1. Mannschaft
Später Doppelschlag sichert dem VfB den Heimsieg
Der VfB Auerbach bleibt in der Erfolgsspur! Am achten Spieltag der NOFV-Oberliga Süd setzte sich unsere Mannschaft vor 367 Zuschauern in der VOWALON Arena mit 3:1 gegen den 1. FC Frankfurt durch. Nach einer wechselhaften Partie und dem zwischenzeitlichen Ausgleich fiel die Entscheidung erst in der Nachspielzeit. Felix Hache verwandelte einen Strafstoß zur erneuten Führung, ehe Ben-Colin Weigel kurz darauf den Heimsieg perfekt machte. Ein Erfolg, der vor allem auf Mentalität und Willen beruhte.
Roscher bringt den VfB vor der Pause in Führung
Unsere Mannschaft startete mutig in die Begegnung und suchte über die Außenbahnen den Weg nach vorn. Bei einem Eckball von Yannik Vogt kam Felix Hache in der 17. Minute am langen Pfosten zum Kopfball, setzte diesen jedoch knapp neben das Tor. Kurz darauf verfehlte auch Alexander Morosow nach einer starken Vorarbeit von Max Roscher das Ziel nur knapp.
Im weiteren Verlauf fand Frankfurt besser ins Spiel und kam ebenfalls zu guten Möglichkeiten. VfB-Keeper Stanley Bürgen parierte einen gefährlichen Freistoß stark, wenig später klärte Felix Hache einen weiteren Abschluss auf der Torlinie nach einem Eckball.
In der 38. Minute schlug Auerbach dann zu: Max Roscher setzte sich über die rechte Seite durch und lief in den Strafraum. Seinen ersten Abschluss konnte der Frankfurter Torhüter noch abwehren, doch Roscher blieb aufmerksam, kam erneut an den Ball und brachte den VfB mit seinem Nachschuss verdient mit 1:0 in Führung. Mit diesem Ergebnis ging es in die Halbzeitpause.
Frankfurt gleicht aus – Graf lässt die erneute Führung liegen
Nach dem Seitenwechsel kam Auerbach zunächst zu weiteren Möglichkeiten. Unter anderem wurde Yannik Vogt nach einem Zuspiel von Ben-Colin Weigel gefährlich, konnte den Ball aber nicht im Tor unterbringen.
In der 53. Minute bekam Frankfurt nach einem Foul von Alexander Morosow einen Strafstoß zugesprochen. Die Gäste nutzten die Gelegenheit und verwandelten zum 1:1. Damit war die Partie wieder offen.
Der VfB suchte die passende Antwort und erhielt in der 62. Minute selbst die große Chance zur Führung. Nach einer Ecke und einem Handspiel im Frankfurter Strafraum zeigte der Schiedsrichter erneut auf den Punkt. Cedric Graf übernahm die Verantwortung, setzte den Elfmeter jedoch zu zentral und scheiterte am gegnerischen Torhüter.
In der zweiten Halbzeit tat sich unsere Mannschaft insgesamt schwer, klare Torchancen herauszuspielen und mit der nötigen Zielstrebigkeit vor das gegnerische Tor zu kommen. Frankfurt verteidigte konsequent, während dem VfB im Offensivspiel zeitweise die Durchschlagskraft fehlte. Umso wichtiger war es, bis zum Schluss an den eigenen Sieg zu glauben.
Hache und Weigel entscheiden in der Nachspielzeit
Als vieles bereits auf eine Punkteteilung hindeutete, wurde es in der Schlussphase noch einmal dramatisch. In der Nachspielzeit wurde Cedric Graf im Strafraum gefoult – erneut gab es Elfmeter für den VfB. Felix Hache nahm sich den Ball und übernahm die Verantwortung. Mit großer Überzeugung verwandelte er in der 93. Minute zum umjubelten 2:1.
Frankfurt warf anschließend noch einmal alles nach vorn. Auerbach fing einen langen Ball der Gäste ab und schaltete schnell um. Über mehrere Stationen kam das Spielgerät zu Ben-Colin Weigel, der in der 94. Minute zum 3:1-Endstand einschob.
Ein Sieg der Mentalität – und wichtige Punkte im Tabellenrennen
Auch wenn spielerisch noch Luft nach oben bleibt, bewies der VfB gerade in der Schlussphase die nötige Mentalität und den Willen, die Partie für sich zu entscheiden. Nicht jedes Spiel lässt sich mit spielerischer Leichtigkeit gewinnen – am Ende zählen auch Entschlossenheit, Zusammenhalt und der Glaube an den Erfolg. Genau diese Eigenschaften waren an diesem Nachmittag entscheidend. Und genau das zeigte die Mannschaft bis zur letzten Minute.
Felix Hache erklärte nach der Partie, dass für ihn beim entscheidenden Strafstoß schnell klar gewesen sei, selbst anzutreten: „Ich habe ihn mir genommen, weil klar war, dass ich den schieße. Und dann hab ich ihn einfach mit Überzeugung reingemacht.“ Zugleich räumte er ein, dass Frankfurt dem VfB die Aufgabe nicht leicht gemacht habe und es seiner Mannschaft nicht immer gelungen sei, zielstrebig genug nach vorn zu spielen.
Der „Dreier“ ist auch mit Blick auf die Tabelle besonders wertvoll, denn die Konkurrenz ließ Punkte liegen. Germania Halberstadt verlor zu Hause mit 2:4 gegen den VfL Halle, der FC Eilenburg unterlag in Glauchau mit 1:3 und der ZFC Meuselwitz musste sich gegen den VFC Plauen mit einem 2:2 begnügen.
Damit verbessert sich unser VfB auf Platz drei mit 17 Punkten. Der Rückstand auf Spitzenreiter ZFC Meuselwitz beträgt nur noch drei Zähler. Die Ausgangslage für die kommenden Wochen ist damit vielversprechend.
Nächster Heimauftritt bereits am Samstag
Lange Zeit zum Durchatmen bleibt nicht. Bereits am kommenden Samstag geht es für unseren VfB mit einem weiteren Heimspiel weiter. Zu Gast ist der FC Einheit Wernigerode, der mit acht Punkten auf Rang zwölf steht und zuletzt ein 1:1 gegen Rudolstadt erreichte.
Vor heimischer Kulisse wollen wir an den Erfolg anknüpfen und die nächsten Punkte einfahren. Ein herzliches Dankeschön geht an die 367 Zuschauer in der VOWALON Arena – darunter auch mehr als zehn mitgereiste Fans aus Frankfurt – für die Unterstützung und den Besuch.





