1. Mannschaft
Heimsieg in letzter Minute
Was für ein Fußballabend in der VOWALON Arena: Der VfB Auerbach hat den FC Eilenburg mit 3:2 geschlagen und dabei in der Schlussphase eine Partie für sich entschieden, die bereits wieder drohte unentschieden zu enden. Der Sieg gegen den bis dahin ungeschlagenen Tabellendritten war aufgrund der starken ersten Halbzeit und der gezeigten Moral am Ende verdient.
Auerbach erwischte einen hervorragenden Start und übernahm von Beginn an die Spielkontrolle. Bereits in der 10. Minute verpasste Niklas Langer eine Hereingabe von Aleksandrs Guzlajevs nur knapp. Drei Minuten später belohnte sich der VfB: Yannick Voigt setzte sich über die linke Seite durch und kombinierte mit Florian Weiß. Der Ball kam zu Amer Kadric, der nicht lange zögerte und den Ball sehenswert zum 1:0 in den rechten oberen Winkel schlenzte.
Nur zwei Minuten später hätte Yannick Voigt sogar auf 2:0 erhöhen können, scheiterte jedoch am Eilenburger Schlussmann. Auch danach blieb Auerbach die aktivere Mannschaft. Niklas Langer hatte in der 26. Minute eine weitere gute Gelegenheit, konnte allerdings nicht verwerten.
Eilenburg kam erst nach rund einer halben Stunde besser ins Spiel. In der 38. Minute fiel schließlich der Ausgleich. Nach einem Gewusel im Auerbacher Strafraum landete der Ball bei Corvin Kosak, der den Ball 1:1 durchließ und dabei noch leicht berührte.
Der VfB ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und antwortete noch vor der Pause. Nach einer scharfen Flanke von Max Roscher stand Niklas Langer in der Mitte völlig frei und köpfte den Ball sehenswert zum 2:1 ins Tor.
„Wir haben erste Halbzeit super gespielt“, blickte Trainer Tommy Färber nach der Partie zurück. Lediglich zwischenzeitlich habe seine Mannschaft zu viel zugelassen. „Natürlich darf das Tor nicht passieren. Du hast hier vorne einen Fehlpass, dann gehen wir nicht ins Gegendressing, lassen eine Verlagerung zu und köpfen dann in der Mitte.“
Nach dem Seitenwechsel wurde Eilenburg stärker und versuchte, die Partie an sich zu reißen. Auerbach setzte zunehmend auf schnelle Gegenangriffe und hatte seinerseits Möglichkeiten, die Führung auszubauen. Niklas Langer wurde in der 57. Minute dann durch Cedric Graf ersetzt.
In der Schlussphase wurde es noch einmal turbulent. Eilenburg erhöhte den Druck und kam in der 82. Minute zu einer Großchance, doch Stanley Birke parierte stark. Fünf Minuten später war der Auerbacher Schlussmann allerdings machtlos: Nach einer Ablage traf Eilenburg zum 2:2 und sorgte dementsprechend für großen Jubel auf der Eilenburger Bank.
Viele im Stadion fühlten sich an typische Auerbacher Zeiten erinnert: gut gespielt, aber am Ende zu wenig mitgenommen. Doch diesmal war es anders, denn der Fußballabend war noch lange nicht vorbei. In der 89. Minute wurde Yannick Voigt ausgewechselt, für ihn kam Ben Colin Weigel. Und der Joker brauchte gerade einmal einen Ballkontakt: Unmittelbar nach dem Anstoß startete Auerbach einen Angriff, Weigel schob den Ball flach ins Tor und sorgte für das viel umjubelte 3:2.
„Dass sie dann am Ende so wieder kommen, ist super“, freute sich Färber. Nach den zuletzt kritischen Gesprächen innerhalb der Mannschaft sei der Sieg ein wichtiger Moment: „Sie haben es sich jetzt wirklich verdient, weil wir haben diese Woche viele Sachen kritisch miteinander besprochen. Und jetzt merken sie, sie können auch solche Momente meistern. Ich bin stolz auf die Mannschaft!“
Der VfB belohnte sich damit für einen starken Auftritt gegen einen starken Gegner und zeigte insbesondere in der Schlussphase große Moral. Der 3:2-Erfolg gegen Eilenburg sorgt für drei wichtige Punkte und einen denkwürdigen Flutlichtabend in der VOWALON Arena.





