Hochmotiviert ins Wochenende

Die Erleichterung war groß beim VfB Auerbach II. Nach drei Niederlagen in Serie gelang dem Vogtlandliga-Team am Sonntag beim FSV Treuen ein 1:0-Sieg. Ein durchaus überraschender Erfolg beim Landesklasse-Absteiger. Allerdings: Der Sieg war verdient. „Die Jungs haben bewiesen, dass sie Fußballtalent haben und auch arbeiten können. Denn nur Talent allein reicht nicht“, sagte VfB-Trainer Kevin Hampf, dem nach dem Ende der sportlichen Durststrecke auch einige Last von den Schultern fiel.

Am Samstag, 14 Uhr, geht es für die Auerbacher weiter. Gegen den BSV Irfersgrün haben die Gelb-Schwarzen nur ein Ziel: Den Treuen-Sieg veredeln. „Wir müssen nachwaschen“, sagt Kevin Hampf. Und er warnt: „Wenn wir jetzt nach dem Sieg in Treuen denken, dass es einfach so weitergeht und auch ein bisschen nachlassen, dann wird es ganz schwer.“ Zwar steht Irfersgrün – im Gegensatz zu Tabellenführer Treuen – in der Tabelle im unteren Drittel (11. Platz/11 Punkte/15:17 Tore), doch gerade gegen solche Gegner hatte der VfB II zuletzt Probleme. Zudem stehen die Auerbacher mit nur zwei Punkten mehr auf dem Konto in unmittelbarer Tabellennachbarschaft.

Trotz der Gefahr, das Spiel in Treuen überzubewerten, darf es dennoch als Maßstab dienen. Denn die Auerbacher machten viel richtig: Nach einem guten Start des FSV kam der VfB II immer besser ins Spiel. „Wir haben den unbedingten Willen entwickelt, die Null zu halten und waren dann gut im Spiel drin“, blickt Hampf zurück. Als dann auch noch VfB-Chancen hinzukamen, kippte die Partie endgültig zugunsten des VfB. „Vielleicht war es gar nicht so schlecht, dass wir so spät in Führung gegangen sind“, sagt Hampf zum Tor durch Pascal Sauer in der 90. Minute. Ein Tor, das Hampf bis heute entzückt. „So einen Spielzug stellst du dir immer als Trainer vor: Wir haben den Stürmer angespielt, nach außen durchgestochen und dann ganz sicher verwandelt.“ Auf diese Qualitäten kann sich der VfB dann am Samstag gegen Irfersgrün verlassen, muss dafür aber genauso viel Einsatz zeigen wie beim Spitzenreiter eine Woche zuvor.

Während die zweite Mannschaft mit einem Erfolgserlebnis ins Wochenende geht, ist die Lage bei der dritten Mannschaft eine andere. Das Team verlor das Stadtderby gegen den SV Blau-Weiß Rebesgrün mit 0:2. Allerdings kam die Niederlage gegen den Spitzenreiter der Kreisliga nicht allzu überraschend. Gegen die jungen Rebesgrüner hatten die Auerbacher Oldies einige Nachteile. Motiviert dürften die Auerbacher trotzdem sein. Denn am Sonntag, 12 Uhr, haben sie gleich einen doppelten Grund zur Freude: Sie können zurück in die Erfolgsspur finden und bestreiten in Rodewisch das Göltzschtalderby beim 1.FC Rodewisch II. Ein Klassiker! Dabei treffen nicht nur zwei geografische Nachbarn aufeinander, sondern auch zwei Tabellennachbarn: Rodewisch liegt als Neunter einen Platz vor dem VfB III – allerdings dürfte der VfB noch am Grünen Tisch vorbeiziehen, wenn das Verbandsgericht die drei Punkte aus Mylau den Auerbachern auch offiziell zuerkennt.

Zwei Spiele, zwei echte Herausforderungen

Die Qual der Wahl haben die VfB-Fans am späten Samstagnachmittag: Wohin nach dem Spiel der Regionalliga-Mannschaft? Zur zweiten oder dritten Mannschaft? Vogtlandliga oder Kreisliga? Diesterwegsportplatz oder Sportplatz in Pfaffengrün?

Wer Vogtlandliga-Fußball sehen möchte, auf den wartet ein heißes Aufeinandertreffen. Der VfB II ist aufgrund seiner Auswärtsschwäche in der Tabelle von ganz oben ins Mittelfeld abgestürzt. Daher steht die Mannschaft in der Pflicht: Sie muss gegen den SC Syrau wieder zurück in die Erfolgsspur. Zum Glück spielen sie in Auerbach, können also auf ihre Heimstärke bauen. Die Gäste liegen mit zwei Punkt mehr auf dem Konto auf Platz 4. „Wir haben unter der Woche besprochen, was wir uns vornehmen und wie wir das Spiel angehen werden“, sagt VfB-Coach Kevin Hampf. „Wir wollen Konstanz reinbringen und auch hinten den Willen zeigen, die Gegentore zu verteidigen. Denn vorn verfügen wir über die Qualität, die Tore zu machen. Wir müssen uns vor keiner Mannschaft verstecken.“

Mit viel Selbstbewusstsein geht der VfB Auerbach III in das Kreisliga-Spiel in Pfaffengrün (Samstag, 15 Uhr). Nach vier Siegen in Serie baut der VfB auf den guten Trend. Und in Pfaffengrün stehen die Chancen auf eine Fortsetzung gar nicht einmal so schlecht: Die SG steht mit sieben Punkten auf dem elften Rang – und liegt damit klar hinter dem VfB, der offiziell noch neun Punkte hat, aber noch auf das Urteil des Sportgerichts nach dem Spielabbruch in Mylau und die zu erwartetenden drei Punkt wartet. Daher gilt: Gerade in einem Duell gegen ein Team auf Augenhöhe sind Punkte umso wichtiger.

VfB-Siegesserie geht weiter

VfB Auerbach III – SV Morgenröthe-Rautenkranz 2:0 (1:0)

Geduld zahlt sich eben doch noch aus. Das Kreisliga-Team des VfB Auerbach hat eben jene in dieser Saison bewiesen – mit großem Erfolg. Denn nach dem miserablen Start in die Saison hat das Team von Trainer René Bley nun den dritten Sieg in Serie gefeiert. Wenn die Punkte aus dem abgebrochenen Spiel bei der SG Mylau/Reichenbach noch hinzukommen, dann wären es sogar vier Siege in Folge. Mit eben jenen zwölf Punkten hätten sich die Auerbacher dann eine ordentliches Polster zu den Abstiegsrängen erarbeitet.

Gegen die favorisierten Gäste der SV Morgenröthe-Rautenkranz zeigte das Team erneut eine konzentrierte Leistung. Der Sieg war wieder einmal nur möglich, weil auch aus der zweiten Mannschaft Unterstützung nach unten rutschte. Christian Flechsig traf kurz vor der Pause für den VfB III. Allerdings war die personelle Unterstützung auch bitter nötig, denn mal wieder hatte Auerbach einen äußerst dünnen Kader. So musste schon nach einer Viertelstunde Oldie Gerald Sterzel für den verletzten Kevin Meyer aufs Feld.

Aber selbst ein dünner Kader macht den Auerbachern derzeit nichts aus. Sie gewinnen ihre Spiele trotzdem – auch weil sie erfahrene Leute im Team haben. So machte im zweiten Abschnitt Steve Gorschinek alles klar. Nachdem er am Montag dann auch noch seinen Rücktritt vom Traineramt beim Reichenbacher FC erklärt hat, könnte er wohl demnächst öfter für den VfB III spielen. So hat auch eine bittere Entscheidung etwas Gutes: Beim VfB III wird seine Hilfe an allen Ecken und Ende benötigt. „Er ist eine extrem wichtige Stütze in unserem Spiel“, sagt VfB-Coach Bley. „Ich freue mich über jedes Spiel, das er für uns aufläuft.“

Am Samstag, 14 Uhr, tritt die dritte Mannschaft bei der SG Pfaffengrün an.

 

Statistik:

Tore: 1:0 Flechsig (41.), 2:0 Gorschinek (62.).

Auerbach: Schwochow – Flechsig, Gorschinek, Hahn, Menzel, Colbantay, Berger Weißflog, Meyer (14. Sterzel), O. Weede, Uhlig.

Schiedsrichter: Kunze (Rodewisch).

Zuschauer: 30.

Ein Spiel um drei Punkte – und viel Prestige

Die passende Einstimmung auf das Regionalliga-Spiel am Sonntag gegen den Berliner AK (13.30 Uhr) gibt es bereits am Samstag. Denn dann wird vielleicht nicht Viertliga-Fußball geboten, dafür aber viele Emotionen. Im Stadtduell trifft die dritte Mannschaft am Samstag, 15 Uhr, auf dem Waldsportplatz Beerheide auf den FSV Rempesgrün. „Es geht ums Prestige“, weiß VfB-Coach René Bley.

Und nicht nur um die Frage, wer in der Kreisliga die Nase vorn hat, wird beantwortet, sondern auch drei wichtige Punkte um den Klassenerhalt werden vergeben. Der VfB III hat vor einer Woche den ersten Saisonsieg eingefahren. Nun soll der zweite folgen. „Wir wollen das Derby genauso angehen wie das Spiel in Bergen – mit Maßgabe drei Punkte zu holen“, sagt Bley. „Das ist unser oberstes Ziel, mit etwas anderem geben wir uns nicht zufrieden.“ Denn in der Kreisliga geht es im Keller eng zu. Da zählen die Spiele gegen direkte Konkurrenten. Bley: „Es ist nicht einfach in der Liga, daher müssen wir alles bündeln und versuchen zu gewinnen.“

Aber nicht nur der VfB III geht mit einem Erfolgserlebnis in das Spiel. Auch Rempesgrün hat in der Vorwoche klar und deutlich gewonnen gegen Rodewisch II gewonnen. „Für uns ist das nicht von Nachteil“, sagt Bley, „weil wir nun wissen, dass sie es auch können. Wir sind gewarnt – vielleicht zum richtigen Zeitpunkt.“

Für den VfB III ist klar, dass der Klassenerhalt nur das Saisonziel sein kann. „Wir müssen über nichts anderes reden“, sagt der Coach. Mut macht ihm auf diesem Weg, dass das Team bislang zwar nur den einen Sieg eingefahren hat, aber in den anderen Spielen keine schlechten Auftritte hingelegt hat. „Wir sind nirgendwo untergegangen. Wir sind immer in der Lage, mindestens zwei Tore zu erzielen – und das wird uns auch gegen Rempesgrün gelingen.“ Kommt dann noch die defensive Stabilität hinzu, die das Auerbacher Team oftmals vermissen ließ, dann ist auch ein Derbysieg drin. So oder so: „Wir gehen mit Spaß und Freude in die Spiel“, sagt Bley – und er würde sich gerade im Derby über viele Zuschauer freuen.

Aufatmen bei der dritten Mannschaft

SV Turbine Bergen – VfB Auerbach III
1:4 (0:1)

Routiniers werden nie ungeduldig. Oder doch? Beim Kreisliga-Team des VfB Auerbach machte sich in den letzten Wochen schon ein bisschen die Ungeduld breit. Denn nach vier Spielen standen die VfB-Oldies noch ohne Punkt da. Das änderte sich am Sonntag, als das Team beim SV Turbine Bergen den ersten Saisonsieg eingefahren hat. „Es war ein wichtiges Spiel, in dem wir unbedingt gewinnen mussten“, sagte VfB-Coach René Bley. Auf Biegen und Brechen mussten die drei Punkte her, um nicht im Tabellenkeller festzusitzen. Und das Team löste die Aufgabe souverän – eben wie Fußballroutiniers es so tun.

Dabei half dem Team eine Erfrischungskur. „Wir müssen uns ausdrücklich bei der zweiten Mannschaft bedanken, die uns verstärkt hat“, sagt Bley. „Ohne die Spieler aus dem Vogtlandliga-Kader wäre es vielleicht enger geworden.“ In Bergen ragte ein Spieler aus dem Vogtlandliga-Kader heraus: Dustin Luderer machte gleich zwei Tore (18/57.) und brachte damit den VfB III auf die Siegerstraße. Die schnelle Führung brachte dem VfB Sicherheit. „Es war trotzdem das erwartet schwere Spiel“, sagt Bley. Bergen setzte kämpferisch entgegen, aber auch der VfB hatte ein gutes Rezept parat: „Es ging nicht um Schönspielerei, sondern das oberste Ziel waren drei Punkte“, so der Coach. Und die sicherten sich die Auerbacher nach einer guten zweiten Halbzeit, in der das Team nur kurz nach dem Anschlusstreffer zum 1:2 zittern musste. René Bley saß nur draußen und musste zusehen, wie es wieder eng wurde. “Natürlich kommst du in solchen Situationen ins Schwitzen”, sagte er. “Aber ich hatte nicht das Gefühl, dass wir noch einmal das Spiel aus der Hand geben würden, auch weil Bergen nicht die Mittel dazu hatte, uns noch einmal so richtig zu gefährden.”

Auch wenn der VfB III so einiges dafür tat, dass es noch spannend blieb – ein verschossener Elfmeter sei nur genannt -, so gelang dann doch noch der endgültige Wurf zum ersten Saisondreier. “Nach dem 3:1 war dann alles klar”, sagte Bley. Mit dem schönsten Spielzug des Tages erhöhte der VfB auf 4:1, der Endstand.

Der Sieg kommt gerade zum richtigen Zeitpunkt, wartet doch am Samstag, 15 Uhr, das Prestige-Duell auf die Dritte. Dann trifft der VfB III auf den FSV Rempesgrün. Das Spiel findet auf dem Waldsportplatz in Beerheide statt.

 

Statistik

Tore: 0:1/0:2 Luderer (18./57.), 1:2 Suchy (64./Foulelfmeter), 1:3 O. Weede (83.), 1:4 Menzel (85.).

Auerbach: Schwochow – Colbantay, Lippmann, Zschiesche (53. Uhlig), Luderer (79. Weißflog), Menzel, Hilpmann, Meyer, Hahn, S. Weede, O. Weede (88. Berger).

Schiedsrichter: Nöbel (Neustadt).

Zuschauer: 41.

VfB II reist mit Selbstbewusstsein zum Angstgegner

Angstgegner gibt es – zumindest auf dem Papier. Die SG Rotschau ist ein solcher für den VfB Auerbach II in der Vogtlandliga. In acht Duellen holte der VfB bislang nur einen Sieg gegen den SG. In Rotschau gelang bislang noch nie etwas. Nicht mal ein Punktgewinn. Bei den letzten beiden Auftritt in Rotschau erzielte der VfB auch kein Tor. Allerdings verspürt der VfB nicht unbedingt Angst vor dem nächsten Spiel beim „Angstgegner“. Schließlich fährt der VfB am Samstag als Tabellenführer nach Rotschau. „Wir stehen ganz oben“, sagt VfB-Coach Kevin Hampf. „Daraus schöpfen wir Selbstvertrauen und wollen am Ende des Tages auch weiter oben stehen.“ Das bedeutet: Der Rotschau-Bann soll gebrochen werden.

Die Chancen stehen insofern auf dem Papier gut, weil die SGR bislang noch einen Sieg eingefahren hat und auf dem drittletzten Platz liegt. Die Marschroute des VfB ist daher klar: „Wir müssen erneut Leidenschaft und Freude am Fußball beweisen, dann können wir auch in Rotschau etwas holen“, sagt Hampf. „Doch dafür müssen alle an ihre Grenzen gehen. Jeder einzelne! Und jeder muss dem anderen in der Mannschaft helfen, dann bin ich zuversichtlich.“

Nächste Chance auf einen Punkt

Die dritte Mannschaft ist in der Kreisliga noch immer auf der Suche nach dem ersten Punktgewinn in dieser Saison. Nach drei Niederlagen ist es nun höchste Eisenbahn. Allerdings ist die bevorstehende Aufgabe am Samstag gegen den SV Coschütz durchaus anspruchsvoll. Der SVC hat bereits zwei Siege geholt. Anstoß ist 15 Uhr auf dem Waldsportplatz in Beerheide.

Dritte verhindert noch höhere Niederlage

VfB Auerbach – TSV Trieb 2:4 (0:4)

Der VfB Auerbach III hat in der Kreisliga im zweiten Saisonspiel die zweite Niederlage kassiert. Die Auerbacher Oldies unterlagen dem TSV Trieb mit 2:4 (0:4). Das Ergebnis bzw. der Pausenstand zeigt, dass das Problem vor allem in der ersten Halbzeit lag. Die Dritte lag da völlig unnötig mit 0:4 zurück. Die Aufholjagd in der zweiten Halbzeit kam zu spät.

Trieb war im ersten Abschnitt effektiver. Zwar waren die Gäste überlegen, allerdings keinesfalls um vier Tore besser. Und ihnen kam die frühere Führung nach acht Minuten zugute. Danach war das Spiel ausgeglichen. Kurz vor der Pause folgte es aber knüppeldick. Der VfB verlor sieben Minuten lang die Konzentration – und kassierte gleich drei Stück in Serie.

Nach der Pause stellte der VfB um, stand defensiver und ließ damit die Gäste verzweifeln. Damit verhinderten die Auerbacher eine deutliche Klatsche. Und die Gelb-Schwarzen fingen sich und wurden mutiger. In der Schlussphase brachte Markus Menzel den VfB erst auf 1:4 heran (69.), Patrick Zschiesche sorgte sogar noch für eine Mini-Hoffnung. Wäre dann sogar noch Lattenkracher von Menzel ins Netz gegangen, wären die Gäste womöglich noch einmal ins Schwimmen geraten. Doch es reichte nicht mehr.

Statistik

Tore: 0:1 Cailji (8.), 0:2 Weber (37.), 0:3 Cailji (39.), 0:4 Seidel (43.), 1:4 Menzel (69.), 2:4 Zschiesche (83.).

Auerbach: Meyer – Berger (46. Tuschinski), Bley, Lippmann, Gorschinek, Nowrotek (59. Weißflog), Zschiesche, Menzel, Hahn, S. Weede, O. Weede (70. Schädlich).

Schiedsrichter: Kaiser.

Zuschauer: 62.

Und täglich grüßt das Murmeltier

TSG Brunn – VfB Auerbach III 3:0 (2:0)

Wieder einmal verpassten es die VfB-Oldies aus ihren Chancen Kapital zu schlagen und mussten sich schlussendlich verdient dem Tabellenletzten der Kreisliga mit 0:3 geschlagen geben. Der Plan war, die unter Siegzwang stehenden Brunner früh zu attackieren. So entwickelte sich ein munteres Spiel – mit Chancen hüben wie drüben. In der Folge fiel das 1:0 für Brunn durch einen direkt verwandelten Freistoß ins obere Eck. Kurz darauf konnten die Brunner mit einem Kopfballtor nach Eckstoß nachlegen. Menzel, Weede und Uhlig vergaben auf der Gegenseite ihre Chancen und so ging es mit 2:0 in die Halbzeitpause.

In den zweiten 45. Minuten wollte der VfB III den Anschlußtreffer erzwingen und versuchten alles nach vorne. Leider war das Tor einmal wieder wie vernagelt. Die Brunner zogen sich etwas zurück und konterten, wobei sie ebenfalls mehrere dicke Möglichkeiten vergaben, darunter ein Elfmeter, den Grünert genauso wie den Nachschuß vergab. Aber in der 77. Minute entschied Jannasch das Spiel mit einem Schlenzer ins lange Eck.

Eine bittere Niederlage im Derby für die Dritte, die nun am Samstag, 15 Uhr, auf den SSV Tirpersdorf trifft und dann Wiedergutmachung leisten will. Das Spiel findet in Beerheide statt.

Statistik

Tore: 1:0 Meyer (23.), 2:0 Feller (29.), 3:0 Jannasch (77.).

Auerbach: Löschner – Berger, Neubauer (46. Schädlich), Bley, Lippmann, Möckel, Menzel, Hahn, Stuckenbrock, Weede, Uhlig (67. Kreß).

Schiedsrichter: Bienert (Reichenbach).

Zuschauer: 87.

VfB-Oldies sind der Favorit im Derby

Der VfB Auerbach III hat am Samstag, 15 Uhr, das leichteste und gleichzeitig das schwerste Saisonspiel vor der Brust. Die Auerbacher Oldies treten beim Ortsteilnachbarn TSG Brunn an. Die Brunner stehen mit nur acht Punkten auf dem letzten Tabellenplatz – und der Abstieg scheint bei aller Sympathie nicht mehr vermeidbar zu sein. Doch genau das macht die Gastgeber so gefährlich.

Auch wenn Brunn wohl den Gang in die Kreisklasse antreten muss, wollen sie sich würdig aus der Liga verabschieden. Und was gibt es da Besseres als ein Sieg gegen den VfB Auerbach. Daher müssen die Auerbacher mit alle Konzentration antreten. Immerhin spricht die Bilanz für den VfB III. Noch nie hat die Dritte gegen Brunn verloren. Warum soll es ausgerechnet jetzt passieren?

Derbyniederlage schmerzt die VfB-Oldies

VfB Auerbach III – 1.FC Rodewisch II 2:4 (0:2)

Derbys sind etwas Besonderes. Auch für die Oldies des VfB Auerbach, die dritte Mannschaft. Und so liegt die 2:4-Heimniederlage in der Kreisliga gegen die Rodewischer Reserve auch etwas schwer im Magen. „Natürlich hätten wir gern gegen Rodewisch gepunktet“, sagt VfB-III-Trainer René Bley, der selbst einmal das Trikot des FCR trug. Doch an diesem Samstagnachmittag war nicht mehr drin. „Ein Punkt für uns wäre glücklich gewesen“, sagt Bley.

Denn die Auerbacher verschliefen die erste Halbzeit oder sogar das gesamte Spiel bis weit in die zweite Halbzeit hinein. Die erneut eng besetzten Auerbacher hatten so ihre Mühe mit den Gästen, die mit zwei Toren vor der Pause in Führung gingen. „Wir hatten zwar auch die ein oder andere Chance“, sagt René Bley, „aber wir haben verpasst, noch vor der Pause ein Tor zu machen.“ Dann wäre wohl alles etwas leichter gefallen. Als dann auch noch der dritte Gegentreffer fiel, war das Spiel gelaufen. Eigentlich.

Doch die VfB-Oldies schlugen zurück. Mit zwei Toren innerhalb von fünf Minuten kamen sie auf 2:3 heran. „Wir haben Rodewisch kurz ins Wackeln gebracht“, sagt der VfB-Coach. Als die Gelb-Schwarzen dann alles nach vorn warfen, konterten die Gäste und erzielten in der Nachspielzeit das 4:2. „Es war lobenswert, dass wir noch einmal herangekommen sind und uns nie komplett aufgegeben haben“, sagt René Bley. „Der Wille war da, etwas mitzunehmen.“ Es reichte an diesem Tag aber eben einfach nicht.

Das nächste Kreisliga-Spiel bestreitet die dritte Mannschaft am 27. April. Dann ist wieder Derbyzeit, denn die Auerbacher treten beim Ortsnachbarn TSG Brunn an.

Statistik

Tore: 0:1 Wutzler (15.), 0:2 Samolewicz (28.), 0:3 Wolf (56.), 1:3 Menzel (70.), 2:3 Böhm (75.), 2:4 Wolf (90.+3).

Auerbach: Löschner – Neubauer, Menzel, Lippmann, Bley, Meyer, Singer, Weede (48. Schädlich/88. Sterzel), Uhlig, Möckel.

Schiedsrichter: Hellinger (Plauen).

Zuschauer: 31.