuschauer: 68.

Der VfB II ist durch nichts zu stoppen

VfB Auerbach II – SV Fronberg Schreiersgrün 4:1 (1:1)

Die Szene des Spiels ereignete sich ganz zum Schluss: Toni Sieber hatte gerade den dritten VfB-Treffer zum späteren 4:1-Sieg der zweiten Mannschaft in der Vogtlandliga über den bisherigen Tabellenzweiten erzielt, als Niclas Schmelzer zum Torjubel dazukam. Keine gute Idee. Denn sein ausgelassenes Feiern führte sofort zu einem Krampf. Schmelzer musste erst einmal behandelt werden.

Das zeigt, was der VfB II an diesem winterlichen Mai-Samstag dem Favoriten voraus hatte: die mannschaftliche Geschlossenheit. Jeder kämpfte für jeden, keiner gab auch nur einen Zentimeter auf. Der Lohn für diesen Einsatz waren drei doch etwas überraschende Punkte.

Überraschend vor allem deshalb, weil der VfB erhebliche personelle Sorgen hatte. Zwölf Spieler standen dem VfB-Trainer Kevin Hampf zur Verfügung. Spieler! Kein Torhüter darunter, weshalb Dustin Luderer zwischen die Pfosten musste. Er machte seinen Job super. Zu den wackeren Zwölf gehörte auch noch Kevin Hampf, der ebenfalls zum Erfolgsfaktor wurde. Mit seiner Erfahrung führte er das junge Auerbacher Team – es stießen aufgrund der Personalsorgen auch noch A-Jugendliche zur Mannschaft – an und mit zwei Toren zum Sieg. „Mit Kevin hatten wir einen, der weiß, wo das Tor steht“, sagte Co-Trainer Ricardo Förster. „Und er war auch deshalb wichtig, weil er Bälle festmachen konnte, wovon die gesamte Mannschaft profitiert hat.“

Aber auch das alles hätte nichts genutzt, wenn die Auerbacher nach wenigen Minuten die Hoffnung auf eine Sensation verloren hätten. Nach einem Eckball traf A. Fischer zur Schreiersgrüner Führung. „Es war eigentlich gar keine echte Chance“, sagte Förster. Trotzdem lag der VfB II hinten.

Nun stellte sich die Frage: Kann der VfB nochmals für eine Wende sorgen oder ist nichts mehr drin? „Wir haben schon unter der Woche gut trainiert. Es hat sich angedeutet, dass wir den nächsten Entwicklungsschritt gehen und uns auch mal von Rückschlägen nicht umwerfen lassen“, so Förster. Noch vor der Pause glich Toni Sieber aus – und im zweiten Abschnitt war der VfB II die effektivere Mannschaft. Hampf mit zwei Treffern und nochmals Sieber erzielten die Tore zum verdienten Auerbacher Sieg im Prestigeduell. Umso erfreuter war daher auch Ricardo Förster: „Mit so einem kleinen Kader, so einer jungen Mannschaft gegen eine so gestandene Mannschaft zu gewinnen, das ist einfach stark.“ Dann sind auch schnell die Schmerzen eines Krampfes vergessen.

Statistik

Tore: 0:1 Fischer (3.), 1:1 Sieber (20.), 2:1 Hampf (59.), 3:1 Sieber (88.), 4:1 Hampf (90.).

Auerbach: Luderer – Möckel, Kühn (50. Flechsig), Tuschinski, T. Sieber, P. Leucht, Popp, Persigehl, Schmelzer, Hampf, Rasuli.

Schiedsrichter: Leihkamm (Plauen).

Zuschauer: 25.

Kevin Hampf kann VfB-Zorn verstehen

SG Rotschau – VfB Auerbach II 2:0 (1:0)

Die SG Rotschau bleibt für die zweite Mannschaft des VfB Auerbach der Angstgegner schlechthin. Auch diesmal endete die Partie in der Vogtlandliga mit einer Niederlage. Ein frühes und ein spätes Gegentor besiegelte die nächste Saisonniederlage für den ersatzgeschwächten VfB. Sogar VfB-Trainer Kevin Hampf musste sich in der Schlussphase selbst einwechseln.

„Wir hatten einen Matchplan, den wir auch zu Beginn gut umgesetzt haben“, sagte Hampf zum Start des Spiels. Der VfB stand defensiv konzentriert und ließ nichts zu – und hatte sogar vorn eigene Chancen. Allerdings blieben sie ungenutzt. Hampf sieht darin Verbesserungsbedarf: „In solchen Situationen müssen wir den absoluten Willen lernen, das Tor zu machen. Nicht nur irgendwie reinzuschieben, sondern auch mal Augen zu und drauf.“ So wäre die Partie vielleicht völlig anders verlaufen, doch dann kam es so wie befürchtet: Nach einem Handspiel im Strafraum gab es einen Elfmeter, den Barschdorf verwandelte. „Der Rückstand spielte Rotschau in die Karten, weil wir aufmachen mussten.“ Der VfB drängte auf 1:1.

Ein Rückschlag war die Auswechslung von Co-Trainer Ricardo Förster, der nach langer Verletzungspause zurückkehrte – aber gleich wieder verletzt raus musste. Im zweiten Abschnitt kämpfte der VfB II, aber der Ausgleich wollte nicht gelingen. Im Gegenteil: In Unterzahl erzielte Rotschau sogar noch das 2:0. Ein irreguläres Tor, wie selbst die Rotschauer Spieler zugaben. Der Freistoß, der zum Tor führte, war niemals ein ruhender Ball. Der Schiedsrichter übersah das aber. „Ich schimpfe eigentlich nie über Schiedsrichter, aber heute haben wir in etlichen Szenen einfach das Nachsehen bei den Entscheidungen gehabt“, sagt Kevin Hampf. Warum das so ist, kann er nur vermuten. „Manchmal sollten Schiedsrichter und gegnerische Fans auch mal die Kirche im Dorf lassen. Wir sind der VfB Auerbach II! Und nicht der Regionalliga-Überhang.“ Seine Spieler trainierten unter der Woche nicht mit dem Regionalliga-Team, sondern zweimal – wie alle anderen Vogtlandligisten auch. „Die schauen alle zu viel auf unseren Namen und meinen dann, es spielen nur die Spieler bei uns, die es in der Regionalliga unter der Woche nicht schaffen.“ Dies sei aber definitiv nicht der Fall. „Wir trainieren nicht unter Regionalliga-Bedingungen“, betont Hampf nochmals. „Und wenn du dann wiederholt mit solchen Situationen konfrontiert wirst, ist es schwer, jungen Spielern beizubringen, die Ruhe zu bewahren.“

Das nächste Spiel bestreitet der VfB am Samstag, 15 Uhr, gegen den SV Fronberg Schreiersgrün. Gespielt wird auf dem Diesterwegsportplatz.

Statistik

Tore: 1:0 Barschdorf (25.), 2:0 Meyer (90.+3)

Auerbach: Pansa – Krug, Kühn, Tuschinski (64. Flechsig), Förster (40. Hilpmann), Müller, Leßmann, Persigehl, Schmelzer, Rasuli (80. Hampf), Möckel.

Schiedsrichter: Zimmermann (Elsterberg).

Zuschauer: 90.

Regionalliga-Reserve fährt ohne Angst zum Angstgegner

In der Vogtlandliga steht der VfB Auerbach II am Samstag, 15 Uhr, vor dem unangenehmsten Spiel der Saison. Nicht, weil der Gegner leicht zu unterschätzen ist. Ein ganz anderer Grund liegt vor: Die SG Rotschau ist so etwas wie ein Auerbacher Angstgegner. In sieben Duellen konnte der VfB nur einmal als Sieger vom Platz gehen. Fünfmal siegte die SG. In Rotschau gelang noch nie ein auch nur ein Punktgewinn. Aber die Bilanz ist auch ein Ansporn, es nun anders zu gestalten. „Natürlich wird es ein sehr schweres Spiel“, sagt VfB-Coach Kevin Hampf. „Rotschau glänzt mit der mannschaftlichen Geschlossenheit und körperlichen Präsenz – darauf haben wir uns gut vorbereitet.“ Gegen dieses Bollwerk wolle sich das Team nun durchsetzen. Allerdings fallen Brandon Sandner und Dustin Luderer aus. „Wir haben trotzdem elf Spieler, die in der Liga bestehen wollen. Daher wollen wir natürlich auch das Spiel erfolgreich gestalten“, sagt Hampf.

Hans Christian Miertschink schießt Rodewisch ab

VfB Auerbach II – 1.FC Rodewisch 6:0 (2:0)

Es ist die Woche der Vielfachtorschützen beim VfB Auerbach. Am Mittwoch legte Vaclav Heger den Gästen aus Erfurt drei Stück ins Nest. Am Samstag feierte Hans Christian Miertschink schon vorzeitig Ostern. Denn mit vier Toren – zwei Doppelpacks – und zwei Torvorbereitungen war er der entscheidende Spieler im Göltzschtalderby gegen den 1.FC Rodewisch. In der Vogtlandliga siegte der VfB Auerbach II mit 6:0 (2:0) gegen den Nachbarn. Einer freute sich darüber ganz besonders: der Vierfachtorschütze. „Für uns war es ein wichtiger Sieg im Derby“, sagte Auerbachs Matchwinner Miertschink. „Und für mich persönlich ein Spiel, das mir Mut macht, auch bald eine Chance im Regionalliga-Team zu bekommen.“

Aber zum Spiel. Auerbach verließ das Göltzschtalderby als verdienter Sieger. Am Ende fiel der Sieg ein bisschen zu hoch aus. Rodewisch war zwar keine sechs Tore schlechter, leistete sich aber vor allem nach der Pause einen mächtigen Durchhänger. Die Gäste konnten dem Auerbacher Offensivdrang nach dem Seitenwechsel nichts entgegensetzen, kassierten innerhalb von knapp zwanzig Minuten vier Gegentreffer. Den Grundstein zum Sieg hatte der VfB aber bereits in der ersten Hälfte gelegt. Die effektiven Gastgeber beeindruckten Auerbach von der ersten Minute an und stellten früh die Weichen auf Sieg. „Ein Lob an die Mannschaft“, sagte VfB-Coach Kevin Hampf. „Sie hat das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben.“

Dennoch bleibt er auf dem Boden. „Wir haben Rodewisch mit unserer Fitness und Spielweise beeindruckt und waren effektiv, ohne dabei die Defensive zu vernachlässigen. Aber es gab auch ein paar Dinge, die wir noch ansprechen müssen. Ab sofort arbeiten wir daran, was wir noch verbessern müssen.“

Das nächste Vogtlandliga-Spiel bestreitet der VfB II am Samstag, 27. April, bei der SG Rotschau. Anstoß in Rotschau ist 15 Uhr.

Statistik

Tore: 1:0/2:0 Miertschink (23./28.), 3:0 Kühn (51.), 4:0 Schmelzer (63.), 5:0/6:0 Miertschink (65./68.).

Auerbach: Rosenkranz – Krug, Kühn (80. Rasuli), Luderer, Sandner, Miertschink, Löser (65. Tuschinski), Persigehl, Hoffmann (46. Trinks), Schmelzer, Möckel.

Schiedsrichter: Franda (Treuen).

Zuschauer: 80.

Hampf fordert Leidenschaft im Göltzschtalderby

Der Samstag ist Derbytag! Der VfB Auerbach II empfängt in der Vogtlandliga den 1.FC Rodewisch zum Heimspielkracher. Anstoß ist 15 Uhr auf dem Diesterwegsportplatz. Beim Göltzschtalderby trifft der Zwölfte auf den Sechsten. Viel mehr lässt sich aber nicht aus der Tabelle lesen. „Ich kann Rodewisch nicht so richtig einschätzen“, sagt VfB-Coach Kevin Hampf. „In der einen Woche gewinnen sie gegen ein Spitzenteam, eine Woche später verlieren sie gegen einen schwächeren Gegner. Aber ich bin ohnehin nicht der Typ, der auf den Gegner schaut.“

Wichtiger ist der Blick aufs eigene Team. Und das hatte eine Woche Pause. Das Training sei zwar gut gewesen. „Aber mit hat etwas die Leidenschaft gefehlt“, sagt Hampf. „Aber die Jungs haben sich das hoffentlich für das Spiel aufgehoben.“ Denn in Derbys geht es um mehr als nur drei Punkte. Die Statistik spricht für den VfB II: In 13 Spielen gewannen die Auerbach neunmal, während Rodewisch viermal die Nase vorn hatte. Unentschieden ist also ausgeschlossen.

Beim VfB setzt Kevin Hampf auf Neues. „Wir probieren eine neue Formation aus“, sagt er. Was bleibt: „Unsere Marschroute ist klar: Wie in den letzten Heimspielen müssen wir hinten gut stehen und die Null muss stehen. Vorn haben wir genug Qualität, ein Tor zu schießen.“ Allerdings müsse sein Team lernen, den Mitspieler zu unterstützen. Das Derby gegen Rodewisch wäre ein guter Anfang.

Auf das Torfestival folgt der Rückschlag 

FC Werda – VfB Auerbach II 4:2 (2:1)

Die Achterbahnfahrt der zweiten Mannschaft in der Vogtlandliga geht weiter. Die Auerbacher unterlagen eine Woche nach dem 10:0-Erfolg gegen Wacker Plauen beim FC Werda mit 2:4. Bei den erfahrenen Werdaern bekamen die Auerbacher ihre Grenzen aufgezeigt. „Werda hat einige erfahrene Spieler in ihren Reihen, die haben uns gezeigt, wie es geht“, sagte VfB-Coach Kevin Hampf.

Wie zum Beispiel beim 0:1, als die Gastgeber einen Freistoß schnell ausführten – und damit den VfB auf dem falschen Bein erwischten. „Daraus müssen wir lernen“, sagte Hampf. Immerhin steckte sein Team selbst nach dem 0:2 nicht auf und spielte weiter nach vorn. Die Belohnung war der Anschlusstreffer nach einem Konter. „Da haben wir gesehen, wie es geht, wenn wir einfach spielen“, so Hampf, der allerdings einen Kritikpunkt hatte: „Mir kam es so vor, als ob wir zu ängstlich gespielt haben. Wir haben das Risiko gescheut.“

Das wäre nötig gewesen, um den Rückstand noch aufzuholen. Doch nach der Pause kam es noch schlimmer: Werda zog mit einem Doppelpack von Kalan davon. „Drei der vier Gegentore sind aus Standards entstanden. Daran müssen wir arbeiten“, sagte der VfB-Trainer. Für so etwas wie ein gutes Gefühl sorgte Brandon Sandner, dessen Tor lehrbuchmäßig für den Stil des VfB II war. Aus der eigenen Hälfte heraus spielte er den Ball nach vorn und blieb im Tempo – und traf zum 2:4. „Das war eindrucksvoll“, sagte Hampf, der die Niederlage einordnen kann. „Uns war klar, dass Werda keine Laufkundschaft ist. Wir müssen aus solchen Spielen lernen. Insofern war die Partie für unsere Zukunft lehrreich.“

Daran kann der VfB in den nächsten Tagen arbeiten – und gestärkt ins Göltzschtalderby am 13. April gehen. Dann trifft der VfB II auf den 1.FC Rodewisch.

 

Statistik

Tore: 1:0/2:0 Rittrich (19./28.), 2:1 Kühn (45.), 3:1/4:1 Kalan (50./52.), 4:2 Sandner (69.).

Auerbach: Pansa – Krug, Kühn, Tuschinski (63. J. Luderer), D. Luderer (78. Popp), Flechsig (34. Hilpmann), Sandner, Leßmann, Persigehl, Schmelzer, Möckel.

Schiedsrichter: Balczuweit (Reichenbach).

Zuschauer: 100.

Hampf fordert den richtigen Mix, VfB III in Schöneck

Am fehlenden Selbstvertrauen mangelt es der zweiten Mannschaft des VfB Auerbach nicht. Vor einer Woche schenkten die Auerbacher dem FC Wacker Plauen zehn Gegentore ein. Damit ist klar: Der VfB II (10. Platz/38:18 Tore/20 Punkte) blickt in der Vogtlandliga nach dem Punktabzug wieder nach oben. Der Anschluss ans Mittelfeld ist geschafft – und über die bessere Tordifferenz muss sich der VfB II keine Gedanken mehr machen. „Jetzt kommt aber ein komplett anderes Spiel als gegen Wacker auf uns zu“, sagt VfB-Coach Kevin Hampf vor der Partie am Sonntag, 15 Uhr, beim FC Werda (12./42:51/18).

Auch hinter Werda liegt eine durchwachsene Saison. Der FCW – sonst eher weiter vorn in der Tabelle zu finden – ist derzeit Drittletzter. „Sie sind aber wieder im Aufwind“, warnt Hampf – und meint damit vor allem das 2:2 bei Tabellenführer Fortuna Plauen. „Werda verfügt über gute Einzelspieler. Auf die müssen wir aufpassen.“

Aber natürlich liegt der Fokus beim Auerbacher Ausbildungsteam nicht auf dem Gegner, sondern auf der eigenen Mannschaft. Aber welche Mannschaft konkret überhaupt? „Die personelle Konstellation wird sich etwas ändern“, sagt Hampf. „Wir werden erst kurz vor dem Spiel Bescheid wissen, wie wir aufgestellt sind. Aber wir fahren nach Werda, um zu gewinnen.“

Und Hampf hat auch schon einen Plan: „Wir müssen die Spielweise, die wir gegen Wacker auf den Platz gelegt haben, wieder aufs Spielfeld bringen.“ Unter der Woche habe das Team die Leistung mit Training bestätigt: mit aggressiv geführten und zweikampfstarken Einheiten. „Wenn wir diese gute Einsatzbereitschaft und die spielerische Klasse aus dem Wacker-Spiel auf den Platz bringen, dann gehen wir als Sieger vom Feld“, sagt Hampf.

 

Die dritte Mannschaft erwartet ebenfalls am Sonntag, 15 Uhr, in der Kreisliga ein besonderes Spiel: Die Dritte (8./30:41/23) muss zum VfB Schöneck (2./50:17/37). Damit heißt es: Der VfB tritt beim vogtländischen Partnerverein der Auerbacher an und trifft mit Spielertrainer Jiri Jedinak auf einen früheren legendären Auerbacher. „Wir haben nichts zu verlieren“, sagt Auerbachs Coach René Bley, der natürlich Jedinak aus der gemdereinsamen Zeit in der Oberliga noch kennt. „Aber dennoch wollen wir Schöneck ärgern.“ Schöneck steht auf dem zweiten Tabellenplatz, hat allerdings noch ein Spiel weniger als Tabellenführer Wildenau. Während die Dritte letzte Woche unglücklich mit 0:1 gegen Trieb verlor, siegten die Schönecker mit 3:1 in Ellefeld. Damit sind die Rollen klar verteilt. „Auch im Hinspiel haben wir uns gut geschlagen“, sagt Bley und hofft auf eine Überraschung.

VfB II schenkt Wacker zehn Stück ein

VfB Auerbach II – 1.FC Wacker Plauen 10:0 (3:0)

Der VfB Auerbach II hat in der Vogtlandliga den höchsten Saisonsieg gefeiert. Gegen Wacker Plauen machten es die Auerbacher zweistellig. Nachdem es schon zur Pause 3:0 stand – und das völlig zurecht -, drehte der VfB nach dem Seitenwechsel auf und legte sieben weitere Treffer nach. Ein Erfolg, der in dieser Höhe auch verdient ausfiel.

 

Statistik

Tore: 1:0 Tuschinski (15.), 2:0 Miertschink (18.), 3:0 Persigehl (32.), 4:0 Kühn (48.), 5:0 Tuschinski (49.), 6:0 Miertschink (51.), 7:0 Flechsig (68.), 8:0/9:0 Leßmann (69./72.), 10:0 Hilpmann (80.).

Auerbach: Rosenkranz – Krug, Kühn, Tuschinski (63. Hilpmann), Trinks, Miertschink (66. Leßmann), Sandner, Persigehl, Löser, Schmelzer (56. Flechsig), Möckel.

Schiedsrichter: Meyer (Zwickau).

Zuschauer: 43.

Zwei VfB-Spiele, ein Ziel

Auf den VfB Auerbach wartet der Super-Samstag. Die Auerbacher Männerteams spielen gleich im Doppelpack: Den Beginn macht die dritte Mannschaft in der Kreisliga. Auf dem Diesterwegsportplatz spielen die VfB-Oldies gegen den TSV Trieb. Dabei handelt es sich um ein Duell zweier Tabellennachbarn: Auerbach ist Siebter (30:40 Tore/23 Punkte), der TSV ist Achter (28:27/20). Der Blick auf die Tordifferenz verrät, weshalb der VfB III nicht weiter vorn in der Tabelle steht: die vielen Gegentreffer. Das will das Team nun besser machen und die drei Punkte in Auerbach behalten. Die angespannte personelle Lage entspannte sich beim VfB-Team am Samstag nur kurzfristig etwas, sodass das Team von Trainer René Bley mit einer gewissen Zuversicht ins Spiel geht.

Ebenfalls drei Zähler visiert die zweite Mannschaft in der Vogtlandliga an. Im direkten Anschluss ans Spiel der Dritten empfängt der VfB II den 1.FC Wacker Plauen (15 Uhr/Diesterwegsportplatz). „Es wird ein schweres Spiel“, sagt VfB-Coach Kevin Hampf. Denn dem VfB könnte es durchaus schnell passieren, den Gegner zu unterschätzen. Wacker (13./18:43/8) liegt zwei Plätze hinter dem VfB (10./28:18/17) – und ist damit Vorletzter. Die Plauener stecken also mitten im Abstiegskampf. „Wir bekommen in dieser Liga nichts geschenkt“, warnt Hampf sein Team. Das dürfte personell wieder anders aufgestellt sein als in der Vorwoche beim 1:1 gegen Irfersgrün. Wieder mit dabei ist Hans Christian Miertschink, der am Freitag in der Regionalliga nicht zum Einsatz kam. „Ich hoffe, dass ich diesmal mit Glück im Abschluss habe“, sagt der Offensivspieler.

Sein Coach legt aber eine andere Prämisse: „Wenn wir zwei Tore schießen, aber drei Gegentore bekommen, dann hilft das uns auch nichts.“ Daher soll zunächst die Defensive gut stehen. „Vorn haben wir dann immer die Qualität, ein Tor zu schießen“, sagt Hampf. Sein Plan klingt daher einfach: „Wir müssen zuerst aggressiv sein, in die Zweikämpfe gehen, einfache Pässe spielen und die Null halten.“