VfB-Spiel gegen Meuselwitz findet statt – Stand Donnerstag

Die Champions League und die Bundesliga ohne Zuschauer, ganze Drittliga-Spieltage werden verschoben. Und in der Regionalliga? Auch beim VfB Auerbach drehen sich in den vergangenen Tagen die Diskussionen um die Folgen der Corona-Virus-Epedimie. Der VfB hat am Mittwoch den Erlass der sächsischen Staatsregierung zum Umgang mit Großveranstaltungen erhalten. Außerdem hat der NOFV noch ein Schreiben an den VfB geschickt.

Klar ist: Das Spiel gegen den ZFC Meuselwitz am Samstag, 13.30 Uhr, fällt nicht in die Kategorie über 1000 Zuschauer. So viele Fans sind nicht einmal unter normalen Umständen zu erwarten. Und in Zeiten von Corona? Der VfB Auerbach hat – Stand Donnerstagmittag – folgende Maßnahmen getroffen:

1. Das Spiel gegen Meuselwitz findet statt. Allerdings beschränkt der Verein die Zuschauerzahl auf 700. „Mehr Karten geben wir nicht aus“, sagt VfB-Manager Volkhardt Kramer. Aber ohnehin rechnet er nicht mit so vielen Zuschauern: „Eher mit 400 bis 500.“ Da die Arena an der Vogtlandweide über eine Zuschauerkapazität von 5000 Zuschauern verfügt, hätten die Zuschauer genügend Möglichkeiten, sich so aufzuhalten, dass sie sich anderen fernhalten können. „Wir haben 1200 überdachte Sitzplätze. Bei erwarteten 300 Zuschauern auf den Sitzplätzen ist es schon etwas anderes als in einer ausverkauften Halle.“

2. Der VfB Auerbach steht in Austausch mit dem NOFV und den zuständigen Ämtern. „Sollte das Gesundheitsamt zu einer neuen Einschätzung kommen, setzen wir diese auch um“, sagt Kramer.

3. Der VfB Auerbach wird zusätzliche Maßnahmen zur Desinfektion im Stadion ergreifen. „Wir orientieren uns an den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts“, sagt Kramer. Gleichzeitig bitte der Verein die Zuschauer darum, dieser Etiquette zu folgen.

4. Die Spieler verzichten auf dem Feld auf das obligatorische Handshake vor dem Spiel – und werden auch nach dem Spiel Distanz zu den Fans halten. „Der Sieger wird den Fans aus der Ferne zuwinken. Wir werden uns nicht die Arme fallen – und das kann sicherlich jeder verstehen“, sagt Kramer.

5. Der MDR bietet im Internet einen Livestream des Spiels an. Alle Zuschauer, die nicht ins Stadion kommen wollen, haben die Möglichkeit, das Spiel dort zu verfolgen. „Jeder muss für sich eine eigene Risiko-Einschätzung durchführen“, sagt Kramer.

6. Wie es in den nächsten Wochen weitergeht, kann der VfB Auerbach auch nicht abschätzen. „Die Situation kann sich von heute auf morgen ändern“, sagt Kramer. „Wir sind nicht in der Lage, die aktuellen Entscheidungen in anderen Spielklasse zu bewerten. Wir bitten aber insgesamt darum, von Schwarz-Weiß-Betrachtungen Abstand zu nehmen. Wir verstehen die Aussagen der Landesregierung so, dass wir ein Mittelmaß zwischen Hysterie auf der einen Seite und Unterschätzen auf der anderen Seite zu finden.“

7. Der VfB Auerbach hält alle auf seinen Vereinskanälen (Webseite, Social Media) auf dem Laufenden.