1.890 Zuschauer sehen packenden Sachsenpokal-Nachmittag in der neuen VOWALON Arena – Auerbach zeigt nach schwacher erster Halbzeit eine starke Reaktion
Der VfB Auerbach ist aus dem Sachsenpokal ausgeschieden. Gegen den Regionalligisten 1. FC Lokomotive Leipzig unterlag die Mannschaft von Trainer Tommy Färber mit 2:3 (1:2). 1.890 Zuschauer erlebten in der neuen VOWALON Arena ein intensives Pokalspiel mit zwei völlig unterschiedlichen Halbzeiten.
Während Lok Leipzig den ersten Durchgang klar bestimmte und Auerbach dabei zu passiv agierte, zeigte der VfB nach der Pause ein deutlich anderes Gesicht. Die Gastgeber kämpften sich nach einem zwischenzeitlichen 1:3 noch einmal zurück und hatten in der Schlussphase sogar mehrfach den Ausgleich auf dem Fuß.
Lok erwischt den besseren Start
Die Gäste aus Leipzig erwischten den besseren Beginn und gingen bereits in der 8. Minute mit 1:0 in Führung. Nach einer Hereingabe von der linken Seite war Alexander Siebeck zur Stelle und vollendete.
Auerbach fand zunächst nur schwer in die Partie. Die gewohnten Auerbacher Tugenden – aggressives Anlaufen, konsequentes Zweikampfverhalten und mutiges Pressing – waren in dieser Phase kaum zu sehen. Lok hatte dadurch viel Raum und konnte seine spielerische Qualität immer wieder zur Geltung bringen.
In der 14. Minute kam Aleksandrs Guzlajevs erstmals gefährlich zum Abschluss. Insgesamt blieb jedoch Lok die spielbestimmende Mannschaft und erspielte sich weitere gute Möglichkeiten.
In der 40. Minute erhöhten die Gäste auf 2:0. Djamal Ziane setzte sich bei einer Hereingabe im Kopfballduell durch und traf.
Doch Auerbach hatte noch vor der Pause die passende Antwort. Nach einem Foul bekam der VfB einen Freistoß in zentraler Position zugesprochen. Felix Hache nahm sich der Sache an und zirkelte den Ball wunderbar über die Mauer direkt in den Winkel. Ein echtes Traumtor, bei dem Lok-Keeper Duda zwar noch dran war, aber den Einschlag nicht verhindern konnte. Der VfB war wieder im Spiel.
Färber findet deutliche Worte
Mit der Leistung seiner Mannschaft im ersten Durchgang war Tommy Färber verständlicherweise nicht zufrieden. Der Auerbacher Trainer sprach nach der Partie von einer gewissen Ehrfurcht vor dem Regionalligisten:
„Es war aufgrund unserer ersten Halbzeit ein verdienter Sieg für Lok Leipzig. Wir waren da irgendwie in Ehrfurcht. Ich weiß nicht, was mit den Jungs los war. Gerade in unserem Anlauf- und Pressingverhalten haben wir die Grundtugenden komplett vermissen lassen.“
Färber hatte in der Halbzeit entsprechend klare Worte für seine Mannschaft:
„Du kannst jede Animation und jede Taktik haben und tracken, was das Zeug hält. Aber gegen so eine Mannschaft musst du auch wie Männer spielen. Das haben wir in der ersten Halbzeit komplett vermissen lassen. Da müssen wir lernen und uns weiterentwickeln.“
Auerbach zeigt nach der Pause ein anderes Gesicht
Die Ansprache zeigte Wirkung. Nach dem Seitenwechsel trat der VfB deutlich mutiger auf, gewann mehr Zweikämpfe und setzte Lok wesentlich früher unter Druck.
In der 60. Minute schlug der Regionalligist allerdings erneut zu. Eren Öztürk, der auf Leipziger Seite zu den auffälligsten Spielern gehörte, setzte sich mit einer feinen Einzelaktion durch und schloss mit einem echten Sonntagsschuss in den Winkel ab. Stanley Birke war ohne Chance.
Auerbach ließ sich davon jedoch nicht entmutigen. Die Mannschaft kämpfte weiter und belohnte sich in der 75. Minute mit dem erneuten Anschlusstreffer. Nach einem Handspiel im Leipziger Strafraum gab es Elfmeter. Cedric Graf übernahm Verantwortung und verwandelte sicher zum 2:3.
Nun entwickelte sich ein echter Pokalfight. Auerbach warf alles nach vorne und hatte in der Schlussphase mehrere Möglichkeiten zum Ausgleich. Felix Hache verfehlte das Tor knapp, Charlie Spranger scheiterte aus kurzer Distanz an Lok-Keeper Duda und auch Guzlajevs kam noch einmal gefährlich zum Abschluss.
Lok rettete den knappen Vorsprung schließlich über die Zeit.
„Gute Moral gezeigt“
Trotz der Niederlage war Färber mit der Reaktion seiner Mannschaft zufrieden:
„Durch das Tor sind wir wieder zurückgekommen. Das brauchst du auch gegen so einen Gegner. Wir haben eine gute Moral gezeigt und sind trotz des Sonntagsschusses noch einmal zurückgekommen. Am Ende hatten wir den Ausgleich sogar auf dem Fuß.“
Im Verlauf der zweiten Halbzeit stellte der Auerbacher Trainer seine Mannschaft zudem auf ein 3-5-2-System um. Auch dadurch konnte der VfB Lok vor größere Probleme stellen.
„Wir haben das System noch einmal angepasst. Im 3-5-2 verändert sich natürlich auch der Fußball. Aber gerade die Jungs, die zuletzt weniger Minuten bekommen haben, haben heute gezeigt, dass sie ihre volle Berechtigung in diesem Kader haben.“
Besonders wichtig war für Färber dabei die Erkenntnis, dass seine Mannschaft noch Entwicklungspotenzial besitzt:
„Ich nehme vor allem die Erkenntnis mit, dass bei allen noch viel Luft nach oben ist. Ich möchte da auch keinen einzelnen Spieler herausheben. Bei jedem sind noch einige Prozent nach oben zu erkennen. Genau das ist Entwicklung: dass du solche Spiele irgendwann auch von Anfang an mit der nötigen Mentalität und spielerisch auf diesem Niveau bestreitest.“
Lob vom Regionalligisten
Auch die Leipziger wussten die Leistung des VfB einzuordnen. Eren Öztürk, der mit seinem Traumtor zum 3:1 maßgeblichen Anteil am Weiterkommen hatte, sprach von zwei unterschiedlichen Halbzeiten:
„Wir waren in der ersten Halbzeit eigentlich sehr überlegen und haben viele Chancen herausgespielt. Dann bekommen wir kurz vor der Pause das 2:1. Da ist unser Kopf vielleicht ein bisschen eingeschlafen.“
Gleichzeitig betonte Öztürk, dass Lok genau wusste, was sie in Auerbach erwarten würde:
„Uns war klar, dass es hier kein Leckerbissen wird. Gegen eine Oberliga-Mannschaft ist es immer eklig – eine Liga Unterschied hin oder her. Der Platz und der Gegner waren eklig, aber Auerbach hat es wirklich super gemacht.“
Für den Leipziger Offensivspieler zählte am Ende vor allem das Weiterkommen:
„Wir haben gewonnen, sind eine Runde weiter – und das ist das Einzige, was für uns zählt.“
Ziane: „Wir müssen das Spiel vorher entscheiden“
Auch Djamal Ziane, der das 2:0 für Lok erzielt hatte, sah einen insgesamt verdienten Leipziger Sieg. Gleichzeitig räumte er ein, dass es am Ende noch einmal eng wurde:
„Ich glaube, es war insgesamt ein verdienter Sieg, der am Ende aber noch einmal gewackelt hat. Wir haben in der ersten Halbzeit sehr seriös gespielt, viele Chancen herausgespielt und hätten eigentlich höher führen müssen.“
Das Traumtor von Felix Hache habe Auerbach noch vor der Pause zurück ins Spiel gebracht:
„Dann bekommen wir dieses schöne Tor. Da geht der Ball noch ein bisschen unglücklich vom Rücken des Torhüters ins Tor. Damit bringen wir Auerbach wieder zurück ins Spiel.“
Dass der VfB nach der Pause alles nach vorne werfen würde, war für Ziane keine Überraschung:
„Wir wussten, dass Auerbach in der zweiten Halbzeit alles nach vorne werfen wird. Ihr habt schließlich auch Qualität im Kader, und einige Spieler haben schon höher gespielt. Uns war deshalb klar, dass es ein schwieriges Spiel wird.“
Aus Leipziger Sicht hätte die Partie allerdings früher entschieden werden müssen:
„Wir müssen das Spiel vorher einfach entscheiden und unsere Chancen besser nutzen. Dann kommt Auerbach durch den Elfmeter noch einmal zurück und plötzlich wird es in den letzten zehn Minuten natürlich eng.“
Ziane wollte die Elfmeterentscheidung dabei nicht bewerten:
„Den Elfmeter habe ich leider nicht gesehen. Deshalb kann ich nicht beurteilen, ob es einer war und wie er entstanden ist.“
Trotz der schwierigen Schlussphase zeigte sich der Leipziger Angreifer am Ende erleichtert:
„Ich bin froh und stolz, dass wir das am Ende über die Linie gebracht haben. Auerbach hat uns heute alles abverlangt und eine super Leistung gezeigt.“
Und auch für die weitere Saison fand Ziane lobende Worte für den VfB:
„Ich kenne es hier und habe auch schon in anderen Interviews gesagt, dass es in Auerbach immer ein Riesenkampf ist und die Spiele bis zum Schluss eng bleiben. Wenn ihr so weitermacht, glaube ich, dass ihr in der Oberliga mit oben dabei sein werdet.“
Stolz trotz Pokalaus
Am Ende blieb es beim 2:3. Lok Leipzig zieht damit in die nächste Runde des Sachsenpokals ein, während für den VfB Auerbach die Pokalreise endet.
Die erste Halbzeit hat dem VfB deutlich aufgezeigt, woran noch gearbeitet werden muss. Gleichzeitig macht die Reaktion nach der Pause Mut. Gegen einen Regionalligisten zeigte Auerbach Moral, stellte taktisch um, kämpfte sich zurück und hatte in der Schlussphase sogar die Chance, die Partie noch auszugleichen.
Für Tommy Färber ist genau diese Entwicklung der nächste Schritt:
„Wir sind nicht ganz unzufrieden. Aber wir müssen daraus lernen. Die Jungs müssen verstehen, dass wir auch gegen solche Mannschaften von der ersten Minute an unsere Tugenden auf den Platz bringen müssen.“
🖤💛 Danke an 1.890 Zuschauer für die großartige Kulisse und eure Unterstützung beim ersten Heimspiel in der neuen VOWALON Arena!
Jetzt gilt der volle Fokus wieder der Oberliga.
Am Sonntag um 14 Uhr wartet auf den VfB Auerbach ein ganz besonderes Fußballspiel. Im Sachsenpokal empfängt der VfB den 1. FC Lokomotive Leipzig in der Arena. Gegen den amtierenden Regionalligameister geht Auerbach als klarer Außenseiter in die Partie – doch verstecken will sich die Mannschaft von Tommy Färber keineswegs.
Lok Leipzig blickt auf eine starke vergangene Saison zurück. Die Leipziger wurden Regionalligameister und verpassten den Aufstieg in die 3. Liga anschließend nur knapp. Auch im Wernesgrüner Sachsenpokal erreichte Lok im vergangenen Jahr das Achtelfinale. Dort musste sich die Mannschaft dem FC Erzgebirge Aue denkbar knapp mit 0:1 geschlagen geben.
In der aktuellen Regionalliga-Saison hinkt Lok dagegen den eigenen Ansprüchen etwas hinterher. Mit zehn Punkten steht die Mannschaft derzeit auf Tabellenplatz elf. Aus den vergangenen beiden Pflichtspielen gingen die Leipziger ohne Punkt hervor. Sowohl gegen Erzgebirge Aue (1:2) als auch gegen den Chemnitzer FC (0:2) setzte es eine Heimniederlage.
Die Ergebnisse erzählen dabei allerdings nicht die ganze Geschichte. Lok war in beiden Begegnungen keineswegs die schlechtere Mannschaft, hatte aber insbesondere vor dem Tor immer wieder Pech und ließ die notwendige Effektivität vermissen. Entsprechend wird die Mannschaft von Trainer Torsten Ziegner am Sonntag alles daran setzen, im Pokal wieder in die Erfolgsspur zu kommen.
Topqualität im Leipziger Kader
Trotz einiger Ausfälle verfügt Lok über einen hochkarätig besetzten Kader. Stammtorhüter Andreas Naumann und Julian Kügel fallen beide langfristig verletzt aus. Dennoch stehen zahlreiche Spieler mit enormer individueller Qualität zur Verfügung.
Dazu gehören unter anderem Farid (Einsatz fraglich), Dorian Cevis, Eren Öztürk, Djamal Ziane, Filip Kusic und Rick Bornschein. Mehrere Akteure verfügen über Erfahrung aus der 3. Liga und höheren Spielklassen. Zu den erfolgreichsten Torschützen der laufenden Regionalliga-Saison zählen Ayodele Max Adetula und Rick Bornschein.
Für den VfB wird es deshalb vor allem darum gehen, die Leipziger Offensive zu kontrollieren und gleichzeitig die eigenen Möglichkeiten konsequent zu nutzen.
🖤💛 VfB will mutig auftreten
Auerbach geht nach dem erfolgreichen Saisonstart mit ordentlich Selbstvertrauen in das Pokalduell. Dem 1:0-Derbysieg gegen den VFC Plauen folgte zuletzt ein überzeugender 3:0-Erfolg bei Budissa Bautzen. Nun wartet allerdings eine Mannschaft von einem ganz anderen Kaliber.
Pascal Schardt wird dem VfB dabei nicht zur Verfügung stehen. Der Auerbacher ist nach seiner Gelb-Roten Karte aus der vergangenen Pokalsaison für die Partie gesperrt.
Trainer Tommy Färber sieht seine Mannschaft dennoch gut vorbereitet und will sich nicht hinter der Außenseiterrolle verstecken.
„Ich könnte jede Floskel heute bringen: David gegen Goliath, klein gegen Groß, wir haben nichts zu verlieren. Aber wir haben Lok genau analysiert. Und ja, wir wollen weiterkommen, auch wenn wir wissen, wie groß diese Herausforderung wird.“
Färber erwartet, dass die Leipziger von Beginn an Druck machen und der VfB möglicherweise weniger Ballbesitz haben wird. Trotzdem soll die Mannschaft ihrem eigenen Fußball treu bleiben und mutig und offensiv auftreten.
Dabei sieht der Auerbacher Trainer durchaus eine besondere Situation beim Gegner:
„Wir wissen, dass Lok liefern muss und auch etwas unter Druck steht.“
Für den VfB geht es deshalb darum, die eigenen Möglichkeiten zu nutzen, kompakt zu verteidigen und dem Favoriten das Leben so schwer wie möglich zu machen.
🔥 „Wir hoffen auf eine Pokalsensation!“
Die Vorfreude auf das Pokalspiel ist in Auerbach groß. Der VfB freut sich auf den großen Gegner, eine besondere Atmosphäre und einen hoffentlich stimmungsvollen Pokaltag in der Arena.
Trotz des deutlichen Klassenunterschieds soll die Mannschaft mit der Überzeugung auf den Platz gehen, dass im Pokal immer etwas möglich ist.
„Wir sind vorbereitet und wissen, was auf uns zukommt. Wir wollen mutig auftreten, alles auf dem Platz lassen und unsere Chance nutzen. Wir freuen uns auf dieses besondere Spiel – und natürlich hoffen wir auf eine Pokalsensation!“, sagt Tommy Färber.
Die Rollen sind klar verteilt. Lok Leipzig ist der Favorit – Auerbach hat nichts zu verlieren, aber sehr viel zu gewinnen.
Und genau darin liegt der Reiz dieses Pokalduells.
🏆 Wernesgrüner Sachsenpokal
VfB Auerbach – 1. FC Lokomotive Leipzig
📅 Sonntag, 6. September 2026
⏰ 14:00 Uhr
📍 Arena in Auerbach
🎟️ Tickets gibt es online und an der Tageskasse!
Online-Tickets:
https://events.vereinsticket.de/vfbauerbach/sachsenpokal
Wir freuen uns auf einen großen Pokaltag, eine volle Arena und eure Unterstützung! 🖤💛
Zweiter Sieg in Folge, erneut ohne Gegentor: Der VfB Auerbach gewinnt bei Budissa Bautzen mit 3:0 und fährt mit viel Selbstvertrauen zum Pokalspiel gegen Lok Leipzig.
Nach dem emotionalen 1:0-Derbysieg gegen den VFC Plauen hat der VfB Auerbach am Freitagabend direkt nachgelegt. Bei Budissa Bautzen setzte sich die Mannschaft von Tommy Färber mit 3:0 durch und feierte damit den zweiten Sieg in Folge. Erneut blieb die Auerbacher Defensive ohne Gegentreffer.
Dabei stellte die Partie den VfB zunächst vor eine andere Aufgabe als das Derby. Bautzen überließ Auerbach weitgehend den Ball und zog sich zurück, um auf Konter zu lauern. Der VfB musste daher das Spiel machen und Lösungen gegen eine kompakte Mannschaft finden.
Auerbach mit viel Ballbesitz, Bautzen lauert
In der ersten Halbzeit tat sich der VfB zunächst etwas schwer, aus dem eigenen Ballbesitz klare Torchancen zu entwickeln. Immer wieder versuchte Auerbach, mit Pässen hinter die Bautzener Abwehrkette für Gefahr zu sorgen. Mehrfach waren die Situationen vielversprechend, doch das Abseits verhinderte den möglichen Torabschluss.
Auch personell musste Tommy Färber bereits in der ersten Halbzeit reagieren. Pascal Schardt musste aufgrund von Schmerzen im Oberschenkel ausgewechselt werden. Dadurch rückte Felix Hache in die Innenverteidigung, während Amer Kadric ins zentrale Mittelfeld wechselte.
Trotz der Umstellung stand die Auerbacher Defensive insgesamt sehr sicher. Die Viererkette und das gesamte Team strahlten über weite Strecken eine große Stabilität aus und ließen Bautzen nur selten gefährlich werden.
Zweite Halbzeit wird zum Auerbacher Powerplay
Nach der Pause stellte der VfB sein Spiel um. Durch deutlich mehr Verlagerungen auf die Außenbahnen wollte Auerbach die Bautzener Defensive auseinanderziehen und neue Räume schaffen. Die Maßnahme zeigte Wirkung.
Der VfB kam nun immer besser ins Spiel und entwickelte zunehmend Druck. Aus dem kontrollierten Ballbesitz wurde ein echtes Powerplay. Immer wieder rollten Auerbacher Angriffe auf das Bautzener Tor zu.
Noch vor dem Führungstreffer hatte der VfB bereits zweimal das Aluminium getroffen. Zudem wurde ein Treffer von Cedric Graf wegen Abseits aberkannt. Bautzen konnte sich in dieser Phase kaum noch aus der eigenen Hälfte befreien.
Voigt eröffnet den Torreigen
In der 75. Minute war es dann soweit: Yannic Voigt brachte den VfB mit seinem ersten Saisontor mit 1:0 in Führung.
Ausgangspunkt war ein langer Ball hinter die Bautzener Abwehr. Tim Kaiser setzte sich auf der Außenbahn im Laufduell durch und legte den Ball anschließend quer in die Mitte. Voigt musste nur noch einschieben.
Die Führung war zu diesem Zeitpunkt hochverdient und zugleich der Lohn für eine immer stärker werdende Auerbacher Leistung.
Kadric und Weigel machen alles klar
Nur vier Minuten später legte der VfB nach. Amer Kadric erhöhte in der 79. Minute auf 2:0. Nach einer Ablage kam er aus rund zehn Metern zum Abschluss und traf zu seinem ersten Saisontor.
Auerbach hatte nun endgültig die Kontrolle übernommen. Kurz darauf bot sich Graf selbst die große Gelegenheit zum dritten Treffer. Nach einem starken Angriff über die Außenbahn flankte Ben Colin Weigel in die Mitte, Graf kam aus fünf Metern zum Abschluss, scheiterte jedoch am Bautzener Torhüter.
Das 3:0 fiel schließlich kurz vor dem Ende: Weigel nahm einen Pass im Strafraum an, drehte sich um seinen Gegenspieler und schloss auf das lange Eck ab. 3:0 – die Entscheidung!
„In der zweiten Halbzeit waren wir deutlich besser“
Cheftrainer Tommy Färber sah zwei unterschiedliche Halbzeiten: „Wir haben uns die erste Halbzeit etwas schwer getan, weil wir das Spiel machen mussten. Aber in der zweiten Halbzeit waren wir deutlich besser und zielstrebiger.“
Trotz des deutlichen Erfolges sieht Färber noch Verbesserungspotenzial: „Trotz des Sieges müssen wir eigentlich mehr Tore machen und unsere Chancen noch besser nutzen.“
Mit dem Sieg in Bautzen bestätigt der VfB den positiven Trend der vergangenen Wochen. Sechs Punkte aus den letzten beiden Spielen, zwei Siege ohne Gegentor und ordentlich Selbstvertrauen – die Mannschaft hat nach dem Auftakt in Halle die richtige Antwort gegeben.
Nun wartet allerdings eine ganz besondere Aufgabe: Am kommenden Sonntag steht das „Bonus-Pokal-Spiel“ gegen Lok Leipzig in der Arena auf dem Programm.
Neben dem Spiel dürft ihr euch auf eine besondere Überraschung freuen.
Nach Derby- und Auswärtssieg möchte der VfB nun auch vor heimischer Kulisse für einen besonderen Fußballnachmittag sorgen. 🖤💛
Der VfB ist bereit für Lok! 🏆⚽️