Der VfB Auerbach 1906 hat sich im Auswärtsspiel beim VfB Empor Glauchau ein torloses Unentschieden erarbeitet. In einer intensiven und umkämpften Partie am 23. Spieltag der Oberliga stand am Ende ein 0:0, mit dem beide Mannschaften leben konnten.
Wenig Torchancen, viel Kampf
Die Begegnung war von Beginn an von hoher Intensität und viel Zweikampf geprägt. Klare Torchancen blieben auf beiden Seiten über weite Strecken Mangelware. Beide Teams agierten diszipliniert in der Defensive und ließen nur wenig zu.
Nach dem Seitenwechsel wurde vor allem Glauchau bei Standardsituationen gefährlich. Innerhalb weniger Minuten hatte der Gastgeber gleich zwei große Möglichkeiten zur Führung: Zunächst klärte Felix Hache einen Kopfball auf der Linie (58.), wenig später verhinderte der Pfosten nach einem weiteren Kopfball den Rückstand für den VfB (61.).
VfB mit bester Chance auf den Sieg
Auch der VfB kam im zweiten Durchgang zu seiner besten Möglichkeit: Nach einer Flanke von Aleksandrs Guzlajevs kam Max Roscher zum Abschluss, scheiterte jedoch am stark reagierenden Glauchauer Torhüter (74.). In der Schlussphase hatte zudem Yannic Voigt noch eine gute Gelegenheit, sein Versuch wurde jedoch im Strafraum geblockt (82.).
Punktgewinn in einem engen Spiel
Insgesamt entwickelte sich das erwartete Kampfspiel, in dem sich beide Mannschaften neutralisierten. Der VfB zeigte über weite Strecken eine stabile Defensivleistung, ließ jedoch in der Offensive die letzte Präzision vermissen, um das Spiel für sich zu entscheiden.
Am Ende steht ein Punkt, der in einer ausgeglichenen Partie absolut in Ordnung geht – auch wenn mit etwas mehr Genauigkeit durchaus mehr möglich gewesen wäre.
Blick nach vorn: Heimspiel steht direkt an
Viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht: Bereits morgen um 14 Uhr empfängt der VfB Auerbach 1906 den Tabellenletzten aus Heiligenstadt in der Arena zur Vogtlandweide zum nächsten Heimspiel.
Nach dem Punktgewinn in Glauchau will der VfB vor heimischer Kulisse wieder voll auf Sieg spielen.
Der VfB Auerbach 1906 hat im Viertelfinale des Wernesgrüner Sachsenpokals alles in die Waagschale geworfen, musste sich dem favorisierten Regionalligisten FSV Zwickau am Ende jedoch knapp mit 1:2 geschlagen geben. In einer intensiven und zunehmend hitzigen Partie zeigte der VfB eine starke Leistung und war nah dran an der Pokalsensation. 🖤💛
Ausgeglichene erste Halbzeit
Die Anfangsphase gestaltete sich offen und ausgeglichen. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe, ohne zunächst große Torgefahr zu entwickeln. Die erste Möglichkeit für den VfB hatte Pascal Schardt, dessen Abschluss aus rund 18 Metern jedoch über das Tor ging.
Auf der Gegenseite musste Maximilian Schlosser in der 14. Minute erstmals eingreifen und parierte stark. Wenig später hatte Zwickau durch einen Kopfball von Eixler die nächste gute Chance, verfehlte jedoch das Tor.
In der 29. Minute gingen die Gäste dann in Führung: Nach einem Freistoß aus etwa 18 Metern traf Cemal Sezer zur 0:1-Führung. Schlosser war zwar noch am Ball, konnte den Treffer jedoch nicht verhindern.
In der Folge überließ Zwickau dem VfB mehr Spielanteile und lauerte auf Konter. Auerbach fand gegen die kompakte Defensive der Gäste jedoch nur selten klare Lösungen. So ging es mit einem knappen Rückstand in die Pause.
VfB zeigt Moral nach Rückstand
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Zwickau den Druck und legte in der 54. Minute nach. Nach einer Kopfballkombination kam Veron Dobruna zum Abschluss und traf flach zum 0:2.
Doch der VfB gab sich keineswegs auf. Die Mannschaft zeigte große Moral und kämpfte sich zurück ins Spiel. In der 69. Minute gelang der verdiente Anschluss: Nach einer Flanke von Tim Kaiser köpfte Cedric Graf den Ball stark gegen die Laufrichtung des Torhüters zum 1:2 ins Netz.
In der Folge entwickelte sich ein echter Pokalfight, in dem der VfB alles versuchte, um noch den Ausgleich zu erzwingen.
Hitzige Schlussphase überschattet das Spiel
Die Schlussphase wurde zunehmend hektischer und war von vielen Fouls und Nickligkeiten geprägt. Schiedsrichter Tim Haubenschild rückte immer mehr in den Mittelpunkt und musste mehrfach zu Karten greifen.
In der 87. Minute sah Zwickaus Oliver Fobassam nach einer Notbremse die rote Karte. Der anschließende Freistoß des VfB wurde jedoch geblockt.
In der Nachspielzeit überschlugen sich dann die Ereignisse: Zunächst sah FSV-Trainer Rico Schmitt die Gelb-Rote Karte in Folge von Meckern und hämischen Applaudieren gegenüber dem Unparteiischen. Kurz darauf wurde Pascal Schardt nach einem harten Foulspiel an Max Somnitz ebenfalls mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen. Auch Zwickaus Jonas Dittrich sah in dieser Situation noch die Ampelkarte in Folge einer Rudelbildung.
Das Foulspiel an Somnitz hatte leider auch eine schwere Verletzung für den Spieler zur Folge. Der VfB Auerbach wünscht auf diesem Wege dem FSV-Spieler eine schnelle Genesung, gute Besserung und alles Gute.
Am Ende steht für den VfB Auerbach 1906 zwar das Ausscheiden, doch die Mannschaft hat einmal mehr gezeigt, welches Potenzial in ihr steckt – und dass sie auch gegen höherklassige Gegner absolut mithalten kann. 🖤💛
Stolze Leistung trotz Ausscheiden - die Stimmen nach dem Spiel
Trainer Sven Köhler sagte nach dem Spiel:
„Wir sind enttäuscht, da wir die Überzeugung hatten, die Überraschung zu schaffen. Ich war sehr zufrieden mit unserer Defensiv-Leistung und den Einsatz der Jungs. Die zweite Halbzeit war ein echter Pokal-Fight und die Mannschaft ist klasse nach dem 0:2 zurückgekommen.“
Auch Zwickaus Trainer Rico Schmitt äußerte sich zwiegespalten:
„Ein Teil freut sich über das Weiterkommen im Sachsenpokal. Der andere Teil ist traurig über das Ende des Spiels – die roten Karten und vor allem die Verletzung von Somnitz trüben den Sieg deutlich.“
Am kommenden Sonntag steht für den VfB Auerbach 1906 das nächste Highlight der Saison an. Im Viertelfinale des Wernesgrüner Sachsenpokals empfängt der VfB den Regionalligisten FSV Zwickau in der Arena zur Vogtlandweide. Anstoß ist um 14 Uhr – und die Partie ist bereits restlos ausverkauft.
Außenseiterrolle mit Selbstvertrauen
Die Rollen vor dem Duell sind klar verteilt: Als Vertreter der Regionalliga geht der FSV Zwickau als Favorit in die Partie. Doch der VfB muss sich keineswegs verstecken. Die Mannschaft von Trainer Sven Köhler befindet sich aktuell in starker Form und will genau diese auch im Pokal auf den Platz bringen.
Der 3:0-Erfolg gegen Spitzenreiter SC Freital unter der Woche hat eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Mit viel Mut und Selbstvertrauen geht der VfB in diese Begegnung.
Personal, Belastung und Spielanlage
Allerdings muss Auerbach auf zwei Spieler definitiv verzichten: Felix Hache und Ondřej Brejcha fehlen gesperrt und werden der Mannschaft nicht zur Verfügung stehen.
Hinzu kommt die hohe Belastung der vergangenen Wochen. Für den VfB ist es bereits das siebte Spiel innerhalb von rund dreieinhalb Wochen. Dennoch hat das Team zuletzt immer wieder gezeigt, dass es auch unter diesen Bedingungen leistungsfähig ist.
Ein möglicher Vorteil könnte dabei die Spielweise des Gegners sein: Dem VfB liegen erfahrungsgemäß spielstarke Mannschaften, die selbst aktiv Fußball spielen wollen. Genau das trifft auch auf den FSV Zwickau zu – eine Konstellation, die Auerbach in die Karten spielen könnte.
Der Weg ins Viertelfinale
Der VfB setzte sich auf seinem Weg ins Viertelfinale zunächst mit 2:0 bei der SG Dresden Striesen durch, ehe in der dritten Runde ein überzeugendes 4:0 bei Eintracht Niesky folgte.
Auch der FSV Zwickau qualifizierte sich souverän für diese Runde. In der dritten Runde gewann der Regionalligist mit 4:0 bei SV Handwerk Rabenstein, bevor im Achtelfinale ein 2:1-Erfolg beim VfB Empor Glauchau gelang.
Volles Haus – alles für die Sensation
Die Voraussetzungen für ein echtes Pokalhighlight sind gegeben: Ein ausverkauftes Stadion, eine beeindruckende Kulisse und ein VfB, der alles investieren wird, um den Favoriten zu ärgern.
Trainer Sven Köhler bringt es auf den Punkt:
„Wir freuen uns auf diese große Kulisse und werden alles reinhauen, um eine Pokalsensation zu schaffen.“
Gemeinsam mit den Fans will der VfB Auerbach 1906 über sich hinauswachsen und für einen besonderen Pokalmoment sorgen.