Sven Köhler erwartet ein enges Spiel

Am Samstag, 13.30 Uhr, tritt der VfB in der Regionalliga gegen den SV Babelsberg an. Dann trifft der VfB auf den Tabellenvorletzten. Eine trügerische Ausgangslage, denn die Potsdamer sind in der Regionalliga etwas Außergewöhnliches: Einerseits durch ihre Spielweise (Köhler: „Sie spielen einen ordentlichen Fußball.“), andererseits weil ihnen das Kunststück gelungen ist, in einer Liga der Hopp-oder-top-Entscheidungen Grautöne zu zeichnen. Acht Unentschieden gelangen dem SVB, so viele wie keinem anderen Team. Die meisten anderen Mannschaften gingen öfter aufs Ganze – oder standen mit leeren Händen da. Der VfB spielte bislang nur zweimal unentschieden. Aber deshalb Babelsberg zu unterschätzen, wäre der falsche Weg. „Es wird wieder ein sehr enges Spiel“, prognostiziert Köhler.

Sein Problem: Mit Philipp Müller, der nach seiner Verletzung erst wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist, droht ein Innenverteidiger auszufallen. Mit Marcin Sieber ist der zweite Innenverteidiger gesperrt. „Ich werde mir aber noch einen letzten Eindruck verschaffen“, sagt Köhler, der voraussichtlich auch den verletzten Paul Horschig ersetzen muss. Daniel Tarczal steht für ihn womöglich bereit.

Einen Wunsch hat Köhler – neben mehr Geduld von den Zuschauerrängen mit seinen Spielern – aber noch: „Mal ein 1:0, das wäre doch mal was.“ Drei Punkte, kein Gegentor und Zufriedenheit an allen Ecken und Ende.