Ein typisches Pokalspiel

Geschrieben von Matthias Schwarzbach am 20.08.17 um 23:00 Uhr • Artikel lesen

SG Unterlosa - VfB Auerbach II 1:2 (1:1)

 

Die zweite Mannschaft des VfB hat verdient, aber schwer erkämpft, das Achtelfinale des „Wernesgrüner Vogtlandpokal“ erreicht. Dies war auch das Ziel der Mannschaft, dem ein hartes Stück Arbeit voraus ging.
Unterlosa hatte den VfB einmal 12:0 geschlagen und daran erinnerten sich einige vor dem Spiel. Die Gastgeber hatten nichts zu verlieren und begannen sehr energisch und forsch. Die Auerbacher fanden bis zur 25. Minute sehr schwer ins Spiel und lagen zu diesem Zeitpunkt 0:1 zurück. Während die Unterlosaer einfach und schnell spielten, geriet die Auerbacher Abwehr etwas unter Druck. Eine zu kurze Kopfballrückgabe von Leßmann ergatterte sich Geigenmüller und hatte letztendlich Glück, dass sein Ball im Tor landete. Da waren keine zehn Minuten gespielt. Auerbach war bemüht ins Spiel zu finden. Bei der ersten besten Gelegenheit wurde Bettsack im Strafraum von den Beinen geholt und es gab Elfmeter. Der VfB konnte durch Leßmann diese große Gelegenheit nicht nutzen. Sein Schuss war zu offensichtlich und wurde gehalten, obwohl der Unterlosaer Torhüter eher der Schwachpunkt der Mannschaft war. Auerbach schüttelte sich kurz und wurde stabiler. Nach knapp einer halben Stunde dann ein Freistoß von Kevin Hampf. Sein Schuss aus ca. 25 Metern lässt der Torhüter durch die Hände rutschen. Der Ausgleich war geschafft und bis zur Halbzeit hatte der VfB, ohne große Chancen, das Spiel im Griff.

 

Nach der Pause, analog zu Hälfte eins, Unterlosa energisch und mit Chancen. Zweimal musste Stefan Zoephel mit Glanzparaden die Auerbacher im Spiel halten. Zudem kam sehr viel Hektik ins Spiel. Nachdem der VfB sich wieder ins Spiel gebracht hatte, nutze Kevin Hampf einen weiteren Freistoß zur Führung. Er zirkelte den Ball elegant ins linke untere Eck. Jetzt versäumte es der VfB alles klar zu machen. Unterlosa hatte bis zum Schlusspfiff noch einige gute Chancen und Auerbach spielte seine Möglichkeiten schlecht aus. Umso größer die Erleichterung am Ende der neunzig Minuten. Das Ziel Achtelfinale war schwer erkämpft, aber erreicht. Trainer Ronny Singer war die Anspannung anzumerken: „Wir wollten keinesfalls in Rückstand geraten. Es war ein typischer Pokalkampf. Rückstand nach krassem Fehler, verschossener Elfer, 3:1 nicht gemacht und am Ende wurde es eklig für uns. Mehr kann man fast nicht erleben. Wir wollten unbedingt die Verlängerung vermeiden und sind verdient und glücklich im Achtelfinale. In Richtung Punktspiele liegt sehr viel Arbeit vor uns.“

 

Statistik:

Tore: 1:0 Geigenmüller (9.), 1:1 Hampf (29.) 1:2 Hampf (66.).

Auerbach: Zoephel – Leßmann,Hampf, Oeser – Huth, Röder (46. Rehfeld), Krug (70. Rasuli), Hoereth – Bettsack, Sandner (58. Uther) – Flechsig.  

Schiedsrichter: Steffen Rüggeberg, Kilian Kunze, David Nemec.

Zuschauer: 65

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  • FC Viktoria Berlin : VfB Auerbach 1906

    12.05.2018 - Beginn: 14:30 Uhr

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