Und täglich grüßt das Murmeltier

TSG Brunn – VfB Auerbach III 3:0 (2:0)

Wieder einmal verpassten es die VfB-Oldies aus ihren Chancen Kapital zu schlagen und mussten sich schlussendlich verdient dem Tabellenletzten der Kreisliga mit 0:3 geschlagen geben. Der Plan war, die unter Siegzwang stehenden Brunner früh zu attackieren. So entwickelte sich ein munteres Spiel – mit Chancen hüben wie drüben. In der Folge fiel das 1:0 für Brunn durch einen direkt verwandelten Freistoß ins obere Eck. Kurz darauf konnten die Brunner mit einem Kopfballtor nach Eckstoß nachlegen. Menzel, Weede und Uhlig vergaben auf der Gegenseite ihre Chancen und so ging es mit 2:0 in die Halbzeitpause.

In den zweiten 45. Minuten wollte der VfB III den Anschlußtreffer erzwingen und versuchten alles nach vorne. Leider war das Tor einmal wieder wie vernagelt. Die Brunner zogen sich etwas zurück und konterten, wobei sie ebenfalls mehrere dicke Möglichkeiten vergaben, darunter ein Elfmeter, den Grünert genauso wie den Nachschuß vergab. Aber in der 77. Minute entschied Jannasch das Spiel mit einem Schlenzer ins lange Eck.

Eine bittere Niederlage im Derby für die Dritte, die nun am Samstag, 15 Uhr, auf den SSV Tirpersdorf trifft und dann Wiedergutmachung leisten will. Das Spiel findet in Beerheide statt.

Statistik

Tore: 1:0 Meyer (23.), 2:0 Feller (29.), 3:0 Jannasch (77.).

Auerbach: Löschner – Berger, Neubauer (46. Schädlich), Bley, Lippmann, Möckel, Menzel, Hahn, Stuckenbrock, Weede, Uhlig (67. Kreß).

Schiedsrichter: Bienert (Reichenbach).

Zuschauer: 87.

VfB-Oldies sind der Favorit im Derby

Der VfB Auerbach III hat am Samstag, 15 Uhr, das leichteste und gleichzeitig das schwerste Saisonspiel vor der Brust. Die Auerbacher Oldies treten beim Ortsteilnachbarn TSG Brunn an. Die Brunner stehen mit nur acht Punkten auf dem letzten Tabellenplatz – und der Abstieg scheint bei aller Sympathie nicht mehr vermeidbar zu sein. Doch genau das macht die Gastgeber so gefährlich.

Auch wenn Brunn wohl den Gang in die Kreisklasse antreten muss, wollen sie sich würdig aus der Liga verabschieden. Und was gibt es da Besseres als ein Sieg gegen den VfB Auerbach. Daher müssen die Auerbacher mit alle Konzentration antreten. Immerhin spricht die Bilanz für den VfB III. Noch nie hat die Dritte gegen Brunn verloren. Warum soll es ausgerechnet jetzt passieren?

Derbyniederlage schmerzt die VfB-Oldies

VfB Auerbach III – 1.FC Rodewisch II 2:4 (0:2)

Derbys sind etwas Besonderes. Auch für die Oldies des VfB Auerbach, die dritte Mannschaft. Und so liegt die 2:4-Heimniederlage in der Kreisliga gegen die Rodewischer Reserve auch etwas schwer im Magen. „Natürlich hätten wir gern gegen Rodewisch gepunktet“, sagt VfB-III-Trainer René Bley, der selbst einmal das Trikot des FCR trug. Doch an diesem Samstagnachmittag war nicht mehr drin. „Ein Punkt für uns wäre glücklich gewesen“, sagt Bley.

Denn die Auerbacher verschliefen die erste Halbzeit oder sogar das gesamte Spiel bis weit in die zweite Halbzeit hinein. Die erneut eng besetzten Auerbacher hatten so ihre Mühe mit den Gästen, die mit zwei Toren vor der Pause in Führung gingen. „Wir hatten zwar auch die ein oder andere Chance“, sagt René Bley, „aber wir haben verpasst, noch vor der Pause ein Tor zu machen.“ Dann wäre wohl alles etwas leichter gefallen. Als dann auch noch der dritte Gegentreffer fiel, war das Spiel gelaufen. Eigentlich.

Doch die VfB-Oldies schlugen zurück. Mit zwei Toren innerhalb von fünf Minuten kamen sie auf 2:3 heran. „Wir haben Rodewisch kurz ins Wackeln gebracht“, sagt der VfB-Coach. Als die Gelb-Schwarzen dann alles nach vorn warfen, konterten die Gäste und erzielten in der Nachspielzeit das 4:2. „Es war lobenswert, dass wir noch einmal herangekommen sind und uns nie komplett aufgegeben haben“, sagt René Bley. „Der Wille war da, etwas mitzunehmen.“ Es reichte an diesem Tag aber eben einfach nicht.

Das nächste Kreisliga-Spiel bestreitet die dritte Mannschaft am 27. April. Dann ist wieder Derbyzeit, denn die Auerbacher treten beim Ortsnachbarn TSG Brunn an.

Statistik

Tore: 0:1 Wutzler (15.), 0:2 Samolewicz (28.), 0:3 Wolf (56.), 1:3 Menzel (70.), 2:3 Böhm (75.), 2:4 Wolf (90.+3).

Auerbach: Löschner – Neubauer, Menzel, Lippmann, Bley, Meyer, Singer, Weede (48. Schädlich/88. Sterzel), Uhlig, Möckel.

Schiedsrichter: Hellinger (Plauen).

Zuschauer: 31.

Torhüter Kevin Mayer trifft per Abschlag

VfB Schöneck – VfB Auerbach 3:3 (1:1)

Was für ein verrücktes Spiel! Die Oldies des VfB Auerbach III haben in der Kreisliga dem Favoriten VfB Schöneck einen Punkt abgeknöpft. „Diesmal war das Glück auf unserer Seite“, sagte der Auerbacher Offensivspieler Marcus Menzel nach dem 3:3. Denn zwei der drei Auerbacher Tore fallen in die Kategorie: ungewöhnlich. „Unsere Strategie war, einfachen Fußball zu spielen“, sagt Menzel. „Das hat funktioniert. Zudem haben wir den drei Geschenken der Gastgeber profitiert.“ Und auch davon, dass diesmal die Auerbacher Ultras nicht den langen Weg nach Nordhausen antraten und das Regionalliga-Team unterstützten, sondern die Dritte. „Vielen Dank dafür“, sagt Menzel. „Das hat garantiert fünf bis zehn Prozent aus allen Spielern rausgekitzelt.“

Und vielleicht kamen auch deshalb die Schönecker nicht so recht ins Spiel. Die Dritte spielte diszipliniert – und profitierte dann ausgerechnet von einem Fehler des ehemaligen Auerbachers Jiri Jedinak. Bei einem Gäste-Angriff zeigte der Schiedsrichter-Assistent Abseits an, der Schiri ließ aber weiterlaufen. Jedinak bemerkte aber nicht, dass das Spiel nicht unterbrochen war – und nahm den Ball mit der Hand auf. Im Strafraum. Handelfmeter, Marcus Menzel trat an und traf. Allerdings fiel kurz darauf der Ausgleich nach einem langen Einwurf. Die Auerbacher Defensive stand diesmal schlecht.

Die zweite Halbzeit nahm noch mehr Fahrt auf – und bot viel Unterhaltung. Zunächst traf Jedinak abseitsverdächtig zum 2:1 für Schöneck, doch umgehend glich die Gäste aus. René Bley und Marcus Menzel hatten nach einem Abstimmungsfehler in der Schönecker Abwehr freie Fahrt in Richtung Tor. Der Trainer machte es souverän selbst. Der Jubel war kaum verhallt, schon schlug Jedinak wieder zu. Das 3:2 für Schöneck.

Doch damit war der Tag noch nicht gelaufen. Für den Höhepunkt des Spiels sorgte Kevin Mayer. Der Feldspieler musste aufgrund der personellen Probleme diesmal im Tor stehen. Doch selbst dort strahlte er Torgefahr aus. Bei einem Abschlag wollte kein Schönecker den Ball aufnehmen. Auch nicht der Torhüter. Mit Glück und Wind sprang der Ball ins Netz. Mit der letzten Aktion hätte Michael Stuckenbrock beinahe noch für den Auerbacher Siegtreffer gesorgt. Doch das wäre an diesem Tag wohl des Guten etwas zu viel gewesen.

„Wir waren bis kurz vor dem Spiel nur zehn Mann. Dann sprang Mike Greipel doch noch ein. Dass wir mit dieser Rumpfelf in Schöneck punkten, bringt Selbstvertrauen“, sagt Marcus Menzel. Das braucht der VfB auch, denn in zwei Wochen, am 13. April um 13 Uhr, wartet auf den VfB III das Derby gegen den 1.FC Rodewisch II. „Das wird ein großes Spiel“, freut sich Menzel bereits jetzt.

 

Statistik

Tore: 0:1 Menzel (34.), 1:1 Keil (40.), 2:1 Jedinak (67.), 2:2 Bley (70.), 3:2 Jedinak (73.), 3:3 Mayer (83.).

Auerbach: Mayer – Berger, Billen, Neubauer, Menzel, Lippmann, Bley, Greipel, Stuckenbrock, Möckel, Uhlig.

Schiedsrichter: Strobel (Adorf).

Zuschauer: 85.

Hampf fordert den richtigen Mix, VfB III in Schöneck

Am fehlenden Selbstvertrauen mangelt es der zweiten Mannschaft des VfB Auerbach nicht. Vor einer Woche schenkten die Auerbacher dem FC Wacker Plauen zehn Gegentore ein. Damit ist klar: Der VfB II (10. Platz/38:18 Tore/20 Punkte) blickt in der Vogtlandliga nach dem Punktabzug wieder nach oben. Der Anschluss ans Mittelfeld ist geschafft – und über die bessere Tordifferenz muss sich der VfB II keine Gedanken mehr machen. „Jetzt kommt aber ein komplett anderes Spiel als gegen Wacker auf uns zu“, sagt VfB-Coach Kevin Hampf vor der Partie am Sonntag, 15 Uhr, beim FC Werda (12./42:51/18).

Auch hinter Werda liegt eine durchwachsene Saison. Der FCW – sonst eher weiter vorn in der Tabelle zu finden – ist derzeit Drittletzter. „Sie sind aber wieder im Aufwind“, warnt Hampf – und meint damit vor allem das 2:2 bei Tabellenführer Fortuna Plauen. „Werda verfügt über gute Einzelspieler. Auf die müssen wir aufpassen.“

Aber natürlich liegt der Fokus beim Auerbacher Ausbildungsteam nicht auf dem Gegner, sondern auf der eigenen Mannschaft. Aber welche Mannschaft konkret überhaupt? „Die personelle Konstellation wird sich etwas ändern“, sagt Hampf. „Wir werden erst kurz vor dem Spiel Bescheid wissen, wie wir aufgestellt sind. Aber wir fahren nach Werda, um zu gewinnen.“

Und Hampf hat auch schon einen Plan: „Wir müssen die Spielweise, die wir gegen Wacker auf den Platz gelegt haben, wieder aufs Spielfeld bringen.“ Unter der Woche habe das Team die Leistung mit Training bestätigt: mit aggressiv geführten und zweikampfstarken Einheiten. „Wenn wir diese gute Einsatzbereitschaft und die spielerische Klasse aus dem Wacker-Spiel auf den Platz bringen, dann gehen wir als Sieger vom Feld“, sagt Hampf.

 

Die dritte Mannschaft erwartet ebenfalls am Sonntag, 15 Uhr, in der Kreisliga ein besonderes Spiel: Die Dritte (8./30:41/23) muss zum VfB Schöneck (2./50:17/37). Damit heißt es: Der VfB tritt beim vogtländischen Partnerverein der Auerbacher an und trifft mit Spielertrainer Jiri Jedinak auf einen früheren legendären Auerbacher. „Wir haben nichts zu verlieren“, sagt Auerbachs Coach René Bley, der natürlich Jedinak aus der gemdereinsamen Zeit in der Oberliga noch kennt. „Aber dennoch wollen wir Schöneck ärgern.“ Schöneck steht auf dem zweiten Tabellenplatz, hat allerdings noch ein Spiel weniger als Tabellenführer Wildenau. Während die Dritte letzte Woche unglücklich mit 0:1 gegen Trieb verlor, siegten die Schönecker mit 3:1 in Ellefeld. Damit sind die Rollen klar verteilt. „Auch im Hinspiel haben wir uns gut geschlagen“, sagt Bley und hofft auf eine Überraschung.

VfB III lässt zu viele Chancen liegen

VfB Auerbach III – TSV Trieb 1:0 (0:0)

Der VfB Auerbach III hat am Samstagnachmittag in der Kreisliga eine unnötige Heimniederlage gegen Trieb einstecken müssen. Trotz zahlreicher Chancen gelang den Auerbachern kein Treffer. Im Gegensatz dazu schlossen die Gäste einen Konter Mitte der zweiten Halbzeit zum Führungstreffer ab. „Spielerisch war es sicherlich keine Augenweide von beiden Teams“, sagte VfB-Coach René Bley. „Trotzdem hatten wir ein Chancenplus und hätten uns einen Punkt verdient gehabt. Ich kann der Mannschaft nichts vorwerfen.“

Statistik

Tor: 0:1 Paulus (55.).

Auerbach: Löschner – Berger, Neubauer, Bley, Lippmann, Möckel, Menzel, Meyer, Hahn (53. Uhlig), Stuckenbrock, Weede (59. Schädlich).

Schiedsrichter: Polster (Lengenfeld).

Zuschauer: 45.

Zwei VfB-Spiele, ein Ziel

Auf den VfB Auerbach wartet der Super-Samstag. Die Auerbacher Männerteams spielen gleich im Doppelpack: Den Beginn macht die dritte Mannschaft in der Kreisliga. Auf dem Diesterwegsportplatz spielen die VfB-Oldies gegen den TSV Trieb. Dabei handelt es sich um ein Duell zweier Tabellennachbarn: Auerbach ist Siebter (30:40 Tore/23 Punkte), der TSV ist Achter (28:27/20). Der Blick auf die Tordifferenz verrät, weshalb der VfB III nicht weiter vorn in der Tabelle steht: die vielen Gegentreffer. Das will das Team nun besser machen und die drei Punkte in Auerbach behalten. Die angespannte personelle Lage entspannte sich beim VfB-Team am Samstag nur kurzfristig etwas, sodass das Team von Trainer René Bley mit einer gewissen Zuversicht ins Spiel geht.

Ebenfalls drei Zähler visiert die zweite Mannschaft in der Vogtlandliga an. Im direkten Anschluss ans Spiel der Dritten empfängt der VfB II den 1.FC Wacker Plauen (15 Uhr/Diesterwegsportplatz). „Es wird ein schweres Spiel“, sagt VfB-Coach Kevin Hampf. Denn dem VfB könnte es durchaus schnell passieren, den Gegner zu unterschätzen. Wacker (13./18:43/8) liegt zwei Plätze hinter dem VfB (10./28:18/17) – und ist damit Vorletzter. Die Plauener stecken also mitten im Abstiegskampf. „Wir bekommen in dieser Liga nichts geschenkt“, warnt Hampf sein Team. Das dürfte personell wieder anders aufgestellt sein als in der Vorwoche beim 1:1 gegen Irfersgrün. Wieder mit dabei ist Hans Christian Miertschink, der am Freitag in der Regionalliga nicht zum Einsatz kam. „Ich hoffe, dass ich diesmal mit Glück im Abschluss habe“, sagt der Offensivspieler.

Sein Coach legt aber eine andere Prämisse: „Wenn wir zwei Tore schießen, aber drei Gegentore bekommen, dann hilft das uns auch nichts.“ Daher soll zunächst die Defensive gut stehen. „Vorn haben wir dann immer die Qualität, ein Tor zu schießen“, sagt Hampf. Sein Plan klingt daher einfach: „Wir müssen zuerst aggressiv sein, in die Zweikämpfe gehen, einfache Pässe spielen und die Null halten.“

Die zweite Halbzeit ist zum Vergessen

SV Wildenau – VfB Auerbach III 5:2 (2:2)

Das Fazit des Spiels für den VfB III: Eine zweite Halbzeit zum Vergessen. Beim Spitzenreiter der Kreisliga unterlagen die Auerbach mit 2:5 – trotz einer ordentlichen ersten Halbzeit, in der die Gelb-Schwarzen das Unentschieden halten konnten.

Das Kreisliga-Spiel fand bei windigen Bedingungen auf dem “alten Platz” in Wildenau statt. Außerdem musste der VfB III aufgrund einer Zerrung auf Toptorjäger Marcus Menzel verzichten. In der ersten Halbzeit spielten der VfB III zunächst mit Gegenwind. Die Ansage auf dem engen Platz war: frühes Pressen des Gegners. Das setzten die Auerbacher Oldies auch gut um und gingen folgerichtig in Führung, als sich Stuckenbrock durchtankte und zum 1:0 abschließen konnte. Wildenau brauchte ein paar Minuten, um sich davon zu erholen, aber kam recht schnell zum Ausgleich. Döhler setzte sich gegen Lippmann durch und schloß aus zehn Metern ab. Nach 40 Minuten gab der Schiedsrichter einen Elfmeter für den VfB – nach einem Foul an Weede. Spielertrainer René Bley verwandelte sicher zur erneuten Führung. An dieser konnten sich die Auerbach aber nicht lange erfreuen, da Reinhardt, mit sattem Schuss ins lange Eck für den Gastgeber ausglich. So ging es mit einem Unentschieden in die Halbzeit.

Für den VfB schien also etwas beim Favoriten drin zu sein. Aus der Kabine kam der VfB hochmotiviert und mit Rückenwind. Durch zwei schnelle Gegentore kurz nach Wiederanpfiff wurde dem VfB aber jegliche Luft aus dem Segeln genommen. Bei den Auerbachern ging nicht mehr viel Gefährliches zusammen und Wildenau legte aus dem Gewühl im Strafraum heraus noch das fünfte Tor nach. Wenn Stuckenbrocks angebliches Abseits nicht zurückgepfiffen worden wäre, hätte es vielleicht nochmals spannend werden können, aber so blieb es beim 5:2 für Wildenau.

Der VfB trifft in der Kreisliga am Samstag, 13 Uhr, auf dem Diesterwegsportplatz auf den TSV Trieb.

 

Statistik

Tore: 0:1 Stuckenbrock (20.), 1:1 Döhler (29.), 1:2 Bley (39./FE), 2:2 Reinhardt (41.), 3:2 Treibl (53.), 4:2 Reinhardt (56.), 5:2 Schwarz (64.).

Auerbach: Löschner – Berger, Neubauer (78. Sterzel), Bley, Lippmann, Möckel, Meyer, Hahn, Stuckenbrock, Weede, Uhlig.

Schiedsrichter: Guber (Reichenbach).

Zuschauer: 50.

VfB II setzt auf den Zusammenhalt

In der Vogtlandliga will die zweite Mannschaft des VfB (10. Platz/27:17 Tore/16 Punkte) eine kleine Serie starten: Am Sonntag, 15 Uhr, trifft das Team von Trainer Kevin Hampf auf den BSV Irfersgrün (8./27:24/22). Die Partie ist insofern etwas Besonderes, da die Gäste zuletzt Schlagzeilen machten, als sie vor einer Woche ihr Spiel absagen mussten – wegen Spielermangels. „Davon dürfen wir uns nicht ablenken lassen“, sagt Kevin Hampf.

Sein Team will sich voll und ganz auf sich konzentrieren – und mit einem weiteren Heimsieg den Schritt ins gesicherte Mittelfeld machen. Das Rezept zum Erfolg ist klar: Eine Wiederholung der Leistung aus der Vorwoche. Da gewann der VfB II mit 3:0 gegen Wernesgrün. „Wir müssen unser Spiel durchziehen, also hinten sicher stehen, dem Gegner keine Chance geben und vorn unsere Chancen konsequent nutzen.“

Personal hat Hampf allerdings einige Sorgen – so fehlen mit Persigehl und Flechsig zwei wichtige Spieler. „Personell sind wir jede Woche eine Wundertüte“, sagt Hampf. „Aber wir werden elf Mann auf den Platz bekommen, die beweisen, dass sie in die Liga gehören. Wir werden eine schlagkräftige Truppe sein – das haben wir schon in den letzten Wochen bewiesen.“ Gespielt wird am Sonntag, 15 Uhr, auf dem Kunstrasen des Diesterwegsportplatzes.

Aber nicht nur die zweite Mannschaft ist am Sonntag gefordert, sondern auch die dritte. Und die VfB-Oldies (6./28:25/23) bekommen es gleich mit einer echten Herausforderung zu tun. Sie treten, 15 Uhr, beim SV Wildenau (2./52:22/33) an. Die Wildenauer liefern sich mit dem VfB Schöneck ein Duell um die Kreisliga-Tabellenspitze und damit den direkten Aufstieg in die Vogtlandklasse. Damit ist klar: Der VfB geht als Außenseiter in die Partie. Allerdings hat der VfB III nichts zu verlieren – im Gegensatz zu den Gastgebern, die um jeden Punkt kämpfen. Aufpassen muss der VfB vor allem auf die beiden ehemaligen Auerbacher Sebastian Reinhardt und Daniel Treibl, die beide bereits jeweils elf Tore erzielt haben. Das Hinspiel gewann Wildenau mit 1:0.

Marcus Menzels Treffer reicht zum knappen Sieg

VfB Auerbach III – SV Turbine Bergen 1:0 (1:0)

Die dritte Mannschaft des VfB hat sich mit einem Heimsieg in die Kreisliga zurückgemeldet. Nach dem bitteren Start ins Punktspieljahr 2019, mit der 0:4-Derbyniederlage in Rebesgrün, gewannen die Auerbacher mit 1:0 gegen Turbine Bergen. „Wir sind alle hochmotiviert ins Spiel gegangen“, sagte VfB-Keeper Christoph Löschner.

Und so fühlte sich auch das Spiel an: Auerbach gab von Beginn an Gas, um sich von der Schmach der Vorwoche zu rehabilitieren. Da auch die Gäste mit einigen Personalproblemen angereist waren, entwickelte sich zwar kein hervorragendes, aber dafür spannendes Spiel. Unnötig spannend aus Auerbacher Sicht.

Früh fiel allerdings die Entscheidung – was allerdings zu diesem Zeitpunkt noch keiner ahnte. Nach einem Foul an Oliver Weede gab es Elfmeter für den VfB: Marcus Menzel trat an und verwandelte zum 1:0. In der Folge waren die Auerbacher sehr darum bemüht, mit gepflegtem Passspiel, das Ergebnis in die Höhe zu schrauben, scheiterten aber wiederholt am gut aufgelegten Bergener Keeper oder hatten Pech, als ein Kopfballtor von Menzel wegen einer vermeintlichen Abseitsposition zurückgepfiffen wurde. Bergen kam nur einmal am Ende der ersten Halbzeit gefährlich vor das VfB-Tor, Löschner klärte aber den Ball im Eins-gegen-eins.

Das Bild in der zweiten Halbzeit war das gleiche wie schon zuvor: Auerbach spielte einen guten Ball, schaffte es aber trotz einiger guter Möglichkeiten nicht, das Ergebnis eindeutiger zu gestalten. So kam es am Ende zu einem knappen aber verdienten 1:0-Sieg.

Den wollen die Spieler der dritten Mannschaft am nächsten Wochenende vergolden: Allerdings käme dies einer Sensation gleich, denn die Auerbacher treten am Sonntag, 15 Uhr, beim Tabellenzweiten SV Wildenau an.

Statistik

Tor: 1:0 Menzel (6./Foulelfmeter).

Auerbach: Löschner – Berger, Neubauer, Menzel, Lippmann, Nowrotek (42. Sterzel), Bley, Meyer, Hahn, Stuckenbrock, Weede.

Schiedsrichter: Lupprian (Schreiersgrün).

Zuschauer: 30.