Gespräche auf Augenhöhe bei der Initiative „Teamsport Sachsen“

Der VfB Auerbach ist stolzes Mitglied der Initiative „Teamsport Sachsen“ und hat im Rahmen der Mitgliedschaft erstmals an einem Präsenztreffen in Hohenstein-Ernstthal teilgenommen. 18 Vertreter der Klubs waren der Einladung des Sachsenrings gefolgt, um sich intensiv, konstruktiv und vor allem persönlich in spektakulärem Ambiente auszutauschen und entscheidende Weichen zu stellen.

Nach einem Rückblick auf die vergangenen zwei Jahre standen die Weiterentwicklung der Organisationsstruktur, eine gemeinsame Vermarktungsstrategie, eine sachsenweite Kampagne zur Stärkung des Ehrenamtes sowie Unterstützungsangebote für Geflüchtete aus der Ukraine auf der Agenda. Auch die bereits im Vorjahr geplante, aber durch Corona ausgebremste Umsetzung eines „TeamSportSachsen“-Tickets zum Eintritt bei allen Mitgliedsvereinen wurde vorangetrieben.

Karsten Günther, Geschäftsführer SC DHfK Leipzig und Sprecher der Initiative: „Vor fast genau zwei Jahren haben wir uns zum ersten Mal digital zusammengefunden. Es ist schön festzustellen, dass alle Teilnehmer von den ersten Runden die Zeit trotz riesiger Herausforderungen bis hierhin überstanden haben. Wir haben es geschafft, unsere Kräfte zu bündeln, wichtige Impulse zu setzen und mit einer Stimme zu sprechen. Unsere Konstellation ist einzigartig und hat sich bewährt. Jetzt wollen wir die Weichen für die Zukunft stellen, um auch in der Zeit nach Corona unsere Interessen als sportliche Motoren und Aushängeschilder des Freistaates zu vertreten und als verlässlicher Partner für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zu fungieren.“

Vom VfB Auerbach war Volkhardt Kramer mit am Sachsenring. Er lobte die Zusammenarbeit in der Runde der erfolgreichsten sächsischen Sportvereine: „Es ist ein angenehmes Miteinander – wir spüren die Solidarität zwischen Vereinen. Wir spielen in der Runde auch keine untergeordnete Rolle, sondern fühlen uns auf Augenhöhe mit RB Leipzig“, sagte er und bezeichnete die Treffen als „hilfreich“. Denn nicht nur zur Vernetzung dienen die Zusammenkünfte, sondern auch zum inhaltlichen Austausch. So stand unter anderem das Thema Corona zur Debatte: So ging es auch um gesundheitliche Folgen einer Coronavirus-Infektion bei Spielern. Ein Thema, das alle Sportlerinnen und Sportler derzeit betrifft – und im leistungsorientierten Sport noch einmal mehr. Und so freut sich der VfB auf den weiteren Austausch in der Initiative.