Ein Sieg des Willens

FC Werda – VfB Auerbach II 2:3 (2:1)

Das Eintrittsgeld hat sich gelohnt. Der VfB Auerbach II lieferte beim Auswärtsspiel in Werda Spektakel pur. Bis in die Schlusssekunden war die Vogtlandliga-Partie offen. Diesmal verließ der VfB II den Platz als glücklicher, aber verdienter Sieger. „Wir hatten das Spielglück auf unserer Seite“, sagte VfB-Co-Trainer Ricardo Förster zum 3:2-Triumph. „Auch weil bei uns ein Team auf dem Platz stand. Jeder hat für jeden gekämpft, alle sind an ihre Grenzen gegangen.“ Bis hin zu Krämpfen. Aber die waren nach dem Schlusspfiff der souveränen Schiedsrichter-Gespanns schnell vergessen. Zu groß war die Freude.

Denn der Sieg war hart erkämpft. Schnell lag der VfB II mit 0:2 zurück. „Wir haben schon befürchtet, dass es ein bitterer Tag werden könnte“, sagt Förster. Doch Stück für Stück arbeitete sich das VfB-Team zurück ins Spiel. Ganz wichtig: Der Anschlussstreffer durch einen souverän verwandelten Foulelfmeter von Markus Möckel kurz vor der Pause.

Damit war die Marschroute klar: „Wir haben uns gesagt: Warum sollen wir jetzt etwas ändern? Wir spielen auf Sieg“, erläutert Förster die Pausenansprache. Und das Team ging genau mit dieser Motivation in die zweite Hälfte. Es entwickelte sich ein Abnutzungskampf zweier gleichwertiger Teams. Chancen auf beiden Seiten, viel Kampf. „Kein gutklassiges Spiel, aber spannend“, sagte Förster. Der entscheidende Unterschied hatte einen Namen: Tommy Tuschinski. Der Auerbacher hatte den richtigen Torriecher an diesem Nachmittag. Zunächst glich er mit einer Direktabnahme aus, kurze Zeit später legte er das 3:2 nach. „Eine absolute Willensleistung“, lobt der Co-Trainer.

Am Samstag, 11.45 Uhr, bestreitet die Zweite ihr letztes Spiel des Jahres. Dann empfangen die Schützlinge von Trainer Kevin Hampf den SV Kottengrün zum ersten Rückrundenspiel auf dem Diesterwegsportplatz.

Statistik

Tore: 1:0/2:0 Kalan (19./22.), 2:1 Möckel (FE/42.), 2:2/2:3 Tuschinski (59./62.)

VfB II baut auf Heimstärke

Hinter dem Vogtlandliga-Team des VfB liegen bewegte Wochen – und wichtige Spiele liegen in den nächsten Tagen vor der Mannschaft des Trainergespanns Kevin Hampf und Ricardo Förster. Um die Ausgangslage vor dem Heimspiel gegen den FC Fortuna Plauen am Sonntag, 14 Uhr, auf dem Diesterwegsportplatz zu verstehen, muss man die Wochen davor analysieren. Denn die emotionale Achterbahnfahrt führt dazu, dass der VfB II in den letzten Wochen des Kalenderjahres noch einmal ein klares Ziel vor Augen hat: „Wir wollen keines unserer drei Spiele verlieren“, sagt Förster.
Dass er überhaupt wieder so optimistisch sprechen kann, liegt auch daran, dass die Mannschaft anscheinend einen Lernprozess durchgemacht hat. Nach den Siegen gegen Spitzenreiter Treuen und Angstgegner Irfersgrün fühlte sich der VfB II schon einen Schritt weiter. Bis zum Göltzschtalderby gegen den 1.FC Rodewisch. „Das war ein kollektiver Blackout“, sagt Förster zur bitteren 1:7-Pleite. So etwas habe er noch nie erlebt. Die junge Auerbacher Mannschaft (Altersdurchschnitt: 19 Jahre) ließ sich vom frühen 0:1-Rückstand beeindrucken und brach ein und leistete sich zahlreiche individuelle Fehler. „Von den sieben Gegentoren haben wir uns fünf selbst eingeschenkt“, sagt Förster. „Es war insgesamt ein schlechtes Derby. Rodewisch musste an diesem Tag nicht viel zeigen, um uns zu besiegen.“ Nicht die Rodewischer Stärke, sondern die fatale Auerbacher Schwäche führte zu diesem klaren Resultat.
Doch wie sollte es weitergehen? Schließlich stand danach das nächste Nachbarduelle gegen den SV Fronberg Schreiersgrün an. Die Mannschaft zeigte die geforderte Reaktion. In einem guten Vogtlandliga-Spiel dominierte der VfB und hatte Chancen für fünf Spiele. Aber: „Kurz vor Schluss haben wir uns wieder nach einem individuellen Fehler nach einem langen Ball das 1:1 einschenken lassen“, sagt Förster. „Aber an diesem Tag ging nichts an einem VfB-Sieg vorbei.“ Spät fiel noch der Siegtreffer. „Das Erfolgserlebnis war wichtig“, betont der Co-Trainer. „Wir sind damit super aus dem kleinen Loch des Derbys raus.“
Nun warten am Sonntag der FC Fortuna Plauen, danach der FC Werda (Förster: „Das ist ein Brett. Werda verfügt über hohe Qualität.“) und womöglich noch der SV Kottengrün. Gegen Plauen baut der VfB auf seine Heimstärke. Zwölf der 19 Punkte hat der VfB II bislang daheim geholt. Fortsetzung gewünscht!

Hochmotiviert ins Wochenende

Die Erleichterung war groß beim VfB Auerbach II. Nach drei Niederlagen in Serie gelang dem Vogtlandliga-Team am Sonntag beim FSV Treuen ein 1:0-Sieg. Ein durchaus überraschender Erfolg beim Landesklasse-Absteiger. Allerdings: Der Sieg war verdient. „Die Jungs haben bewiesen, dass sie Fußballtalent haben und auch arbeiten können. Denn nur Talent allein reicht nicht“, sagte VfB-Trainer Kevin Hampf, dem nach dem Ende der sportlichen Durststrecke auch einige Last von den Schultern fiel.

Am Samstag, 14 Uhr, geht es für die Auerbacher weiter. Gegen den BSV Irfersgrün haben die Gelb-Schwarzen nur ein Ziel: Den Treuen-Sieg veredeln. „Wir müssen nachwaschen“, sagt Kevin Hampf. Und er warnt: „Wenn wir jetzt nach dem Sieg in Treuen denken, dass es einfach so weitergeht und auch ein bisschen nachlassen, dann wird es ganz schwer.“ Zwar steht Irfersgrün – im Gegensatz zu Tabellenführer Treuen – in der Tabelle im unteren Drittel (11. Platz/11 Punkte/15:17 Tore), doch gerade gegen solche Gegner hatte der VfB II zuletzt Probleme. Zudem stehen die Auerbacher mit nur zwei Punkten mehr auf dem Konto in unmittelbarer Tabellennachbarschaft.

Trotz der Gefahr, das Spiel in Treuen überzubewerten, darf es dennoch als Maßstab dienen. Denn die Auerbacher machten viel richtig: Nach einem guten Start des FSV kam der VfB II immer besser ins Spiel. „Wir haben den unbedingten Willen entwickelt, die Null zu halten und waren dann gut im Spiel drin“, blickt Hampf zurück. Als dann auch noch VfB-Chancen hinzukamen, kippte die Partie endgültig zugunsten des VfB. „Vielleicht war es gar nicht so schlecht, dass wir so spät in Führung gegangen sind“, sagt Hampf zum Tor durch Pascal Sauer in der 90. Minute. Ein Tor, das Hampf bis heute entzückt. „So einen Spielzug stellst du dir immer als Trainer vor: Wir haben den Stürmer angespielt, nach außen durchgestochen und dann ganz sicher verwandelt.“ Auf diese Qualitäten kann sich der VfB dann am Samstag gegen Irfersgrün verlassen, muss dafür aber genauso viel Einsatz zeigen wie beim Spitzenreiter eine Woche zuvor.

Während die zweite Mannschaft mit einem Erfolgserlebnis ins Wochenende geht, ist die Lage bei der dritten Mannschaft eine andere. Das Team verlor das Stadtderby gegen den SV Blau-Weiß Rebesgrün mit 0:2. Allerdings kam die Niederlage gegen den Spitzenreiter der Kreisliga nicht allzu überraschend. Gegen die jungen Rebesgrüner hatten die Auerbacher Oldies einige Nachteile. Motiviert dürften die Auerbacher trotzdem sein. Denn am Sonntag, 12 Uhr, haben sie gleich einen doppelten Grund zur Freude: Sie können zurück in die Erfolgsspur finden und bestreiten in Rodewisch das Göltzschtalderby beim 1.FC Rodewisch II. Ein Klassiker! Dabei treffen nicht nur zwei geografische Nachbarn aufeinander, sondern auch zwei Tabellennachbarn: Rodewisch liegt als Neunter einen Platz vor dem VfB III – allerdings dürfte der VfB noch am Grünen Tisch vorbeiziehen, wenn das Verbandsgericht die drei Punkte aus Mylau den Auerbachern auch offiziell zuerkennt.

Flechsig erzielt Blitz-Hattrick

SG Mylau/VSC Reichenbach – VfB Auerbach II 0:7 (0:1)

Das Vogtlandliga-Team des VfB Auerbach ist ins Halbfinale des Kreispokals eingezogen. Die Auerbach besiegten im Viertelfinale den Kreisligisten Mylau/VSC Reichenbach am Ende deutlich mit 7:0. Ein Ergebnis, das lange Zeit nicht so deutlich aussah, auch wenn am Auerbacher Sieg zu fast keinem Zeitpunkt Zweifel bestanden.

Der VfB II kam gut ins Spiel und ging früh durch Dustin Luderer in Führung (4.). „Wir haben Ball und Gegner laufen lassen und uns auch Chancen herausgearbeitet“, sagte VfB-Coach Kevin Hampf. Nach dem verdienten 1:0 ließ das Team aber die Zügel etwas schleifen. „Dann kam bei uns langsam  wieder der Schlendrian rein“, kritisierte Hampf. „Weil wirwieder anders Fußball spielen wollten als am Anfang. Dadurch haben wir aber nur den Gegner stark gemacht.“ Allerdings kam die SG bis auf zwei Standards kaum gefährlich vors Tor.

Nach der Pause drückte sich die Auerbacher Überlegenheit auch in Toren aus. Der VfB legte innerhalb der Schlussviertelstunde sechs Treffer nach. Überragend dabei: Christian Flechsig, der innerhalb von sieben Minuten einen lupenreinen Hattrick erzielte. „Er hat eine Zielstrebigkeit, von der sich junge Spieler etwas abschauen können“, gab es ein Sonderlob vom Coach.

Am Sonntag spielt der VfB II dann beim FSV Treuen. Anstoß ist 14 Uhr. „Wir sind gut gewappnet und wollen dort gewinnen.“

Zwei Spiele, zwei echte Herausforderungen

Die Qual der Wahl haben die VfB-Fans am späten Samstagnachmittag: Wohin nach dem Spiel der Regionalliga-Mannschaft? Zur zweiten oder dritten Mannschaft? Vogtlandliga oder Kreisliga? Diesterwegsportplatz oder Sportplatz in Pfaffengrün?

Wer Vogtlandliga-Fußball sehen möchte, auf den wartet ein heißes Aufeinandertreffen. Der VfB II ist aufgrund seiner Auswärtsschwäche in der Tabelle von ganz oben ins Mittelfeld abgestürzt. Daher steht die Mannschaft in der Pflicht: Sie muss gegen den SC Syrau wieder zurück in die Erfolgsspur. Zum Glück spielen sie in Auerbach, können also auf ihre Heimstärke bauen. Die Gäste liegen mit zwei Punkt mehr auf dem Konto auf Platz 4. „Wir haben unter der Woche besprochen, was wir uns vornehmen und wie wir das Spiel angehen werden“, sagt VfB-Coach Kevin Hampf. „Wir wollen Konstanz reinbringen und auch hinten den Willen zeigen, die Gegentore zu verteidigen. Denn vorn verfügen wir über die Qualität, die Tore zu machen. Wir müssen uns vor keiner Mannschaft verstecken.“

Mit viel Selbstbewusstsein geht der VfB Auerbach III in das Kreisliga-Spiel in Pfaffengrün (Samstag, 15 Uhr). Nach vier Siegen in Serie baut der VfB auf den guten Trend. Und in Pfaffengrün stehen die Chancen auf eine Fortsetzung gar nicht einmal so schlecht: Die SG steht mit sieben Punkten auf dem elften Rang – und liegt damit klar hinter dem VfB, der offiziell noch neun Punkte hat, aber noch auf das Urteil des Sportgerichts nach dem Spielabbruch in Mylau und die zu erwartetenden drei Punkt wartet. Daher gilt: Gerade in einem Duell gegen ein Team auf Augenhöhe sind Punkte umso wichtiger.

Jede Niederlage ist auch eine Lehre

BC Erlbach – VfB Auerbach II 3:1 (1:1)

Daheim fühlt sich einfach besser an. Auch für das Vogtlandliga-Team des VfB Auerbach. Die zweite Mannschaft leidet derzeit unter eine Auswärtsschwäche. Seit nunmehr vier Punktspielen konnte das Team von Trainer Kevin Hampf in der Fremde nicht gewinnen. Es hagelte in der Vogtlandliga sogar vier Niederlagen in Serie. Die jüngste in Erlbach war mal wieder vermeidbar. Bei den kämpferisch starken Gastgebern machten sich bemerkbar die letzten Auswärtsmisserfolge bemerkbar. „Wir müssen uns die Sicherheit in unser eigenes Spiel holen“, sagte VfB-Coach Kevin Hampf. „Daran werden wir im Training arbeiten.“

In Erlbach kam der VfB eigentlich gut ins Spiel. Früh schoss Max Kühn den VfB in Führung (9.). „Wir haben gut angefangen, auch weil wir das getan haben, was uns stark macht: Den Ball und damit den Gegner laufen zu lassen.“ Danach passte der VfB sich aber dem BC-Spiel an, besann sich nicht länger auf das Spielerische, sondern ließ sich auf einen Kampf ein. Keine gute Idee. Nach einem Eigentor von Cris Schuster (31.) ging es mit dem 1:1 in die Pause.

Nach der Pause hatte der VfB einige Chancen auf die erneute Führung. „Wenn du solche Chancen nicht nutzt, dann wird es auch schwer“, sagt Hampf. Und so wurde es auch richtig schwer. Mit längerer Spieldauer sah der Gastgeber seine Chance auf drei Punkte und schlug eiskalt durch zwei Tore innerhalb von drei Minuten (84./86.) zu. „Als junge Mannschaft müssen wir lernen, für die Spielweisen anderer Mannschaften Lösungen zu finden“, sagt Hampf. „Wir müssen ihre Schwachpunkt ausfindig machen – und zum Beispiel lange Bälle früher unterbinden, dann werden wir auch wieder erfolgreich sein.“ Zum Beispiel am Samstag, 15 Uhr, auf dem Diesterwegsportplatz gegen den SC Syrau.

Statistik:

Tore: 0:1 Kühn (9.), 1:1 Schuster (Eigentor/31.), 2:1 Popp (Eigentor/84.), 3:1 Wild (86.).

Auerbach: Pansa – Schrader, Krug, Möckel, Sandner, Kühn, J. Luderer (65. D. Luderer), Persigehl (54. Tuschinski), Maschke (88. Heidl), Popp, Schuster.

Schiedsrichter: Filc (Falkenstein).

Zuschauer: 90.

Vogtlandliga-Team ist vor Wacker gewarnt

Das gab es im deutschen Fußball wohl noch nie: Der 1.FC Wacker Plauen ist innerhalb weniger Wochen – während der laufenden Saison – ab- und dann wieder aufgestiegen. Den Entscheidungen der Sportgerichte sei dank. Daher war lange Zeit nicht klar, ob der VfB Auerbach II am Samstag, 15 Uhr, überhaupt das Vogtlandliga-Match gegen die Plauener bestreiten würde. Doch nun steht fest: Das Spiel findet auf dem Rasenplatz in Plauen statt.

Für den VfB ist es grundsätzlich keine schlechte Sache, auf Wacker zu treffen – zumindest von der Papierform her. Denn aus zwölf Duellen ging der VfB II achtmal als Sieger hervor, viermal Wacker. Unentschieden ausgeschlossen. Das soll auch für die 13. Auflage der Paarung gelten. Denn der VfB strebt ganz klar drei Punkte an. „Wir wollen natürlich gewinnen, um weiterhin oben dranzubleiben“, sagt VfB-Co-Trainer Ricardo Förster. „Aber Wacker ist eine echte Hürde“, warnt er seine Spieler. Denn obwohl die Wackeraner mit drei Punkten auf dem viertletzten Platz stehen, sind sie nicht zu unterschätzen. „Wir sind aber gewarnt“, so Förster.

Junges Team zeigt reife Leistung

VfB Auerbach II – SG Unterlosa 2:0 (1:0)

Das Vogtlandliga-Team des VfB Auerbach hat sich nach der ersten Saisonniederlage – bei Angstgegner SG Rotschau – wieder gefangen. Gegen Unterlosa fuhren die Auerbacher einen ungefährdeten Sieg ein. „Wenn man das gesamte Spiel sieht, war der Erfolg souverän“, sagte auch VfB-Co-Trainer Ricardo Förster.

Die Mannschaft von Trainer Kevin Hampf hatte eine Woche nach dem schweren Spiel in Rotschau es auch nötig, wieder auf die Füße zu kommen. Hampf hatte vor dem Spiel mehr Reife von seinen Spielern gefordert – und während des Spiels mehr Kommunikation. Das klappte gegen Unterlosa auch gleich ganz gut: Ein frühes Tor durch Toni Sieber (5.), der in den letzten Wochen viel Erfahrung in der Regionalliga gesammelt hat, bereitete den Weg zum Sieg. „Den einzigen Vorwurf, den wir unseren Jungs machen müssen, ist die Chancenverwertung“, sagte Förster. Denn in der Phase nach dem Tor verpasste das Team, weitere Tore nachzulegen.

Das rächte sich beinahe, denn die Gäste kamen zurück ins Spiel – und hatte zwei Chancen, die VfB-Keeper Maximilian Pansa stark entschärfte. Im Anschluss daran dominierte der VfB wieder das Geschehen. Dustin Luderer machte den 2:0-Sieg mit einer tollen Einzelaktion klar (80.).

So ganz zufrieden war der VfB mit dem Spiel aber trotzdem nicht. Ricardo Förster sagte: “Es war eine Mischung aus Jugend- und Männerfußball.” Für das nächste Spiel muss der VfB noch etwas zulegen. Denn bei aller Freude über den Sieg muss auch gesagt werden: Unterlosa trat stark ersatzgeschwächt an. Bei Wacker Plauen am Samstag, 15 Uhr, wartet auf den VfB II ein anderes Kaliber.

Statistik

Tore: 1:0 T. Sieber (5.), 2:0 Luderer (80.).

Auerbach: Pansa – Schrader, Möckel, Sandner (82. Rasuli), Luderer, Kühn, Hilpmann (75. Leßmann), T. Sieber (46. Sauer), Maschke, Popp, Schuster.

Schiedsrichter: Schürer (Reichenbach).

Zuschauer: 50.

Hampf fordert mehr Kommunikation

Eine harte Woche der Aufarbeitung liegt hinter dem Vogtlandliga-Team des VfB Auerbach. Die zweite Mannschaft kassierte in Rotschau die erste Saisonniederlage. Die Folge: „Wir haben das Spiel intensiv ausgewertet“, sagt VfB-Coach Kevin Hampf. Denn einen Auftritt wie beim Angstgegner wollen sich die Auerbacher nicht noch einmal leisten – schließlich geht es um eine Spitzenplatzierung in der höchsten Kreisspielklasse.

Hampfs Ansage ans Team: „Zum Fußballspielen gehört mehr als nur Tore schießen. Wir müssen auch Lösungsansätze finden, wie wir ein Spiel gewinnen.“ Und das beginnt bereits vor dem Spiel. „Schon im Abschlusstraining“, sagt Hampf. „Nur so finden wir den Faden zum Spiel.“ Am Samstag, 15 Uhr, auf dem Diesterwegsportplatz Auerbach ist daher der Fokus auf das Team gerichtet, welche Reaktion es nach der ersten Saisonniederlage zeigt. Hampf dann doch versöhnlich: „Wir müssen uns gegenseitig heiß machen – das bedeutet viel Kommunikation.“ Eine Antwort gibt es am Samstagnachmittag.

VfB II reist mit Selbstbewusstsein zum Angstgegner

Angstgegner gibt es – zumindest auf dem Papier. Die SG Rotschau ist ein solcher für den VfB Auerbach II in der Vogtlandliga. In acht Duellen holte der VfB bislang nur einen Sieg gegen den SG. In Rotschau gelang bislang noch nie etwas. Nicht mal ein Punktgewinn. Bei den letzten beiden Auftritt in Rotschau erzielte der VfB auch kein Tor. Allerdings verspürt der VfB nicht unbedingt Angst vor dem nächsten Spiel beim „Angstgegner“. Schließlich fährt der VfB am Samstag als Tabellenführer nach Rotschau. „Wir stehen ganz oben“, sagt VfB-Coach Kevin Hampf. „Daraus schöpfen wir Selbstvertrauen und wollen am Ende des Tages auch weiter oben stehen.“ Das bedeutet: Der Rotschau-Bann soll gebrochen werden.

Die Chancen stehen insofern auf dem Papier gut, weil die SGR bislang noch einen Sieg eingefahren hat und auf dem drittletzten Platz liegt. Die Marschroute des VfB ist daher klar: „Wir müssen erneut Leidenschaft und Freude am Fußball beweisen, dann können wir auch in Rotschau etwas holen“, sagt Hampf. „Doch dafür müssen alle an ihre Grenzen gehen. Jeder einzelne! Und jeder muss dem anderen in der Mannschaft helfen, dann bin ich zuversichtlich.“

Nächste Chance auf einen Punkt

Die dritte Mannschaft ist in der Kreisliga noch immer auf der Suche nach dem ersten Punktgewinn in dieser Saison. Nach drei Niederlagen ist es nun höchste Eisenbahn. Allerdings ist die bevorstehende Aufgabe am Samstag gegen den SV Coschütz durchaus anspruchsvoll. Der SVC hat bereits zwei Siege geholt. Anstoß ist 15 Uhr auf dem Waldsportplatz in Beerheide.