Am kommenden Sonntag wartet auf den VfB Auerbach das nächste Highlight der noch jungen Oberliga-Saison. Um 14:00 Uhr empfängt unsere Mannschaft Dynamo Dresden II in der VOWALON Arena. Beide Teams wollen sich im oberen Tabellendrittel festsetzen – entsprechend viel steht auf dem Spiel.
Enges Rennen an der Tabellenspitze
Vor dem direkten Duell liegen beide Mannschaften dicht beieinander. Der VfB Auerbach steht aktuell mit sechs Punkten auf Platz 7, Dynamo Dresden II belegt mit sieben Punkten den 4. Tabellenplatz. Mit einem Heimsieg könnte der VfB die Dresdner somit in der Tabelle überholen und den nächsten Schritt in Richtung Spitzengruppe machen.
An der Tabellenspitze ist das Rennen ebenfalls eng. Halberstadt und Meuselwitz sind als einzige Mannschaften noch ungeschlagen und führen die Tabelle mit jeweils neun Punkten an.
Damit ist klar: Die Partie am Sonntag ist nicht nur ein Duell zweier ambitionierter Mannschaften, sondern auch ein wichtiges Spiel im Kampf um die vorderen Tabellenplätze.
Junge Dynamo-Mannschaft mit großen Ambitionen
Dynamo Dresden II ist als Aufsteiger in die Oberliga gekommen und hat sich dort bislang eindrucksvoll präsentiert. Die junge Mannschaft von Trainer Sebastian König gehört bereits zum Kreis der Aufstiegsfavoriten und konnte in den ersten drei Saisonspielen überzeugen.
Zum Auftakt setzte sich Dynamo vor heimischer Kulisse mit 1:0 gegen den SC Freital durch. Es folgte ein 1:1 beim FC Eilenburg, ehe die Dresdner am dritten Spieltag mit einem deutlichen 5:1-Heimsieg gegen den FC Einheit Rudolstadt erneut drei Punkte einfuhren.
Mit bislang drei Treffern ist Paul Kampe aktuell der beste Torschütze der Dresdner.
Besonders interessant ist der Blick auf den Kader: Dynamo setzt auf zahlreiche junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs, die sich in der zweiten Mannschaft für höhere Aufgaben empfehlen möchten. Entsprechend ambitioniert und dynamisch tritt die Mannschaft auf.
Färber: „Die Jungs sind gut ausgebildet und ambitioniert“
Auch das Trainerteam des VfB hat den kommenden Gegner in den vergangenen Wochen intensiv beobachtet und mehrere Spiele der Dresdner analysiert. Cheftrainer Tommy Färber erwartet eine spielstarke und flexible Mannschaft:
„Es kommt eine spielstarke Mannschaft zu uns, die Jungs sind gut ausgebildet und ambitioniert.“
Dabei sieht Färber vor allem die taktische Variabilität als große Stärke der Gäste:
„Dynamo verfügt über eine gute Variabilität, vor allem durch viele Positionswechsel im Spiel. Wir haben uns den Gegner in mehreren Spielen angeschaut, wissen, was auf uns zukommt, und haben einen klaren Matchplan. Trotzdem schauen wir in erster Linie auf uns.“
Mut macht dem VfB dabei insbesondere die Schlussphase des Sachsenpokalspiels gegen Lok Leipzig. Trotz der 2:3-Niederlage zeigte Auerbach gerade in den letzten 30 Minuten, dass die Mannschaft auch gegen einen höherklassigen Gegner Druck entwickeln kann.
„Die letzten 30 Minuten gegen Lok Leipzig haben mir gezeigt, dass wir auch gegen starke Gegner Druck aufbauen können.“
Genau das soll am Sonntag von Beginn an zu sehen sein. Färber erwartet eine intensive Partie und will Dynamo in der VOWALON Arena vor eine schwierige Aufgabe stellen:
„Dynamo wird bei uns unter viel Stress stehen und wir werden ihnen alles abverlangen.“
Drei Punkte als klares Ziel
Für den VfB geht es am Sonntag um mehr als nur drei Punkte. Mit einem Heimsieg würde Auerbach Dynamo Dresden II in der Tabelle überholen und könnte sich gleichzeitig weiter an die Spitzengruppe heranschieben.
Das Ziel der Mannschaft ist entsprechend klar: Drei Punkte holen, Dynamo überholen und sich oben festbeißen. 💪🖤💛
Die Vorzeichen versprechen ein echtes Spitzenspiel: Ein ambitionierter Aufsteiger mit vielen jungen Talenten trifft auf einen VfB Auerbach, der nach den starken Auftritten gegen Bautzen und Lok Leipzig weiter nach oben will.
Wir freuen uns auf zahlreiche Zuschauer, viele Gästefans aus Dresden und einen packenden Fußballnachmittag in der VOWALON Arena!
📅 VfB Auerbach – Dynamo Dresden II
Sonntag, 13. September 2026
Anstoß: 14:00 Uhr
🏟️ VOWALON Arena
Kommt ins Stadion, unterstützt unsere Mannschaft und erlebt ein echtes Spitzenspiel live vor Ort! 🖤💛⚽
Unsere A-Jugend feiert einen überzeugenden 5:1-Auswärtssieg beim FC Oberlausitz Neugersdorf! 🖤💛 Dabei musste die Mannschaft eine lange Zeit in Unterzahl spielen und zeigte gerade deshalb eine beeindruckende Leistung.
Der VfB übernahm von Beginn an die Kontrolle. In den ersten 15 Minuten war Auerbach klar spielbestimmend und ließ den Gastgeber kaum zur Entfaltung kommen. Umso überraschender fiel dann die Führung für Neugersdorf mit der ersten eigenen Chance. Ein Sololauf des Neugersdorfer Spieler konnte die Auerbacher Abwehr nicht verhindern. Der Flügelspieler legte den Ball nach innen und der Stürmer musste nur noch abstauben.
Der Rückstand brachte die Mannschaft von Leon Wieloch allerdings nicht aus dem Konzept. Auerbach spielte weiter nach vorne und kam verdient zum 1:1-Ausgleich durch Ben Müller.
In der 38. Minute dann ein Rückschlag: Fynn Pawelzik sah nach einer Notbremse die Rote Karte. Eine harte Situation, bei der die Entscheidung des Schiedsrichters allerdings nachvollziehbar war. Der VfB musste fortan in Unterzahl weiterspielen.
Doch anstatt sich zurückzuziehen, blieb Auerbach gefährlich. Kurz vor der Pause bekam der VfB nach einem Rückpass eines Neugersdorfer Spielers einen indirekten Freistoß zugesprochen. Marley Wüstling übernahm Verantwortung und verwandelte den Freistoß wunderbar zum 2:1! Mit dieser Führung ging es trotz Unterzahl in die Halbzeitpause.
Die Marschroute für den zweiten Durchgang war klar: Neugersdorf etwas kommen lassen und auf Konter lauern. Genau das setzte die Mannschaft hervorragend um.
Es entwickelte sich ein sehr körperbetontes und intensives Spiel, in dem beide Mannschaften um jeden Ball kämpften. Auerbach verteidigte leidenschaftlich und wartete geduldig auf seine Möglichkeiten.
In der 82. und 83. Minute schlug dann erneut Ben Müller zu! Mit einem schnellen Doppelpack machte der Auerbacher Angreifer den Deckel auf die Partie und erhöhte auf 4:1. Die Moral der Gastgeber war damit endgültig gebrochen.
Den Schlusspunkt setzte Haakon Meinel, der in der 89. Minute noch das 5:1 erzielte.
Ein am Ende beeindruckender Auswärtssieg unserer A-Jugend, die trotz langer Unterzahl mit großem Willen, Leidenschaft und einer starken taktischen Leistung überzeugte. 💪🖤💛
Trainer Leon Wieloch zeigte sich entsprechend stolz:
„Ich bin stolz auf die Jungs. Großer Respekt für den Willen und die Leidenschaft, die sie heute gezeigt haben.“
🔥 Starke Leistung, Jungs! Weiter so! 🖤💛
1.890 Zuschauer sehen packenden Sachsenpokal-Nachmittag in der neuen VOWALON Arena – Auerbach zeigt nach schwacher erster Halbzeit eine starke Reaktion
Der VfB Auerbach ist aus dem Sachsenpokal ausgeschieden. Gegen den Regionalligisten 1. FC Lokomotive Leipzig unterlag die Mannschaft von Trainer Tommy Färber mit 2:3 (1:2). 1.890 Zuschauer erlebten in der neuen VOWALON Arena ein intensives Pokalspiel mit zwei völlig unterschiedlichen Halbzeiten.
Während Lok Leipzig den ersten Durchgang klar bestimmte und Auerbach dabei zu passiv agierte, zeigte der VfB nach der Pause ein deutlich anderes Gesicht. Die Gastgeber kämpften sich nach einem zwischenzeitlichen 1:3 noch einmal zurück und hatten in der Schlussphase sogar mehrfach den Ausgleich auf dem Fuß.
Lok erwischt den besseren Start
Die Gäste aus Leipzig erwischten den besseren Beginn und gingen bereits in der 8. Minute mit 1:0 in Führung. Nach einer Hereingabe von der linken Seite war Alexander Siebeck zur Stelle und vollendete.
Auerbach fand zunächst nur schwer in die Partie. Die gewohnten Auerbacher Tugenden – aggressives Anlaufen, konsequentes Zweikampfverhalten und mutiges Pressing – waren in dieser Phase kaum zu sehen. Lok hatte dadurch viel Raum und konnte seine spielerische Qualität immer wieder zur Geltung bringen.
In der 14. Minute kam Aleksandrs Guzlajevs erstmals gefährlich zum Abschluss. Insgesamt blieb jedoch Lok die spielbestimmende Mannschaft und erspielte sich weitere gute Möglichkeiten.
In der 40. Minute erhöhten die Gäste auf 2:0. Djamal Ziane setzte sich bei einer Hereingabe im Kopfballduell durch und traf.
Doch Auerbach hatte noch vor der Pause die passende Antwort. Nach einem Foul bekam der VfB einen Freistoß in zentraler Position zugesprochen. Felix Hache nahm sich der Sache an und zirkelte den Ball wunderbar über die Mauer direkt in den Winkel. Ein echtes Traumtor, bei dem Lok-Keeper Duda zwar noch dran war, aber den Einschlag nicht verhindern konnte. Der VfB war wieder im Spiel.
Färber findet deutliche Worte
Mit der Leistung seiner Mannschaft im ersten Durchgang war Tommy Färber verständlicherweise nicht zufrieden. Der Auerbacher Trainer sprach nach der Partie von einer gewissen Ehrfurcht vor dem Regionalligisten:
„Es war aufgrund unserer ersten Halbzeit ein verdienter Sieg für Lok Leipzig. Wir waren da irgendwie in Ehrfurcht. Ich weiß nicht, was mit den Jungs los war. Gerade in unserem Anlauf- und Pressingverhalten haben wir die Grundtugenden komplett vermissen lassen.“
Färber hatte in der Halbzeit entsprechend klare Worte für seine Mannschaft:
„Du kannst jede Animation und jede Taktik haben und tracken, was das Zeug hält. Aber gegen so eine Mannschaft musst du auch wie Männer spielen. Das haben wir in der ersten Halbzeit komplett vermissen lassen. Da müssen wir lernen und uns weiterentwickeln.“
Auerbach zeigt nach der Pause ein anderes Gesicht
Die Ansprache zeigte Wirkung. Nach dem Seitenwechsel trat der VfB deutlich mutiger auf, gewann mehr Zweikämpfe und setzte Lok wesentlich früher unter Druck.
In der 60. Minute schlug der Regionalligist allerdings erneut zu. Eren Öztürk, der auf Leipziger Seite zu den auffälligsten Spielern gehörte, setzte sich mit einer feinen Einzelaktion durch und schloss mit einem echten Sonntagsschuss in den Winkel ab. Stanley Birke war ohne Chance.
Auerbach ließ sich davon jedoch nicht entmutigen. Die Mannschaft kämpfte weiter und belohnte sich in der 75. Minute mit dem erneuten Anschlusstreffer. Nach einem Handspiel im Leipziger Strafraum gab es Elfmeter. Cedric Graf übernahm Verantwortung und verwandelte sicher zum 2:3.
Nun entwickelte sich ein echter Pokalfight. Auerbach warf alles nach vorne und hatte in der Schlussphase mehrere Möglichkeiten zum Ausgleich. Felix Hache verfehlte das Tor knapp, Charlie Spranger scheiterte aus kurzer Distanz an Lok-Keeper Duda und auch Guzlajevs kam noch einmal gefährlich zum Abschluss.
Lok rettete den knappen Vorsprung schließlich über die Zeit.
„Gute Moral gezeigt“
Trotz der Niederlage war Färber mit der Reaktion seiner Mannschaft zufrieden:
„Durch das Tor sind wir wieder zurückgekommen. Das brauchst du auch gegen so einen Gegner. Wir haben eine gute Moral gezeigt und sind trotz des Sonntagsschusses noch einmal zurückgekommen. Am Ende hatten wir den Ausgleich sogar auf dem Fuß.“
Im Verlauf der zweiten Halbzeit stellte der Auerbacher Trainer seine Mannschaft zudem auf ein 3-5-2-System um. Auch dadurch konnte der VfB Lok vor größere Probleme stellen.
„Wir haben das System noch einmal angepasst. Im 3-5-2 verändert sich natürlich auch der Fußball. Aber gerade die Jungs, die zuletzt weniger Minuten bekommen haben, haben heute gezeigt, dass sie ihre volle Berechtigung in diesem Kader haben.“
Besonders wichtig war für Färber dabei die Erkenntnis, dass seine Mannschaft noch Entwicklungspotenzial besitzt:
„Ich nehme vor allem die Erkenntnis mit, dass bei allen noch viel Luft nach oben ist. Ich möchte da auch keinen einzelnen Spieler herausheben. Bei jedem sind noch einige Prozent nach oben zu erkennen. Genau das ist Entwicklung: dass du solche Spiele irgendwann auch von Anfang an mit der nötigen Mentalität und spielerisch auf diesem Niveau bestreitest.“
Lob vom Regionalligisten
Auch die Leipziger wussten die Leistung des VfB einzuordnen. Eren Öztürk, der mit seinem Traumtor zum 3:1 maßgeblichen Anteil am Weiterkommen hatte, sprach von zwei unterschiedlichen Halbzeiten:
„Wir waren in der ersten Halbzeit eigentlich sehr überlegen und haben viele Chancen herausgespielt. Dann bekommen wir kurz vor der Pause das 2:1. Da ist unser Kopf vielleicht ein bisschen eingeschlafen.“
Gleichzeitig betonte Öztürk, dass Lok genau wusste, was sie in Auerbach erwarten würde:
„Uns war klar, dass es hier kein Leckerbissen wird. Gegen eine Oberliga-Mannschaft ist es immer eklig – eine Liga Unterschied hin oder her. Der Platz und der Gegner waren eklig, aber Auerbach hat es wirklich super gemacht.“
Für den Leipziger Offensivspieler zählte am Ende vor allem das Weiterkommen:
„Wir haben gewonnen, sind eine Runde weiter – und das ist das Einzige, was für uns zählt.“
Ziane: „Wir müssen das Spiel vorher entscheiden“
Auch Djamal Ziane, der das 2:0 für Lok erzielt hatte, sah einen insgesamt verdienten Leipziger Sieg. Gleichzeitig räumte er ein, dass es am Ende noch einmal eng wurde:
„Ich glaube, es war insgesamt ein verdienter Sieg, der am Ende aber noch einmal gewackelt hat. Wir haben in der ersten Halbzeit sehr seriös gespielt, viele Chancen herausgespielt und hätten eigentlich höher führen müssen.“
Das Traumtor von Felix Hache habe Auerbach noch vor der Pause zurück ins Spiel gebracht:
„Dann bekommen wir dieses schöne Tor. Da geht der Ball noch ein bisschen unglücklich vom Rücken des Torhüters ins Tor. Damit bringen wir Auerbach wieder zurück ins Spiel.“
Dass der VfB nach der Pause alles nach vorne werfen würde, war für Ziane keine Überraschung:
„Wir wussten, dass Auerbach in der zweiten Halbzeit alles nach vorne werfen wird. Ihr habt schließlich auch Qualität im Kader, und einige Spieler haben schon höher gespielt. Uns war deshalb klar, dass es ein schwieriges Spiel wird.“
Aus Leipziger Sicht hätte die Partie allerdings früher entschieden werden müssen:
„Wir müssen das Spiel vorher einfach entscheiden und unsere Chancen besser nutzen. Dann kommt Auerbach durch den Elfmeter noch einmal zurück und plötzlich wird es in den letzten zehn Minuten natürlich eng.“
Ziane wollte die Elfmeterentscheidung dabei nicht bewerten:
„Den Elfmeter habe ich leider nicht gesehen. Deshalb kann ich nicht beurteilen, ob es einer war und wie er entstanden ist.“
Trotz der schwierigen Schlussphase zeigte sich der Leipziger Angreifer am Ende erleichtert:
„Ich bin froh und stolz, dass wir das am Ende über die Linie gebracht haben. Auerbach hat uns heute alles abverlangt und eine super Leistung gezeigt.“
Und auch für die weitere Saison fand Ziane lobende Worte für den VfB:
„Ich kenne es hier und habe auch schon in anderen Interviews gesagt, dass es in Auerbach immer ein Riesenkampf ist und die Spiele bis zum Schluss eng bleiben. Wenn ihr so weitermacht, glaube ich, dass ihr in der Oberliga mit oben dabei sein werdet.“
Stolz trotz Pokalaus
Am Ende blieb es beim 2:3. Lok Leipzig zieht damit in die nächste Runde des Sachsenpokals ein, während für den VfB Auerbach die Pokalreise endet.
Die erste Halbzeit hat dem VfB deutlich aufgezeigt, woran noch gearbeitet werden muss. Gleichzeitig macht die Reaktion nach der Pause Mut. Gegen einen Regionalligisten zeigte Auerbach Moral, stellte taktisch um, kämpfte sich zurück und hatte in der Schlussphase sogar die Chance, die Partie noch auszugleichen.
Für Tommy Färber ist genau diese Entwicklung der nächste Schritt:
„Wir sind nicht ganz unzufrieden. Aber wir müssen daraus lernen. Die Jungs müssen verstehen, dass wir auch gegen solche Mannschaften von der ersten Minute an unsere Tugenden auf den Platz bringen müssen.“
🖤💛 Danke an 1.890 Zuschauer für die großartige Kulisse und eure Unterstützung beim ersten Heimspiel in der neuen VOWALON Arena!
Jetzt gilt der volle Fokus wieder der Oberliga.