VfB III lässt zu viele Chancen liegen

VfB Auerbach III – TSV Trieb 1:0 (0:0)

Der VfB Auerbach III hat am Samstagnachmittag in der Kreisliga eine unnötige Heimniederlage gegen Trieb einstecken müssen. Trotz zahlreicher Chancen gelang den Auerbachern kein Treffer. Im Gegensatz dazu schlossen die Gäste einen Konter Mitte der zweiten Halbzeit zum Führungstreffer ab. „Spielerisch war es sicherlich keine Augenweide von beiden Teams“, sagte VfB-Coach René Bley. „Trotzdem hatten wir ein Chancenplus und hätten uns einen Punkt verdient gehabt. Ich kann der Mannschaft nichts vorwerfen.“

Statistik

Tor: 0:1 Paulus (55.).

Auerbach: Löschner – Berger, Neubauer, Bley, Lippmann, Möckel, Menzel, Meyer, Hahn (53. Uhlig), Stuckenbrock, Weede (59. Schädlich).

Schiedsrichter: Polster (Lengenfeld).

Zuschauer: 45.

Zwei VfB-Spiele, ein Ziel

Auf den VfB Auerbach wartet der Super-Samstag. Die Auerbacher Männerteams spielen gleich im Doppelpack: Den Beginn macht die dritte Mannschaft in der Kreisliga. Auf dem Diesterwegsportplatz spielen die VfB-Oldies gegen den TSV Trieb. Dabei handelt es sich um ein Duell zweier Tabellennachbarn: Auerbach ist Siebter (30:40 Tore/23 Punkte), der TSV ist Achter (28:27/20). Der Blick auf die Tordifferenz verrät, weshalb der VfB III nicht weiter vorn in der Tabelle steht: die vielen Gegentreffer. Das will das Team nun besser machen und die drei Punkte in Auerbach behalten. Die angespannte personelle Lage entspannte sich beim VfB-Team am Samstag nur kurzfristig etwas, sodass das Team von Trainer René Bley mit einer gewissen Zuversicht ins Spiel geht.

Ebenfalls drei Zähler visiert die zweite Mannschaft in der Vogtlandliga an. Im direkten Anschluss ans Spiel der Dritten empfängt der VfB II den 1.FC Wacker Plauen (15 Uhr/Diesterwegsportplatz). „Es wird ein schweres Spiel“, sagt VfB-Coach Kevin Hampf. Denn dem VfB könnte es durchaus schnell passieren, den Gegner zu unterschätzen. Wacker (13./18:43/8) liegt zwei Plätze hinter dem VfB (10./28:18/17) – und ist damit Vorletzter. Die Plauener stecken also mitten im Abstiegskampf. „Wir bekommen in dieser Liga nichts geschenkt“, warnt Hampf sein Team. Das dürfte personell wieder anders aufgestellt sein als in der Vorwoche beim 1:1 gegen Irfersgrün. Wieder mit dabei ist Hans Christian Miertschink, der am Freitag in der Regionalliga nicht zum Einsatz kam. „Ich hoffe, dass ich diesmal mit Glück im Abschluss habe“, sagt der Offensivspieler.

Sein Coach legt aber eine andere Prämisse: „Wenn wir zwei Tore schießen, aber drei Gegentore bekommen, dann hilft das uns auch nichts.“ Daher soll zunächst die Defensive gut stehen. „Vorn haben wir dann immer die Qualität, ein Tor zu schießen“, sagt Hampf. Sein Plan klingt daher einfach: „Wir müssen zuerst aggressiv sein, in die Zweikämpfe gehen, einfache Pässe spielen und die Null halten.“

Die zweite Halbzeit ist zum Vergessen

SV Wildenau – VfB Auerbach III 5:2 (2:2)

Das Fazit des Spiels für den VfB III: Eine zweite Halbzeit zum Vergessen. Beim Spitzenreiter der Kreisliga unterlagen die Auerbach mit 2:5 – trotz einer ordentlichen ersten Halbzeit, in der die Gelb-Schwarzen das Unentschieden halten konnten.

Das Kreisliga-Spiel fand bei windigen Bedingungen auf dem “alten Platz” in Wildenau statt. Außerdem musste der VfB III aufgrund einer Zerrung auf Toptorjäger Marcus Menzel verzichten. In der ersten Halbzeit spielten der VfB III zunächst mit Gegenwind. Die Ansage auf dem engen Platz war: frühes Pressen des Gegners. Das setzten die Auerbacher Oldies auch gut um und gingen folgerichtig in Führung, als sich Stuckenbrock durchtankte und zum 1:0 abschließen konnte. Wildenau brauchte ein paar Minuten, um sich davon zu erholen, aber kam recht schnell zum Ausgleich. Döhler setzte sich gegen Lippmann durch und schloß aus zehn Metern ab. Nach 40 Minuten gab der Schiedsrichter einen Elfmeter für den VfB – nach einem Foul an Weede. Spielertrainer René Bley verwandelte sicher zur erneuten Führung. An dieser konnten sich die Auerbach aber nicht lange erfreuen, da Reinhardt, mit sattem Schuss ins lange Eck für den Gastgeber ausglich. So ging es mit einem Unentschieden in die Halbzeit.

Für den VfB schien also etwas beim Favoriten drin zu sein. Aus der Kabine kam der VfB hochmotiviert und mit Rückenwind. Durch zwei schnelle Gegentore kurz nach Wiederanpfiff wurde dem VfB aber jegliche Luft aus dem Segeln genommen. Bei den Auerbachern ging nicht mehr viel Gefährliches zusammen und Wildenau legte aus dem Gewühl im Strafraum heraus noch das fünfte Tor nach. Wenn Stuckenbrocks angebliches Abseits nicht zurückgepfiffen worden wäre, hätte es vielleicht nochmals spannend werden können, aber so blieb es beim 5:2 für Wildenau.

Der VfB trifft in der Kreisliga am Samstag, 13 Uhr, auf dem Diesterwegsportplatz auf den TSV Trieb.

 

Statistik

Tore: 0:1 Stuckenbrock (20.), 1:1 Döhler (29.), 1:2 Bley (39./FE), 2:2 Reinhardt (41.), 3:2 Treibl (53.), 4:2 Reinhardt (56.), 5:2 Schwarz (64.).

Auerbach: Löschner – Berger, Neubauer (78. Sterzel), Bley, Lippmann, Möckel, Meyer, Hahn, Stuckenbrock, Weede, Uhlig.

Schiedsrichter: Guber (Reichenbach).

Zuschauer: 50.

VfB II setzt auf den Zusammenhalt

In der Vogtlandliga will die zweite Mannschaft des VfB (10. Platz/27:17 Tore/16 Punkte) eine kleine Serie starten: Am Sonntag, 15 Uhr, trifft das Team von Trainer Kevin Hampf auf den BSV Irfersgrün (8./27:24/22). Die Partie ist insofern etwas Besonderes, da die Gäste zuletzt Schlagzeilen machten, als sie vor einer Woche ihr Spiel absagen mussten – wegen Spielermangels. „Davon dürfen wir uns nicht ablenken lassen“, sagt Kevin Hampf.

Sein Team will sich voll und ganz auf sich konzentrieren – und mit einem weiteren Heimsieg den Schritt ins gesicherte Mittelfeld machen. Das Rezept zum Erfolg ist klar: Eine Wiederholung der Leistung aus der Vorwoche. Da gewann der VfB II mit 3:0 gegen Wernesgrün. „Wir müssen unser Spiel durchziehen, also hinten sicher stehen, dem Gegner keine Chance geben und vorn unsere Chancen konsequent nutzen.“

Personal hat Hampf allerdings einige Sorgen – so fehlen mit Persigehl und Flechsig zwei wichtige Spieler. „Personell sind wir jede Woche eine Wundertüte“, sagt Hampf. „Aber wir werden elf Mann auf den Platz bekommen, die beweisen, dass sie in die Liga gehören. Wir werden eine schlagkräftige Truppe sein – das haben wir schon in den letzten Wochen bewiesen.“ Gespielt wird am Sonntag, 15 Uhr, auf dem Kunstrasen des Diesterwegsportplatzes.

Aber nicht nur die zweite Mannschaft ist am Sonntag gefordert, sondern auch die dritte. Und die VfB-Oldies (6./28:25/23) bekommen es gleich mit einer echten Herausforderung zu tun. Sie treten, 15 Uhr, beim SV Wildenau (2./52:22/33) an. Die Wildenauer liefern sich mit dem VfB Schöneck ein Duell um die Kreisliga-Tabellenspitze und damit den direkten Aufstieg in die Vogtlandklasse. Damit ist klar: Der VfB geht als Außenseiter in die Partie. Allerdings hat der VfB III nichts zu verlieren – im Gegensatz zu den Gastgebern, die um jeden Punkt kämpfen. Aufpassen muss der VfB vor allem auf die beiden ehemaligen Auerbacher Sebastian Reinhardt und Daniel Treibl, die beide bereits jeweils elf Tore erzielt haben. Das Hinspiel gewann Wildenau mit 1:0.

Marcus Menzels Treffer reicht zum knappen Sieg

VfB Auerbach III – SV Turbine Bergen 1:0 (1:0)

Die dritte Mannschaft des VfB hat sich mit einem Heimsieg in die Kreisliga zurückgemeldet. Nach dem bitteren Start ins Punktspieljahr 2019, mit der 0:4-Derbyniederlage in Rebesgrün, gewannen die Auerbacher mit 1:0 gegen Turbine Bergen. „Wir sind alle hochmotiviert ins Spiel gegangen“, sagte VfB-Keeper Christoph Löschner.

Und so fühlte sich auch das Spiel an: Auerbach gab von Beginn an Gas, um sich von der Schmach der Vorwoche zu rehabilitieren. Da auch die Gäste mit einigen Personalproblemen angereist waren, entwickelte sich zwar kein hervorragendes, aber dafür spannendes Spiel. Unnötig spannend aus Auerbacher Sicht.

Früh fiel allerdings die Entscheidung – was allerdings zu diesem Zeitpunkt noch keiner ahnte. Nach einem Foul an Oliver Weede gab es Elfmeter für den VfB: Marcus Menzel trat an und verwandelte zum 1:0. In der Folge waren die Auerbacher sehr darum bemüht, mit gepflegtem Passspiel, das Ergebnis in die Höhe zu schrauben, scheiterten aber wiederholt am gut aufgelegten Bergener Keeper oder hatten Pech, als ein Kopfballtor von Menzel wegen einer vermeintlichen Abseitsposition zurückgepfiffen wurde. Bergen kam nur einmal am Ende der ersten Halbzeit gefährlich vor das VfB-Tor, Löschner klärte aber den Ball im Eins-gegen-eins.

Das Bild in der zweiten Halbzeit war das gleiche wie schon zuvor: Auerbach spielte einen guten Ball, schaffte es aber trotz einiger guter Möglichkeiten nicht, das Ergebnis eindeutiger zu gestalten. So kam es am Ende zu einem knappen aber verdienten 1:0-Sieg.

Den wollen die Spieler der dritten Mannschaft am nächsten Wochenende vergolden: Allerdings käme dies einer Sensation gleich, denn die Auerbacher treten am Sonntag, 15 Uhr, beim Tabellenzweiten SV Wildenau an.

Statistik

Tor: 1:0 Menzel (6./Foulelfmeter).

Auerbach: Löschner – Berger, Neubauer, Menzel, Lippmann, Nowrotek (42. Sterzel), Bley, Meyer, Hahn, Stuckenbrock, Weede.

Schiedsrichter: Lupprian (Schreiersgrün).

Zuschauer: 30.

Kreisliga-Team arbeitet an Heimschwäche

War da etwas? Nicht wirklich. Die dritte Mannschaft würde am liebsten den Start in das Punktspieljahr 2019 komplett vergessen. Die 0:4-Auswärtspleite bei Blau-Weiß Rebesgrün war schon ein erheblicher Rückschlag. Doch sei’s drum. Das Spiel ist abgehakt. Am Samstag, 13 Uhr, wartet in der Kreisliga nun der nächste Gegner auf die Auerbacher Oldies: Mit Turbine Bergen gastiert der Tabellenzehnte beim Siebten.

Und auch Bergen hat einen ernüchternden Start ins neue Jahr hingelegt: Gegen den FSV Ellefeld kassierte die Turbine eine 1:5-Heimniederlage. Kurios ist bei diesem Spiel die Ausgangslage insofern, dass mit Auerbach III eines der heimschwächsten Teams auf das zweitschwächste Auswärtsteam trifft. Der VfB III peilt den dritten Heimsieg der Saison an. Das scheint aber nur möglich, wenn die Personalsituation sich etwas entspannt.

Gespielt wird auf dem Kunstrasenplatz an der Diesterwegschule.

Als die Dritte ins Spiel findet, ist die Partie schon entschieden

SV Blau-Weiß Rebesgrün – VfB Auerbach III 4:0 (3:0)

Ein früher Doppelschlag hat der dritten Mannschaft die Chance auf einen erfolgreichen Start in das Punktspieljahr 2019 in der Kreisliga versagt. Im Stadtderby beim SV Blau-Weiß Rebesgrün hagelte es am Ende eine deutliche 0:4-Klatsche. Angesichts des dünnen Kaders, mit dem die Auerbacher angetreten waren, war die Niederlage allerdings keine allzu große Überraschung. Dass die Niederlage allerdings so hoch ausfiel, hatte dann aber doch keiner erwartet.

Als wohl entscheidendes Problem beim VfB sollte sich der Personalsituation herausstellen. Der VfB war – aufgrund vieler Verletzungen und der Urlaubszeit – nicht gerade auf Rosen gebettet. So trat die Auerbacher mit nur elf Spielern an. Keine Chance also, in der zweiten Halbzeit noch einmal nachzulegen, als die Kräfte schwanden.

Allerdings war auch schon zu diesem Zeitpunkt die Partie entschieden. Denn Rebesgrün stellte sich als frischer und effektiver Gegner heraus. Wie erwartet machten die Gastgeber von Anfang an mit ihren schnellen Angreifern Druck. Mit Erfolg: Als dann Schön (9.) und Küntzel (15.) früh für eine 2:0-Führung für Rebesgrün sorgten, war absehbar, dass an diesem Tag kein Punkt für den VfB herausspringen würde. Nach anfänglichen Schwierigkeiten biss sich der VfB dann zwar zunehmend ins Spiel, aber leider war das Torglück auf des Gegners Seite. So konnten die Auerbacher – nach den beiden frühen Toren – auch ein drittes Mal den Ball nicht in der Gefahrenzone klären. Blau-Weiß nutzte dies effektiv und zum dritten Mal netzte ein Spieler der Gastgeber relativ unbedrängt ein. Der VfB wurden zwar auch gefährlich, wenn es mal schneller nach vorn ging, aber wirklich zwingende Abschlüsse kamen dabei nicht heraus.

In der zweiten Halbzeit wurden die Angriffe der Rebesgrüner etwas ungenauer und der VfB standen hinten etwas besser. Keeper Christoph Löschner musste nur zwei, drei Mal eingreifen. Beim vierten Gegentreffer war er aber machtlos. Das 4:0 fiel durch einen Foulelfmeter. Der VfB gab sich auch danach nicht auf und versuchte noch einmal gefährlich nach vorne zu kommen. Allerdings hätten die Auerbacher an dem Tag noch ewig weiterspielen können und trotzdem kein Tor erzielt.

Für die dritte Mannschaft heißt es nun: Mund abwischen, Spiel abhaken, es kommen auch wieder andere Tage. Zum Beispiel an diesem Samstag, 13 Uhr, wenn die Auerbacher den SV Turbine Bergen empfangen. Da die Gäste sieben Punkte hinter dem VfB III liegen, stehen die Chancen also nicht schlecht, dass diesmal mehr herausspringt. Gespielt wird auf dem Kunstrasenplatz an der Diesterwegschule.

 

Statistik

Tore: 1:0 Schön (9.), 2:0/3:0 Küntzel (15./35.), 4:0 Schön (68.).

Auerbach: Löschner – Berger, Billen, Bley, Seltmann, Nowrotek, Menzel, Kreß, Meyer, Hahn, Weede.

Schiedsrichter: Württemberger (Treuen).

Zuschauer: 35.

Dritte will in Auerbach weiter vorn bleiben

Wer behält die Vormachtstellung in der Stadt Auerbach? Eine erste Antwort auf diese Frage gibt es an diesem Samstag, 15 Uhr, wenn in der Kreisliga der VfB III zum SV Blau-Weiß Rebesgrün muss. Im Stadtderby trifft der VfB als Tabellensechster auf den Siebten aus dem Auerbacher Ortsteil.

Für die dritte Mannschaft des VfB geht es aber neben dem Ziel, den Vorsprung von drei Punkten auf Rebesgrün, auch noch das Hinspiel revanchieren. Nach dem 2:1-Führungstreffer nach 82 Minuten glichen die Gäste aus Rebesgrün damals kurz vor dem Abpfiff zum 2:2 aus. Vielleicht gelingt der Dritten diesmal der vierte Sieg im Derby. Aus bislang sechs Spielen ging der VfB dreimal als Sieger hervor, Rebesgrün gewann zweimal. Angesichts der engen Tabellenkonstellation ist allerdings alles möglich.

Hampf fordert leidenschaftliches Auftreten

Alle Kälte, all das ungemütliche Wetter beiseite – der Samstag wird erneut ein spannender Spieltag für zwei der drei Männer-Teams des VfB Auerbach. Und das Beste daran: Die VfB-Fans müssen nicht einmal weit reisen, sie können vier Stunden VfB-Fußball am Stück sehen. Und zwar von 12.15 Uhr die dritte Mannschaft in der Kreisliga gegen den FC Teutonia Netzschkau sowie von 14 Uhr an den VfB Auerbach II in der Vogtlandliga gegen den SC Syrau. Beide Spiele finden auf dem Diesterwegsportplatz statt.

Aber der Reihe nach: Die dritte Mannschaft will nach der Heimniederlage gegen den SV Morgenröthe-Rautenkranz schnell wieder zurück in die Erfolgsspur. „Wir haken das Spiel ab und blicken nach vorn“, sagte VfB-Spielertrainer René Bley nach dem 2:5 gegen den direkten Konkurrenten. Morgenröthe-Rautenkranz war in Sachen Cleverness und Abschlusskaltschnäuzigkeit den Auerbacher Oldies um eine Nasenlänge voraus. Mit Netzschkau kommt ein Team nach Auerbach, das etwas schwächer als der vorige Gegner einzuschätzen ist. Die Teutonen stehen auf dem zwölften Tabellenplatz – mit zwölf Punkten. Der VfB hat schon acht Punkte mehr auf dem Konto und dürfte einen Heimsieg fest im Visier haben. Auch deshalb, um sich für das Hinspiel zu revanchieren: Damals unterlag der VfB mit 0:4.

Auf ihren Angstgegner trifft unterdessen die zweite Mannschaft in der Vogtlandliga: Der SC Syrau lag dem VfB lange Zeit nicht wirklich. Aus 17 Duellen ging der VfB nur sechsmal als Sieger hervor. Syrau hingegen siegte neunmal. Eine klare Angelegenheit – zumindest statistisch. Aber: Die Statistik ist zum Glück nicht alles. Denn in der Realität fing sich der VfB zuletzt gegen den SC – und siegte gleich zweimal in Folge. Das Hinspiel gewann der VfB mit 1:0. Eine Mentalitätsfrage ist auch das Rückspiel. „Fußball ist eine Gefühlssache“, sagt VfB-Coach Kevin Hampf. „Manchmal hat man eben das Gefühl, dass man ein Spiel gewinnen kann, egal wie schwer es zu sein scheint.“ Auch diesmal. Hampf verlangt daher von seinen Jungs wieder 100 Prozent – und einen Erfolg. „Es kann noch einmal ein geiler Abschluss einer Saison werden“, sagt er.“

Den Weg zeichnet er seinem Team vor: „Wir müssen uns aufs Wesentliche fokussieren.“ Soll bedeuten: Die Sachen neben dem Fußball – wie Verletzungen, der Platz oder fehlende Spieler – zählen nicht als Ausrede. „Diejenigen, die auf dem Platz stehen, sollen einfach nur das tun, was sie ihr Leben lang schon gern tun: Fußball spielen. Das muss jeder auch außen merken.“ Tja, und dann könnte der VfB II nicht nur einen gutes Jahr erfolgreich abschließen, sondern auch die Syrau-Statistik aufpolieren.

Effektive Gäste schlagen unglückliche Dritte

VfB Auerbach III – SV Morgenröthe-Rautenkranz 2:5 (1:2)

 

Die Serie von vier Siegen in vier Vergleichen mit dem SV Morgenröthe-Rautenkranz ist mit einer bitteren 2:5-Heimniederlage zu Ende gegangen. Der VfB Auerbach III verlor in der Kreisliga überaus unglücklich gegen clevere Gäste. Denn im Gegensatz zu den Gästen verpasste es der VfB, seine Chancen zu nutzen. Und so stand am Ende ein Verlierer auf dem Platz, der seine Chancen kläglich vergab, während der glückliche Sieger über seine Effektivität jubelte.

Bester Gäste-Spieler war der ehemalige Auerbacher Lukas Kain, der mit vier Treffern nicht zu halten war. Er spielte bei den schnellen Gegenzügen seine Schnelligkeitsvorteile gegen die langsamere VfB-Abwehr aus. Und vorn hatte der SV Glück, dass der VfB kein Zielwassen getrunken hatte. „Wenn du deine Chancen nicht machst, dann verlierst du eben“, sagte VfB-Coach René Bley. „Irgendwie ging heute alles immer knapp vorbei. Hingegen konnten die Gäste alles machen, was sie wollten, alles ging ins Tor.“

Doch die Niederlage beeindruckte Bley nicht viel. „Wir haken das Spiel ab und machen weiter.“ Und zwar schon am Samstag, 12.15 Uhr, auf dem Diesterwegsportplatz gegen Netzschkau.

 

Statistik

Tore: 0:1 Kain (18.), 1:1 Bley (26.), 1:2/1:3/1:4 Kain (37./65./78.), 1:5 Fickert (82.), 2:5 Schmidt (90.).

Auerbach: Löschner – Berger, Leßmann, Bley, Lippmann, Nowrotek (46. Uhlig), Menzel, Meyer, Schmidt, Stuckenbrock (80. Schädlich), Weede (80. Möckel).

Schiedsrichter: Gehring (Rempesgrün).

Zuschauer: 15