Für den VfB Auerbach 1906 stehen entscheidende Tage an. Nach der unglücklichen 2:3-Niederlage am vergangenen Wochenende bei RSV Eintracht 1949 richtet sich der Fokus sofort nach vorn. In der englischen Woche warten zwei direkte Duelle im unteren Tabellenbereich – zunächst am Mittwoch um 19:30 Uhr im Nachholspiel bei FC Einheit Rudolstadt, ehe am Samstag um 14 Uhr der FC Grimma im Vogtland gastiert. 🖤💛
Die Partie in Rudolstadt ist ein Nachholspiel – und damit eine zusätzliche Chance, wichtige Punkte einzufahren. Gleichzeitig wird es eine echte Bewährungsprobe unter Flutlicht. Beide Mannschaften kommen mit Niederlagen im Rücken in dieses Spiel. Während der VfB in Stahnsdorf trotz großem Kampf knapp unterlag, verlor Rudolstadt am Wochenende mit 0:2 bei FC Einheit Wernigerode. Entsprechend ist auf beiden Seiten eine klare Reaktion zu erwarten. 🖤💛
Ausfälle in Rudolstadt erfordern Umstellungen
Personell muss der VfB im Nachholspiel umbauen. Mit Ben Colin Weigel und Pascal Schardt fehlen zwei wichtige Akteure gelbgesperrt. Beide sahen zuletzt ihre fünfte Verwarnung und stehen am Mittwochabend nicht zur Verfügung. Gerade in einem intensiven Auswärtsspiel wie diesem wiegen solche Ausfälle schwer. Nun sind andere gefragt, Verantwortung zu übernehmen und die entstandenen Lücken mit Einsatz, Laufbereitschaft und Entschlossenheit zu schließen. 🖤💛
Die Ausgangslage ist klar: Es ist ein direktes Duell im Tabellenkeller. Mentalität, Zweikampfstärke und Effizienz vor dem Tor werden entscheidend sein.
Heimspiel gegen Grimma: Offene Rechnung aus dem Hinspiel
Nur drei Tage später geht es im eigenen Stadion weiter. Am Samstag um 14 Uhr empfängt der VfB den FC Grimma. Das Hinspiel endete 2:2 – eine umkämpfte Begegnung mit Chancen auf beiden Seiten. Nun soll vor heimischem Publikum nachgelegt werden.
Auch Grimma musste zuletzt einen Rückschlag hinnehmen und verlor zuhause deutlich mit 0:3. Der Gegner wird entsprechend motiviert ins Vogtland reisen. Für den VfB gilt es, von Beginn an Präsenz zu zeigen und die Heimstärke auf den Platz zu bringen. 🖤💛
Allerdings wird auch in dieser Partie nicht der komplette Kader zur Verfügung stehen. Tim Kaiser und Cedric Graf fehlen am Samstag und werden nicht dabei sein. Wieder sind Flexibilität und Geschlossenheit gefragt, um die personellen Ausfälle aufzufangen.
Charakter zeigen in entscheidenden Spielen
Zwei Spiele innerhalb weniger Tage, mehrere Ausfälle und direkte Konkurrenten im Kampf um wichtige Punkte – die englische Woche verlangt dem VfB Auerbach alles ab. Doch genau solche Phasen bieten auch die Chance, als Mannschaft weiter zusammenzuwachsen und ein klares Zeichen zu setzen. 🖤💛
Jetzt heißt es: volle Konzentration auf Mittwoch, mit Leidenschaft auftreten und den Grundstein legen – um dann am Samstag gemeinsam mit den Fans im Rücken den nächsten Schritt zu gehen.
Foto: Claudia Hache
Mit einer 2:3-Niederlage beim RSV Eintracht 1949 Stahnsdorf ist unsere Mannschaft ins neue Pflichtspieljahr gestartet. Nach 90 Minuten blieb vor allem das Gefühl, dass hier mehr möglich gewesen wäre – wir uns die Niederlage aber am Ende auch selbst zuzuschreiben haben.
Der Beginn verlief denkbar ungünstig. Bereits nach zwei Minuten zeigte die Schiedsrichterin nach einem Handspiel im Strafraum auf den Punkt. Die Gastgeber nutzten den Strafstoß zur frühen Führung. Wir brauchten einige Minuten, um in die Partie zu kommen, fanden dann aber besser unseren Rhythmus und arbeiteten uns vor allem über Standardsituationen ins Spiel. Kurz vor der Pause fiel der Ausgleich: Nach einer Ecke köpfte Mathis Frohberg zum 1:1 ein.
Nach dem Seitenwechsel waren wir über weite Strecken die aktivere Mannschaft. Wir verteidigten ordentlich und ließen Stahnsdorf zunächst kaum zur Entfaltung kommen. In der 65. Minute drehten wir das Spiel durch das Tor von Cedric Graf zum 2:1. In dieser Phase hatten wir die Kontrolle – und auch die Chancen, auf 3:1 zu erhöhen. Genau hier liegt jedoch der Knackpunkt: Wir haben es versäumt, unsere Möglichkeiten konsequent zu nutzen. Das dritte Tor hätte uns Sicherheit gegeben.
Diskussionswürdig war eine Szene Mitte der zweiten Halbzeit, als Cedric Graf im Strafraum bei einem Luftduell hart getroffen wurde. Der Pfiff blieb aus: „Es ist für mich unverständlich, dass es da Abstoß gabt,“ resümierte Sven Köhler. Unabhängig von dieser Entscheidung gilt aber: Wir hätten das Spiel vorher klarer für uns gestalten müssen.
In der Schlussphase fehlte uns dann die letzte Stabilität. In der 81. Minute fiel der Ausgleich, wenig später sogar noch das 3:2 für die Gastgeber. Zwei Gegentore in den letzten Minuten dürfen uns so nicht passieren – gerade wenn wir zuvor so viel Aufwand betrieben haben.
Unterm Strich steht eine Niederlage, die ärgerlich ist, aber auch zeigt, woran wir arbeiten müssen. Defensiv war vieles ordentlich, spielerisch hatten wir gute Phasen. Entscheidend ist jedoch, dass wir unsere Chancen konsequenter nutzen und in den entscheidenden Momenten wacher sind. In dieser Liga werden Nachlässigkeiten sofort bestraft – das haben wir in Stahnsdorf erneut erfahren.
Fotos: Claudia Hache
Für unsere Erste steht am kommenden Samstag der Auftakt in die restliche Oberliga-Saison an – und der hat es direkt in sich. Am 28.02.2026 um 13:30 Uhr sind wir beim Tabellenzweiten RSV Eintracht 1949 gefordert. Gespielt wird auf dem Kunstrasen am Sportplatz Dreilinden in Kleinmachnow.
Endlich wieder Wettkampf
Die Vorfreude innerhalb unserer Mannschaft ist groß. Nach einer langen und intensiven Vorbereitung brennen wir darauf, dass es endlich wieder um Punkte geht. Trainer Sven Köhler und sein Team haben die vergangenen Wochen genutzt, um sowohl konditionell als auch taktisch die Grundlagen für eine erfolgreiche Fortsetzung der Saison zu legen. Jetzt wollen wir uns für die harte Arbeit belohnen.
Große Herausforderung beim Aufstiegsaspiranten
Mit dem RSV Eintracht wartet allerdings eine echte Spitzenmannschaft auf uns. Elf Siege, fünf Unentschieden und keine Niederlage – die Gastgeber sind in dieser Saison noch ungeschlagen und stehen mit 38 Punkten aus 16 Spielen verdient auf Rang zwei der Tabelle. Mit 38 erzielten Treffern stellt die Eintracht zudem eine der gefährlichsten Offensiven der Liga. Der jüngste 3:2-Erfolg gegen den VfL Halle 96 hat ihre Ambitionen im Aufstiegsrennen nochmals unterstrichen.
Doch wir erinnern uns auch an das Hinspiel: Beim 1:1 in Auerbach haben wir gezeigt, dass wir mit dieser Mannschaft mithalten können. Genau daran wollen wir anknüpfen.
Außenseiterrolle bewusst angenommen
Natürlich reisen wir als Außenseiter nach Kleinmachnow. Dennoch fahren wir nicht ohne Ambitionen dorthin. „Wir wissen, dass der RSV eine absolute Spitzenmannschaft ist. Aber wir haben in der Vergangenheit gezeigt, dass wir auch gegen stärkere Gegner bestehen können“, so unser Trainer.
Entscheidend wird für uns in erster Linie die Defensivarbeit sein. Auf dem Kunstrasen gilt es, von Beginn an wach zu sein, kompakt zu stehen und die Räume eng zu machen. Disziplin, Laufbereitschaft und mannschaftliche Geschlossenheit werden die Basis sein. Nach vorne wollen wir gezielt Nadelstiche setzen und unsere Möglichkeiten konsequent nutzen.
Personelle Situation
Personell gibt es positive Nachrichten: Tim Birkner ist nach seiner Verletzung ins Training zurückgekehrt und sollte wieder zum Kader gehören. Nicht zur Verfügung steht hingegen weiterhin Ben Bauer, der verletzungsbedingt ausfällt.
Mit 17 Punkten aus 13 Spielen belegen wir aktuell Rang zwölf, haben jedoch noch Nachholbedarf im Spielplan im Vergleich zu einigen Konkurrenten. Umso wichtiger ist ein gelungener Start.
Klar ist: Uns erwartet eine schwere Aufgabe gegen einen Aufstiegsaspiranten. Aber wir fahren mit Selbstvertrauen, Überzeugung und großer Motivation nach Kleinmachnow – bereit, alles in die Waagschale zu werfen und dem Favoriten Paroli zu bieten.