Am Sonntag um 14 Uhr wartet auf den VfB Auerbach ein ganz besonderes Fußballspiel. Im Sachsenpokal empfängt der VfB den 1. FC Lokomotive Leipzig in der Arena. Gegen den amtierenden Regionalligameister geht Auerbach als klarer Außenseiter in die Partie – doch verstecken will sich die Mannschaft von Tommy Färber keineswegs.
Lok Leipzig blickt auf eine starke vergangene Saison zurück. Die Leipziger wurden Regionalligameister und verpassten den Aufstieg in die 3. Liga anschließend nur knapp. Auch im Wernesgrüner Sachsenpokal erreichte Lok im vergangenen Jahr das Achtelfinale. Dort musste sich die Mannschaft dem FC Erzgebirge Aue denkbar knapp mit 0:1 geschlagen geben.
In der aktuellen Regionalliga-Saison hinkt Lok dagegen den eigenen Ansprüchen etwas hinterher. Mit zehn Punkten steht die Mannschaft derzeit auf Tabellenplatz elf. Aus den vergangenen beiden Pflichtspielen gingen die Leipziger ohne Punkt hervor. Sowohl gegen Erzgebirge Aue (1:2) als auch gegen den Chemnitzer FC (0:2) setzte es eine Heimniederlage.
Die Ergebnisse erzählen dabei allerdings nicht die ganze Geschichte. Lok war in beiden Begegnungen keineswegs die schlechtere Mannschaft, hatte aber insbesondere vor dem Tor immer wieder Pech und ließ die notwendige Effektivität vermissen. Entsprechend wird die Mannschaft von Trainer Torsten Ziegner am Sonntag alles daran setzen, im Pokal wieder in die Erfolgsspur zu kommen.
Topqualität im Leipziger Kader
Trotz einiger Ausfälle verfügt Lok über einen hochkarätig besetzten Kader. Stammtorhüter Andreas Naumann und Julian Kügel fallen beide langfristig verletzt aus. Dennoch stehen zahlreiche Spieler mit enormer individueller Qualität zur Verfügung.
Dazu gehören unter anderem Farid (Einsatz fraglich), Dorian Cevis, Eren Öztürk, Djamal Ziane, Filip Kusic und Rick Bornschein. Mehrere Akteure verfügen über Erfahrung aus der 3. Liga und höheren Spielklassen. Zu den erfolgreichsten Torschützen der laufenden Regionalliga-Saison zählen Ayodele Max Adetula und Rick Bornschein.
Für den VfB wird es deshalb vor allem darum gehen, die Leipziger Offensive zu kontrollieren und gleichzeitig die eigenen Möglichkeiten konsequent zu nutzen.
🖤💛 VfB will mutig auftreten
Auerbach geht nach dem erfolgreichen Saisonstart mit ordentlich Selbstvertrauen in das Pokalduell. Dem 1:0-Derbysieg gegen den VFC Plauen folgte zuletzt ein überzeugender 3:0-Erfolg bei Budissa Bautzen. Nun wartet allerdings eine Mannschaft von einem ganz anderen Kaliber.
Pascal Schardt wird dem VfB dabei nicht zur Verfügung stehen. Der Auerbacher ist nach seiner Gelb-Roten Karte aus der vergangenen Pokalsaison für die Partie gesperrt.
Trainer Tommy Färber sieht seine Mannschaft dennoch gut vorbereitet und will sich nicht hinter der Außenseiterrolle verstecken.
„Ich könnte jede Floskel heute bringen: David gegen Goliath, klein gegen Groß, wir haben nichts zu verlieren. Aber wir haben Lok genau analysiert. Und ja, wir wollen weiterkommen, auch wenn wir wissen, wie groß diese Herausforderung wird.“
Färber erwartet, dass die Leipziger von Beginn an Druck machen und der VfB möglicherweise weniger Ballbesitz haben wird. Trotzdem soll die Mannschaft ihrem eigenen Fußball treu bleiben und mutig und offensiv auftreten.
Dabei sieht der Auerbacher Trainer durchaus eine besondere Situation beim Gegner:
„Wir wissen, dass Lok liefern muss und auch etwas unter Druck steht.“
Für den VfB geht es deshalb darum, die eigenen Möglichkeiten zu nutzen, kompakt zu verteidigen und dem Favoriten das Leben so schwer wie möglich zu machen.
🔥 „Wir hoffen auf eine Pokalsensation!“
Die Vorfreude auf das Pokalspiel ist in Auerbach groß. Der VfB freut sich auf den großen Gegner, eine besondere Atmosphäre und einen hoffentlich stimmungsvollen Pokaltag in der Arena.
Trotz des deutlichen Klassenunterschieds soll die Mannschaft mit der Überzeugung auf den Platz gehen, dass im Pokal immer etwas möglich ist.
„Wir sind vorbereitet und wissen, was auf uns zukommt. Wir wollen mutig auftreten, alles auf dem Platz lassen und unsere Chance nutzen. Wir freuen uns auf dieses besondere Spiel – und natürlich hoffen wir auf eine Pokalsensation!“, sagt Tommy Färber.
Die Rollen sind klar verteilt. Lok Leipzig ist der Favorit – Auerbach hat nichts zu verlieren, aber sehr viel zu gewinnen.
Und genau darin liegt der Reiz dieses Pokalduells.
🏆 Wernesgrüner Sachsenpokal
VfB Auerbach – 1. FC Lokomotive Leipzig
📅 Sonntag, 6. September 2026
⏰ 14:00 Uhr
📍 Arena in Auerbach
🎟️ Tickets gibt es online und an der Tageskasse!
Online-Tickets:
https://events.vereinsticket.de/vfbauerbach/sachsenpokal
Wir freuen uns auf einen großen Pokaltag, eine volle Arena und eure Unterstützung! 🖤💛
Zweiter Sieg in Folge, erneut ohne Gegentor: Der VfB Auerbach gewinnt bei Budissa Bautzen mit 3:0 und fährt mit viel Selbstvertrauen zum Pokalspiel gegen Lok Leipzig.
Nach dem emotionalen 1:0-Derbysieg gegen den VFC Plauen hat der VfB Auerbach am Freitagabend direkt nachgelegt. Bei Budissa Bautzen setzte sich die Mannschaft von Tommy Färber mit 3:0 durch und feierte damit den zweiten Sieg in Folge. Erneut blieb die Auerbacher Defensive ohne Gegentreffer.
Dabei stellte die Partie den VfB zunächst vor eine andere Aufgabe als das Derby. Bautzen überließ Auerbach weitgehend den Ball und zog sich zurück, um auf Konter zu lauern. Der VfB musste daher das Spiel machen und Lösungen gegen eine kompakte Mannschaft finden.
Auerbach mit viel Ballbesitz, Bautzen lauert
In der ersten Halbzeit tat sich der VfB zunächst etwas schwer, aus dem eigenen Ballbesitz klare Torchancen zu entwickeln. Immer wieder versuchte Auerbach, mit Pässen hinter die Bautzener Abwehrkette für Gefahr zu sorgen. Mehrfach waren die Situationen vielversprechend, doch das Abseits verhinderte den möglichen Torabschluss.
Auch personell musste Tommy Färber bereits in der ersten Halbzeit reagieren. Pascal Schardt musste aufgrund von Schmerzen im Oberschenkel ausgewechselt werden. Dadurch rückte Felix Hache in die Innenverteidigung, während Amer Kadric ins zentrale Mittelfeld wechselte.
Trotz der Umstellung stand die Auerbacher Defensive insgesamt sehr sicher. Die Viererkette und das gesamte Team strahlten über weite Strecken eine große Stabilität aus und ließen Bautzen nur selten gefährlich werden.
Zweite Halbzeit wird zum Auerbacher Powerplay
Nach der Pause stellte der VfB sein Spiel um. Durch deutlich mehr Verlagerungen auf die Außenbahnen wollte Auerbach die Bautzener Defensive auseinanderziehen und neue Räume schaffen. Die Maßnahme zeigte Wirkung.
Der VfB kam nun immer besser ins Spiel und entwickelte zunehmend Druck. Aus dem kontrollierten Ballbesitz wurde ein echtes Powerplay. Immer wieder rollten Auerbacher Angriffe auf das Bautzener Tor zu.
Noch vor dem Führungstreffer hatte der VfB bereits zweimal das Aluminium getroffen. Zudem wurde ein Treffer von Cedric Graf wegen Abseits aberkannt. Bautzen konnte sich in dieser Phase kaum noch aus der eigenen Hälfte befreien.
Voigt eröffnet den Torreigen
In der 75. Minute war es dann soweit: Yannic Voigt brachte den VfB mit seinem ersten Saisontor mit 1:0 in Führung.
Ausgangspunkt war ein langer Ball hinter die Bautzener Abwehr. Tim Kaiser setzte sich auf der Außenbahn im Laufduell durch und legte den Ball anschließend quer in die Mitte. Voigt musste nur noch einschieben.
Die Führung war zu diesem Zeitpunkt hochverdient und zugleich der Lohn für eine immer stärker werdende Auerbacher Leistung.
Kadric und Weigel machen alles klar
Nur vier Minuten später legte der VfB nach. Amer Kadric erhöhte in der 79. Minute auf 2:0. Nach einer Ablage kam er aus rund zehn Metern zum Abschluss und traf zu seinem ersten Saisontor.
Auerbach hatte nun endgültig die Kontrolle übernommen. Kurz darauf bot sich Graf selbst die große Gelegenheit zum dritten Treffer. Nach einem starken Angriff über die Außenbahn flankte Ben Colin Weigel in die Mitte, Graf kam aus fünf Metern zum Abschluss, scheiterte jedoch am Bautzener Torhüter.
Das 3:0 fiel schließlich kurz vor dem Ende: Weigel nahm einen Pass im Strafraum an, drehte sich um seinen Gegenspieler und schloss auf das lange Eck ab. 3:0 – die Entscheidung!
„In der zweiten Halbzeit waren wir deutlich besser“
Cheftrainer Tommy Färber sah zwei unterschiedliche Halbzeiten: „Wir haben uns die erste Halbzeit etwas schwer getan, weil wir das Spiel machen mussten. Aber in der zweiten Halbzeit waren wir deutlich besser und zielstrebiger.“
Trotz des deutlichen Erfolges sieht Färber noch Verbesserungspotenzial: „Trotz des Sieges müssen wir eigentlich mehr Tore machen und unsere Chancen noch besser nutzen.“
Mit dem Sieg in Bautzen bestätigt der VfB den positiven Trend der vergangenen Wochen. Sechs Punkte aus den letzten beiden Spielen, zwei Siege ohne Gegentor und ordentlich Selbstvertrauen – die Mannschaft hat nach dem Auftakt in Halle die richtige Antwort gegeben.
Nun wartet allerdings eine ganz besondere Aufgabe: Am kommenden Sonntag steht das „Bonus-Pokal-Spiel“ gegen Lok Leipzig in der Arena auf dem Programm.
Neben dem Spiel dürft ihr euch auf eine besondere Überraschung freuen.
Nach Derby- und Auswärtssieg möchte der VfB nun auch vor heimischer Kulisse für einen besonderen Fußballnachmittag sorgen. 🖤💛
Der VfB ist bereit für Lok! 🏆⚽️
Nach dem emotionalen 1:0-Derbysieg gegen den VFC Plauen wartet auf den VfB Auerbach bereits am kommenden Freitag die nächste Aufgabe in der Oberliga Süd. Die Reise führt zu Budissa Bautzen, das nach zwei Spieltagen einen Punkt auf dem Konto hat.
Zum Saisonauftakt unterlag Bautzen dem FC Eilenburg mit 2:5, am vergangenen Wochenende folgte ein torloses 0:0 gegen den FC Einheit Rudolstadt. Der VfB weiß deshalb, dass eine schwere Aufgabe wartet.
Komfortzone? Nicht beim VfB
Der Derbysieg hat für viel Freude und Euphorie gesorgt – genau das weiß auch Cheftrainer Tommy Färber. Gleichzeitig hat er bei dem ein oder anderen Spieler nach dem Erfolg eine gewisse Komfortzone wahrgenommen.
„Durch den Derby-Sieg tat sich bei dem ein oder anderen Spieler eine Komfortzone auf. Aus dem Grund haben wir im Training nochmal einen draufgesetzt“, erklärt Färber.
Die Mannschaft soll sich auf dem Derbysieg keinesfalls ausruhen. Stattdessen gilt es, die Intensität aus der Trainingswoche mit nach Bautzen zu nehmen.
Klarer Matchplan
Bautzen wurde im Vorfeld genau analysiert. „Wir kennen Bautzen und haben sie analysiert. Der Matchplan ist daher klar und nun liegt es an der Mannschaft, diesen auch umzusetzen“, sagt Färber.
Dabei möchte der VfB seinen eingeschlagenen Weg konsequent fortsetzen. Mutiger und offensiver Fußball soll auch in Bautzen die Grundlage sein. Besonders einen Punkt hebt der Trainer hervor: „Das Wichtigste ist dabei, dass wir uns Torchancen erarbeiten. Das haben wir in den letzten Spielen zu wenig gemacht.“
Genau darin liegt eine der Aufgaben für Freitag. Der VfB möchte nicht nur spielerisch mutig auftreten, sondern sich auch regelmäßig in aussichtsreiche Abschlusspositionen bringen.
Drei Punkte als klares Ziel
Dass es in Bautzen kein Selbstläufer wird, ist allen Beteiligten bewusst. „Es wird ein großer Kampf“, erwartet Färber. Dennoch fährt der VfB mit einer klaren Zielsetzung nach Ostsachsen: Auerbach will gewinnen und sich in der Spitzengruppe festsetzen.
Der Derbysieg hat Selbstvertrauen gegeben. Nun gilt es, diesen Erfolg zu bestätigen und den nächsten Schritt zu machen. Die Mannschaft ist bereit – und möchte am Freitagabend erneut mutig, offensiv und mit voller Überzeugung auftreten.
Derbysieg abgehakt. Jetzt zählt Bautzen. Und das Ziel ist klar: die nächsten drei Punkte! 🖤💛
Anstoß in Bautzen ist am kommenden Freitag um 19.00 Uhr auf der Müllerwiese.